ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen WS 18/19

Retz hat Platz: Visionen für 2021

 

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Ausgewählte Projekte:

> Ivana Aleksic / Christoph Frantes
> Miriam Eibensteiner
> Hannah Gössl / Constanze Walter
> Laura Hattinger
> Pascal Höbinger
> Florian Kastner
> Isabel Mayr
> Victoria Patzl
> Julia Pauer / Martin Schreiber
> Teresa Pink
> Oliver Pöll
> Johanna Prax

This design class focuses on two properties in Retz, Lower Austria, directly facing the well-known main square. The first is so-called "Sgrafitto House". The building and its rear annexes must be given a meaningful new purpose. The second is the so-called "Zottl-Haus", which has been vacant for several years. This building was formerly used as a joinery and furniture store. The central location of both properties within the listed ensemble demands a high degree of planning sensitivity. Possible future uses are of particular interest, whereby the existing dimensions of both commercial buildings - with embedded residential function - represent a challenge. In this context, the introduction of daylight plays a central role, for example. Since both buildings have adjoining extensions at the back, partial dismantling could also be envisaged. The utilisation of all existing spaces can and should be the subject of strategic considerations. Despite being listed buildings in part, the two properties offer many possibilities in terms of conversions and extensions, which have to be seen in the overall context of the Retz ensemble.


AUFGABE

Zwei Liegenschaften an der Südwest-Ecke des Retzer Hauptplatzes sollen einer Neunutzung zugeführt werden. Teilweise Leerstände und zahlreiche Flächen weitgehend ohne Tageslicht im Bereich der historischen Liegenschaften verlangen nach entsprechenden Nutzungsmöglichkeiten und Vorschlägen zur gezielten Neuorganisation. Denkmalschutz und Ensembleschutz im Rahmen des Hauptplatzes lassen jegliches Vorgehen jedoch erschwert erscheinen. Es galt Visionen und Kompromisse aufzuzeigen, welche das Spannungsfeld entsprechend beleuchten.


RESUMÉE

Zieht man die vorliegenden Entwürfe in Betracht, so wird rasch die funktionelle Breite der Vorschläge in Bezug auf die beiden unterschiedlichen Liegenschaften deutlich. Das schmälere - eher längsgestreckte - Grundstück des Zottl-Hauses erweist sich bei näherem Hinsehen, insbesondere in Bezug auf die Belichtung vor allem im rückwärtigen Bereich (Richtung Vinzenziplatz), als „wahre“ Herausforderung. Das Zuführen von Licht und Offenheit wird damit gleichsam zwangsläufig zum Kernthema nahezu jeden Projekts. Es verwundert demnach nicht, dass teilweiser Abbruch bzw. auch radikaler Rückbau durchaus zu ernstgemeinten Themen werden. Die Lage unmittelbar am Retzer Hauptplatz fordert darüber hinaus im Rahmen des Denkmal- und Ensembleschutzes frontseitig ein hohes Maß an Zurückhaltung ein. In diesem relativ eng gesteckten Feld bezüglich der Beschränkungen gilt es, sich die nötige Freiheit regelrecht zu erkämpfen.

Im Bereich der zweiten zur Bearbeitung im Raum stehenden Liegenschaft, dem sogenannten Aujesky-Haus, scheint der übergeordnete Denkmalschutz jegliches Vorgehen zu dominieren. Die möglichen Aktionsbereiche beschränken sich folgerichtig auf das Innere des Gebäudes und den Hofbereich. Erneut fällt das Augenmerk auf die Themen der Öffnung, der Herstellung einer zeitgemäßen Benutzbarkeit und des Auslotens möglichst vielgestaltiger Bespielungsarten. Hierbei wird der Wunsch nach einem erhöhten Maß an natürlichem Licht oftmals unfreiwillig den Beschränkungen des Denkmalschutzes gegenübergestellt. Die einzelnen Projekte legen Zeugenschaft darüber ab, wie diese Zwiesprache ausfallen kann.

Gemeinsam ist den Entwürfen für beide Projektstandorte jedoch das ablesbare Bestreben nach Belebung, v.a. im Sinne vielfältiger Nutzungen und damit einhergehend einer möglichst heterogenen Nutzerschaft. Diese angestrebte Belebung soll in der Lage sein auf den Hauptplatz auszustrahlen und solcherart die Nutzungsvielfalt gezielt zu erweitern. Somit verwandeln sich die beiden Standorte im Rahmen der Bearbeitung zu Ausläufern und Verzweigungen des Hauptplatzes, die es in Folge von Seiten der Besucher und Nutzer zu erobern, erkunden und nicht zuletzt zu beleben gilt.

