ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen WS 17/18

Wein und Spiele: Raumstrukturen für Straß im Straßertale

 

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Ausgewählte Projekte:

> Nima Behzadafshar
> Jane Höbart
> Luka Janko Janezic
> Guntram Ekkehard Jöll
> Helena Köberl
> Astrid Kropf
> Valentin Mayr-Harting
> Alexander Miziolek
> Jelena Novak
> Samuel Pircher
> Georg Benedikt Pitschmann
> Benedikt Scherzer
> Svenja Schulmeister
> Sebastian Siebenhandl
> Florian Spießberger
> Bogdana Vukobrat

This design studio focuses on three vacant properties in Straß im Straßerthale (Lower Austria), which have been owned by the local authority for some time. Defined by quite different characteristics, the three locations are to be integrated in and enhance the existing cultural attractions. One location is an interesting basement structure, including a “tunnel system”, which might be used as an event venue/wine experience venue or for other catering functions. The second location is a plot of building land in the village next to the local open-air museum Germanisches Gehöft Elsarn (Elsarn Germanic Farm). At this location, the local authority has plans for building accommodation for groups (e.g. school groups). Another plot of building land is located close to the main area and housing solutions are on the agenda. Participants of the design class are asked to develop architectural interventions that enhance the village fabric. The main objective is not to design isolated sculptures or decoration but to devise a feasible concept and a usable design solution. Participants need to examine the issues arising in relation to specific uses and develop design solutions for these issues befitting the respective context.


AUFGABE

Im Rahmen des ggst. Entwerfenprogrammes stehen in Straß im Straßerthale drei ungenützte Anwesen im Mittelpunkt der Betrachtung, welche sich seit geraumer Zeit im Besitz der Gemeinde befinden. Die drei Standorte besitzen jeweils eine ganz eigene Charakteristik und sollen sich in das vorhandene Kulturangebot integrieren bzw. dieses sinnstiftend ergänzen. Zum einen steht ein räumlich spannungsreiches Kellergebäude mitsamt des angegliederten "Keller­röhren­systems" zur Verfügung, dass eine mögliche Funktion als Veranstaltungsraum/Weinerlebniswelt und allenfalls für gastronomische Nutzung haben könnten. Zum anderen steht als unmittelbare Ergänzung zum Freilichtmuseum "Germanisches Gehöft Elsarn" eine Baulandfläche im dörflichen Verband zur Verfügung. Hier wird - zur Aufstockung der Anzahl an Gästebetten -, eine Nutzung im Sinne von Unterkünften für Gruppen (Schullandwoche u.ä.) anvisiert. Überdies steht ein langgestrecktes - jedoch schmales - Grundstück (vormals "Gemeindewohnungen Nr. 70") im Hinblick auf mögliche Wohnnutzungen zur Bearbeitung.


