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Idee&Dialog

Das Studium der Architektur stützt sich zu einem wesentlichen Teil auf die Erfahrungen aus so genannten Designstudios resp. Entwurfsübungen. Hierbei werden seitens der Lehrbeauftragten diverse thematische Fragestellungen ausgegeben, welche für gewöhnlich im Zuge eines Semesters von den Studierenden im Rahmen ausgearbeiteter Lösungsvorschläge zu beantworten sind. Die einzelnen Entwurfsschritte werden im Zuge regelmäßiger Reviews mit den Lehrenden analysiert und diskutiert. Der Diskurs verbleibt dabei jedoch in der Regel innerhalb facheigener Grenzen. Um Studierenden die Gelegenheit zu geben, ihre Ansätze bereits frühzeitig, sprich noch während des Studiums, auch einer Überprüfung an der "Realität" zu unterziehen, wurde ArchXdialog ins Leben gerufen. Der Gesprächskontakt nach Außen wird hierbei explizit gesucht und mehr noch die Themenstellung nicht selten an konkret gestellten Anforderungen orientiert.

ArchXdialog versteht sich somit als Plattform der Begegnung zwischen eines auf die Anforderungen der Realität bezogenen Designstudios einerseits und Interessenvertretern aus Industrie, Handel und diversen Institutionen andererseits. Interessenvertreter nehmen dabei im Zuge eines thematisch von mal zu mal unterschiedlich ausgerichteten Dialoges gleichsam die Rolle eines Auftraggebers ein. Sie werden im Zuge dieses lösungsorientierten Dialoges zu Gesprächspartnern angehender Architekten und sind eingeladen, die jeweilige Aufgabe und deren Thematisierung mit den Studierenden konstruktiv zu diskutieren. Ein Dialog, der in der Regel von beiderseitigen Vorteilen getragen ist.

Studierende untersuchen im Rahmen der gestellten Entwurfsaufgabe eine denkbar breite Palette an Möglichkeiten rund um das jeweilige Thema. Im Abseits eines für gewöhnlich vorherrschenden Zeit- und Kostendruckes bezogen auf die Neuentwicklung eines Designs wird eine Vielzahl an unterschiedlichen Wegen beschritten, welche möglicherweise bis dato weder angedacht noch begangen wurden. Ein Designstudio sorgt also für jenes Klima, welches mitunter erst die Grundlage schafft um tatsächliche Neuschöpfungen tatsächlich zu ermöglichen. Es gleicht in seiner Charakteristik dabei einem Workshop. Es arbeitet jeder einzelne Studierende demnach an einer Einzellösung, wenngleich man regelmäßig an einen gemeinsamen Tisch tritt, um die erarbeiteten Ansätze im Rahmen wiederkehrend stattfindender Reviews zu diskutieren und zu erläutern bzw. weiter zu entwickeln.


 
Möbel- und Produktdesign
Materialorientiertes Design
Raumvisionen
Interventionen / Interior
Interventionen / Exterior
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