Es bleibt zu hoffen, dass die dargelegte Ideenvielfalt ihren Niederschlag findet und die Entwurfsansätze ihren Anteil dazu beitragen, Retz noch vielfältiger zu machen, als es ohnedies schon ist.

 

Ivana Aleksic / Christoph Frantes
Retzers Generationen: gemeinsam statt einsam

Das gegenständliche Projekt richtet seinen Fokus auf eine lokale Vereinigung von Kindergarten und Alterswohnsitz inmitten des Ortszentrums. Die altersmäßige Durchmischung findet dabei gebäudeübergreifend statt. In den Räumlichkeiten des sogenannten Zottl-Hauses soll ein Kindergarten mit Kinderkrippe und Tagesbetreuung entstehen, wohingegen in den Trakten des Aujesky-Hauses eine Alterswohngemeinschaft mit Aktivräumlichkeiten platziert wird. Während im Kindergarten auf drei Ebenen Gruppen-, Schlaf-, und Bewegungsräume sowie ein großer Speisesaal mit Mitmach-Küche Platz finden, beherbergt das Aujesky-Haus zahlreiche altersgerechte Kleinwohnungen und halböffentliche Gemeinschaftsräume, eine Gemeinschaftspraxis, sowie ein hauseigenes Café. Gemeinschaftlich genutzte Räume (z.B. Bewegungsräume, Backstube/Gemeinschaftsküche, Innenhof) sollen die Durchmischung von Jung und Alt und gemeinsam erlebte Aktivitäten unterstützen. In Café, Praxis- und Bewegungsräumen soll die geplante „Generationen-AG“ öffentlichkeitswirksam werden. Im Zuge der Projektierung beider Liegenschaften gilt es Barrierefreiheit sicherzustellen. Dies geschieht zum einen mittels des Einbaus von Aufzügen und zum anderen über die Schaffung einer sorgfältig eingebetteten Rampenlandschaft im Innenhof des Aujesky-Hauses.

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Miriam Eibensteiner
Das Stadtmobiliar

Dieses Projekt trachtet danach, das Zottl-Haus als ein Begegnungs- und Kulturzentrum zu nutzen. Solcherart wird das ehemalige Möbelhaus in ein sogenanntes begehbares "Stadtmobiliar" verwandelt. Das vorgesehene Nutzungskonzept strebt danach, die Stadtmitte, sprich den Hauptplatz, zu beleben und mit seinen vielfältigen Nutzungskombinationen einen Ort der Begegnung und des Austausches für die Bewohner und Besucher der Stadt Retz bereitzustellen. Mit Rücksicht auf den Bestand und die unmittelbare Umgebung werden hierzu ausgewählte Teile abgebrochen. Solcherart wird ein Freibereich geschaffen, welcher zum Vizenziplatz hin durch einen neu hinzugestellten Bauteil abgelöst wird. Eine gemeinsame Erschließung verbindet „Alt“ und „Neu“ und bindet zudem die unterschiedlichen Baukörper funktional aneinander.

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Hannah Gössl / Constanze Walter
AZ (von A bis Z)

Das vorliegende Projekt setzt zur Gänze auf eine Nutzungskombination beider im Visier der Betrachtung liegenden Gebäude. Hierbei werden im Zottl-Haus jene regionalen Produkte angeboten, welche im Aujesky-Haus im Rahmen der vorgesehenen Gastronomie wiederum verwertet werden. Das Zusammenspiel aus Vermarktung und Verkauf ein und derselben Produkte in unterschiedlicher Weise steht damit im Vordergrund der angestellten wirtschaftlichen Überlegungen. Darüber hinaus soll die Tourismusschule regelmäßig in diese Vorgänge miteinbezogen werden, um viermal im Jahr ein Kulinarium (gegebenenfalls mit Weinbegleitung und -verkostung) anbieten zu können. Die ganzjährige gastronomische Nutzung in den Räumlichkeiten des Aujesky-Hauses soll dabei gezielt die Auslastung des Smart-Motels in den Bereichen des Zottl-Hauses unterstützen. Weiterführend wurde im Sinne einer regelmäßig stattfindenden Einrichtung ein Bauernmarkt konzipiert, welcher jeden Samstag (oder Sonntag), vom Erdgeschoß im Zottl-Haus bis in den Hof des Aujesky-Hauses reichend, den regionalen Verkauf gezielt unterstützen soll. Ab Mitte November käme ein zusätzlicher Weihnachtsmarkt hinzu, welcher sowohl in den Innenräumen des Zottl-Hauses als auch im Bereich des Hofes des Aujesky-Hauses an den Wochenenden durchgeführt werden könnte.