RESUMEE

Zieht man die vorliegenden Entwürfe in Betracht, so wird rasch die Breite der Vorschläge in Bezug auf die drei unterschiedlichen Grundstücke offenbart. Das schmale längsgestreckte Grundstück der ehemaligen Gemeindewohnungen erweist sich bei näherem Hinsehen insbesondere in Bezug auf die rückseitige Begrenzung in Richtung des Nachbargrundstückes als „echte“ Herausforderung. Das Zuführen von Licht und Ausblick sowie das Generieren von Freiflächen wird solcherart zum entwerferischen Drahtseilakt. Es verwundert demnach nicht, dass die Lösungen kleinmaßstäblich und zeitweise äußerst dicht ausfallen. So erzwingt die Lage im dörflichen Kontext überaus spezifische Lösungen, die sich erst Kraft dieses Spannungsfeldes und des lokalen durchwegs heterogenen Bauumfeldes auftun. Die Aufgabe eines Jugendwohnheimes resp. einer Herberge in Elsarn nahe dem Germanischen Gehöft wiederum entfaltet sich entlang ihrer topografischen Lage. Der vorgefundene Hang im Zusammenhang mit der Lage des Grundstückes unmittelbar an der Straße erzwingt hier ebenfalls durchwegs spezifische Lösungen. Hierbei werden im wesentlichen Themen der Abschottung, wie auch der Introvertiertheit hinsichtlich der internen Orientierung und Erschließung bearbeitet, schließlich will eine Welt der Erholung und Regeneration erzeugt werden. Ob diesem Umstand letztlich jedoch durch die Schaffung vereinzelter Pavillons im Grünen oder durch differenzierte Innenhoflösungen Rechnung getragen wird, obliegt dem persönlichen Zugang des einzelnen Entwerfenden. Der dritte Standort, eine weiträumige Kellerröhrenanlage mitsamt vorgelagertem Bestandsbauwerk, wiederum verlangt primär nach funktionsfähigen und attraktiv erscheinenden Belebungsansätzen. Hier lenkt letztlich die „große“ Vision einer fremden Sicht auf die allzu bekannten Röhren das gestalterische Vorgehen im Detail. So verwandelt sich das Röhrengefüge von Fall zu Fall in eine immer neue Erlebniswelt. Die Bespielungsansätze reichen von einer Bade- und Wellnesswelt bis hin zur Pilzzuchtfarm, einem Fassl-Hotel oder einer Genusswelt. Solcherart wird der „Keller“ zur Kulisse, die es bestmöglich zu bespielen gilt. Die darin gelagerten Fässer werden folgerichtig zum „Motiv“ ganz unterschiedlicher Gestaltungen. Da verwundert es nicht, dass im Weinfass schon mal genächtigt wird, ein andermal Pilze darin gedeihen und dann wiederum darin sauniert oder auch gebadet wird. Es bleibt zu hoffen, dass die Ideenvielfalt ihren Niederschlag findet und die Entwurfsansätze ihren Anteil dazu beitragen Straß im Straßertale noch vielfältiger zu machen, als es ohnedies schon ist.

 

Nima Behzadafshar
Barrel and Wine – Die Genusswelt

Gegenständliches Projekt setzt sich zum Ziel, die vorhandene straßenseitige Bebauung durch ein neuartiges Gebäude zu ersetzen, welches zwar Maßstab und Proportion wahrt, dennoch ein deutliches und wiedererkennbares Zeichen setzt. Die Erscheinungsform eines Weinfasses wird im Zuge der Projektentwicklung zum wiederkehrenden Motiv welches sowohl die Fassade als auch das dahinter liegende Interieur beeinflusst. Solcherart wird gezielt ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet. Funktional betrachtet wird in unmittelbarer Nähe des Einganges ein Café angesiedelt, dessen Aufgabe es primär ist, auch unmittelbar vorbeikommende Passanten ins Innere der Baulichkeit zu locken. In weiterer Folge eröffnet sich für die Besucher ein Reigen an Genuss und Verkostungsmöglichkeiten, welche sich sowohl auf den lokalen Wein als auch diverse andere handgefertigte Produkte stützen. Im Obergeschoß wurde ein Restaurant angesiedelt.

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Jane Höbart
LAND-WG

Die geplante „Land-WG“ findet sich zwischen einer geschlossenen Straßenrandbebauung und einer Reihenhausanlage ein. Folgerichtig nimmt sie Charakteristiken beider Bebauungstypen auf und stellt zugleich einen eigenständigen Lösungstypus vor. Gezielte Baukörpermanipulation im Zuge des Entwurfes ermöglichen es letztendlich trotz hoher Dichte einzelne Freiräume herauszubilden. Es werden in Summe zwölf Zweizimmer-Wohneinheiten zu je 40 m2 integriert, wovon jede über einen Freiraum von ca. 10 m2 verfügt. Zudem können die Wohneinheiten im Erdgeschoß einen kleinen Gartenbereich vorweisen. Die vorgeschlagenen Wohnküchen wurden dergestalt angeordnet, dass einerseits ein Blick auf die Straße gewährt wird und andererseits auch die gegenüberliegende beruhigte Ausrichtung in Richtung „Grün“ einsehbar gemacht wird. Aufgrund der geringen Wohnungsgröße und der relativ hohen Dichte der Anordnung wendet sich die bauliche Struktur primär an ein jüngeres Publikum.