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Laura Hattinger
Treffpunkt: Alt-Neu

Vorliegendes Projekt widmet sich dem Zottl-Haus und verwandelt dieses in den so bezeichneten "Seminar- und Kulturhof Retz". Der an den Vinzenziplatz angrenzende hintere Gebäudetrakt wird im Zuge der ggst. Planung fast vollständig abgebrochen und durch einen Neubau in Sichtbeton-Bauweise ersetzt. Hierbei treffen „Alt“ und „Neu“ bewusst aufeinander und streben doch funktional betrachtet eine Symbiose an, Durch die Funktion des Seminarhotels wird eine Auslastung unabhängig saisonalen Denkens angestrebt. Es entsteht ein Ort der Wissensvermittlung als auch ein Platz für Kultur und Veranstaltungen, ein Treffpunkt für Hotelgäste genauso wie für die Retzer Bevölkerung. Das Zentrum des Gebäudes bildet der neu geschaffene begrünte Innenhof, welcher der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und über einen Zugang, sowohl vom Retzer Hauptplatz als auch vom Vinzenziplatz, verfügt. Er stellt den namensbildenden Treffpunkt dar: eine grüne Wiese mit Sitzgelegenheiten im Sinne eines Ortes der Erholung. Darüber hinaus wurden auch Veranstaltungen, wie Open-Air-Filmvorführungen, Feiern, Kunstausstellungen, etc., angedacht.

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Pascal Höbinger
Campus Retz

Im Rahmen des Projekts „Campus Retz“ soll es SchülerInnen – allen voran der HLT Retz – ermöglicht werden, neben der Erbringung schulischer Leistungen an ein selbstständiges Leben herangeführt zu werden. Hierbei werden neben eigenständigen Wohnungen für zwölf SchülerInnen ein großzügiger Lernbereich mit zwei Seminarräumen, ein Gemeinschaftsraum mit großer Küche sowie Ausstellungsflächen für lokale Künstler bzw. Fotografen angedacht. Der beruhigte Innenhof bietet die Möglichkeit, vorgesehene Lernaktivitäten auch ins Freie zu verlegen. Neben der Küche im Gemeinschaftsraum wurde jede der zwölf Wohnungen ebenfalls mit einer Kleinküche ausgestattet. Den SchülerInnen steht es damit frei, sich selbst um die Verpflegung zu kümmern oder das Angebot der schuleigenen Küche in Anspruch zu nehmen. Das selbstgewählte Ziel des "Campus Retz" ist es, den SchülerInnen mehr Freiheiten und Pflichten im alltäglichen Leben zu geben, als auch die Gemeinschaft zu stärken um nicht zuletzt auch im schulischen Alltag davon profitieren zu können.

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Florian Kastner
Atrium – rooms&events

Das Projekt „Atrium“ widmet sich dem Zottl-Haus und folgt zwei tragenden Ansätzen, welche im besten Falle gegenseitig voneinander profitieren und entsprechende Synergien zu generieren im Stande sind. Zum einen soll das Haus in Zukunft als Hotel dienen und hierbei vor allem das Potenzial der Region in Bezug auf den Fahrrad- und Weintourismus entsprechend ausschöpfen. Zum anderen beinhaltet die Baulichkeit einen multifunktionalen Saal, welcher zugleich das Herzstück des Projekts darstellt und ähnlich eines Innenhofs oder Atriums in der Mitte des Gebäudes zu liegen kommt. Mittels einer verglasten Dachfläche offeriert der ggst. Bereich ein offenes räumliches Umfeld, welches durch die angrenzenden Raumangebote ergänzt wird. Im Rahmen von Veranstaltungen, wie Hochzeiten, Seminaren, Firmenfeiern, Kulturveranstaltungen, Vereinsveranstaltungen, Weihnachtsfeiern oder Familienfeiern, können einzelne kleinere Bereiche zugeschaltet werden oder auch separat genutzt werden.

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Isabel Mayr
"Wein_Starter"

Das Projekt "Weinstarter" richtet sein Augenmerk auf das Aujesky-Haus und belegt dieses mit dem Geschäftsmodell eines Präsentationsraumes für junge Weinbauern, welchen hierbei ein entsprechend attraktiver Rahmen und eine damit einhergehende Starthilfe dargeboten werden soll. Der Bestandsbau wird hierfür mit Büros für kleinere Unternehmen, als auch mit einem Verkaufsraum und einem kleinen Restaurant mit regionaler Küche ausgestattet. Zentral und prominent im Innenhof des Hauses positioniert wurde ein gläserner Abgang in die Kellerbereiche des Hauses und der Stadt Retz. Die neu hinzugefügte Baulichkeit offeriert einen großzügig dimensionierten Verkostungsraum, welcher den Winzern und den Kunden jenen Rahmen bietet, der die Weinverkostung in strategischer Weise unterstreicht. Über begehbare Glasdecken werden dabei Blicke in die Tiefen des übergreifenden Kellersystems von Retz in Szene gesetzt.

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Victoria Patzl
Hotel 'Zum Eck'

Das Zottl-Haus wird im Zuge des gegenständlichen Projekts in ein Hotel mit angegliederter Kleingastronomie verwandelt. Das wesentliche Gestaltungselement im Rahmen dieser Transformation stellt der neu geschaffene Innenhof dar, welcher in seine ursprüngliche Form zurückgeführt wird und nun eine intensive Begrünung erfährt. Der Zugang des Hotels erfolgt direkt vom Hauptplatz, wohingegen der Zugang zur Gastronomie im Bereich der seitlichen Einfahrt angesiedelt wurde. Im Erdgeschoss befinden sich die Lobby, ein Lounge-Bereich sowie ein Frühstücksraum für die Hotelgäste. Die Gastronomie nimmt mit ihren zwei Gasträumen dabei den vorderen Bereich des Bestandes ein. Neben dem Innenhof, welcher von Hotel- und Gastronomiegästen gleichermaßen genutzt werden soll, befindet sich in den rückwärtigen Bereichen der ehemaligen Werkstatt nun ein Spa-Bereich mit Sauna und Dampfbad. Um einen lichtdurchfluteten Innenraum zu schaffen, werden im Bereich der Innenhoffassade großzügige Fensteröffnungen platziert. Diese neuen Öffnungen, als auch die bestehenden werden teilweise mit Sitzbereichen ausgestattet und ermöglichen solcherart einen intensiveren Blickbezug nach außen. Im Obergeschoss der Baulichkeit wurden elf Gästezimmer untergebracht, welche mit jeweils einem integrierten Badezimmer/WC ausgestattet wurden.

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Julia Pauer / Martin Schreiber
Retz kann alles – Wohnen und alles für die Kids

Vorliegendes Projekt widmet sich der Problematik in der Gastronomie und Hotellerie entsprechend Personal zu finden und dieses in Folge auch zu halten. Durch die gezielte Zusammenlegung beider Liegenschaften (Zottl-Haus und Aujesky-Haus) soll für ebenjene Gruppe an Dienstnehmern eine Möglichkeit geschaffen werden, mitsamt der ganzen Familie in der Stadt arbeiten als auch wohnen zu können. Für das Zottl-Haus wurden ein Hotel, ein Restaurant und ein Fahrradshop projektiert. Im Bereich des Aujesky-Hauses, wurden die Wohnungen für die Angestellten der Gastronomie/Hotellerie, eine Tagesbetreuung für Kinder von 1-12 Jahren und eine Fahrradwerkstatt untergebracht. Es wurde darauf wert gelegt sämtlichen Wohnungen Freibereiche zuzuordnen, um die Lebensqualität entsprechend aufzuwerten. Eine Tagesbetreuungsstätte im Erdgeschoß des Hauses soll den Retzern eine zusätzliche Kinderbetreuung (v.a. an Wochenenden) zu den bereits existierenden Kindergärten und Horten in der Stadt offerieren. Aufgrund denkmalschützerischer Auflagen das Aujesky-Haus betreffend beschränken sich die Umbaumaßnahmen hier im Wesentlichen auf des Erdgeschoß. Visuell in Erscheinung tritt hierbei lediglich eine Verglasung im Bereich des Arkadenganges, welche bereits zu einem früheren Zeitpunkt angedacht, jedoch nicht realisiert wurde.

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Teresa Pink
S’ Glaserl

Das vorliegende Projekt widmet sich dem Zottl-Haus und lässt die Funktionen Hotel, Start-Up und Jugendräumlichkeiten gezielt auf die Funktion Sport treffen. Sowohl die Start-Up-Mitarbeiter, als auch die Besucher des Hotels (z.B. Radtouristen), die Besucher des Jugendzentrums, als auch externe Besucher sollen dabei dem Projektgedanken zu Folge Gebrauch von den projektierten Fitnessräumlichkeiten machen. Das architektonische Konzept sieht dabei ein gezieltes Aufbrechen bzw. Entkernen vor: Der hintere zum Vinzenziplatz hin orientierte Bauteil wird durch einen Neubau ersetzt, welcher das Hotel und den Veranstaltungssaal beinhaltet. In der Mitte des Gebäudes wurde ein großzügiger Hof mit Kletterwand angesiedelt, welcher auch den neuen zentralen Erschließungskern beherbergt. Weiterführend wird auch die Dachlandschaft einer Öffnung unterzogen, sodass gezielte Ausblicke in den Hof und Richtung Kirche ermöglicht werden. Der neu entwickelte Zubau ergänzt mit seiner verspielten Lamellenfassade den Altbau, indem er durch die Farbgebung den lokalen Bezug aufnimmt.

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Oliver Pöll
Raumquartier Retz

Das Projekt mit dem Titel "Raumquartier Retz" begegnet dem vorgefundenen Leerstand in den beiden Stadthäusern an der Südwest-Ecke des Hauptplatzes mit der Schaffung unterschiedlicher neuer Nutzungsmöglichkeiten für beide Baulichkeiten und zieht Nutzen aus den entstehenden Synergien. Im Bereich des Zottl-Hauses wird die ursprüngliche Hofform wieder hergestellt, um eine Verbesserung der Belichtungs- und Belüftungssituation zu gewährleisten und neue Erschließungsmöglichkeiten mitsamt Wegeverbindungen zum Ort entwickeln zu können. Durch die vorgegebene Raumanordnung in den Bereichen, welche dem Hauptplatz zugeordnet sind, wird Platz für einen Nahversoger, Gemeinschaftsküche mit Café und ein Fahrradhotel geschaffen. In den hinteren Bereich des Zottl-Hauses wird aufgrund der vorhandenen offenen Struktur eine flexible Nutzung, wie beispielsweise eine Fahrradwerkstatt, ein großer Saal, Büroeinheiten, Beherbergungsstätte oder ein Ärztezentrum mit Ordinationen, angedacht. Infolge entsteht ein breitgefächerter Nutzungsmix, welcher gezielt Synergien mit sich bringt und einen entsprechenden Mehrwert generiert.

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Johanna Prax
Vinzenzihaus - Alte Verbindungen neu (be)leben

Das Projekt "Vinzenzihaus" knüpft an die eingebrachte Bewerbung der Städte Retz und Znaim für die NÖ Landesausstellung 2020 unter dem Titel: „Alte Verbindungen neu (be)leben.“ an. Das ehemalige Zottl-Haus soll dabei in einen Ort der Begegnung resp. ein Kulturzentrum verwandelt werden, innerhalb dessen die Bürger der Nachbarstädte Retz und Znaim zusammentreffen. Zwischen dem denkmalgeschützten Haus am Hauptplatz und dem neugestaltenden Veranstaltungshaus am Vinzenziplatz wird ein Brückenobjekt entwickelt, welches die beiden Objekte miteinander verbindet und Einblicke in den wieder freigelegten Innenhof ermöglicht. Der Vinzenziplatz wird in das Projekt aktiv miteinbezogen und neu gestaltet. Das Projekt folgt damit dem Gedanken, durch gezielte Eingriffe mit neuer Architektur die alten Strukturen des Zottl-Hauses und des Vinzenziplatzes in einen neuen Kontext zu setzen und zu beleben.

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   Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.com