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Luka Janko Janezic
Hofblick

Das vorliegende Projekt mit dem Titel „Hofblick“ verbindet tradierte Bauformen gezielt mit zeitgenössischen Anforderungen. Im Zuge dessen setzt es sich mit der vorhandenen Umgebung aktiv auseinander und reagiert auf die in der Region vorkommenden charakteristischen Bebauungsformen des Vier- und Dreikanthofes. Durch die gewählte Positionierung der einzelnen Baukörper wird ein zentraler Hof gebildet, welcher die bauliche Struktur zugleich erschließt. Die solcherart erzeugten Räume sind weitgehend zum Hof hin orientiert wodurch interne Blickbeziehungen gezielt unterstrichen und gefördert werden. Die Gebäudestruktur wird damit in drei Zonen unterteilt. Einen öffentlichen Veranstaltungsraum, halböffentliche Seminarräume und zu Letzt die weitgehend geschlossen gehaltenen Unterkünfte. Straßenseitig bildet der große Veranstaltungsraum einen Sicht- und Lärmpuffer. Entlang der bestehenden ostseitigen Bebauung wurden die Sanitäranlagen, veränderliche Seminarräume, die vertikale Erschließung und der Essraum angeordnet. Der hangseitig gelegene Baukörper beherbergt die Unterkünfte mitsamt den erforderlichen Sanitärräumen. Für die Ausformulierung der Gebäudeteile wird auf kontrastierende Materialien wie Holz, Glas und Stein zurückgegriffen.

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Guntram Ekkehard Jöll
AquaVinum

Das „AquaVinum“ versteht sich als Symbiose aus den vorgefundenen Gewölberäumlichkeiten und dem neu hinzugefügten Element: Wasser. Das Projekt nutzt dabei die Abgeschiedenheit der Kellerröhren, um die planerisch beabsichtigte Wasserwelt der Ruhe und Zurückgezogenheit entsprechend in Szene zu setzen. Die vorgefundenen Weinfässer werden im Zuge des Projektes in eine Abfolge von Bädern, Kammern und Becken verwandelt, welche das Kneippen, diverse Wassermassagen und das Saunieren als auch gezielte Ruhemomente offerieren. Dem Tagesgast, wie auch der beschränkten Anzahl an Übernachtungsgästen wird solcherart durch den in Szene gesetzten Kellerbadetempel ein Erlebnis der besonderen Art dargeboten.

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Helena Köberl
La Colina – Der Hügel

Das Projekt versteht sich als Unterkunft für Jugendgruppen. In weitgehend kompakter Form werden die einzelnen Räumlichkeiten rund um ein internes Atrium angesiedelt. Der zentrale Hofraum selbst wird gezielt zum Mittelpunkt der Anlage, welche Kommunikation in besonderem Maße fördert und zum Treffpunkt der Gäste wird. Ein Aufenthaltsraum, eine Küche mit Essbereich, ein Seminarraum resp. Veranstaltungsraum und eine Werkstatt runden das räumliche Anbot nebst den gewünschten Quartiere ab. Ebenso verfügt die bauliche Struktur über ein ausreichendes Maß an Lagerräumen sowie Abstellbereichen.

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Astrid Kropf
WEIN|her|BERGE ELSARN

Der vorliegende Entwurf sieht eine kompakt gehaltene Nächtigungsräumlichkeit vor, welche sich um einen internen Hof ansiedelt. Der straßenseitige Teil versteht sich als Gemeinschaftsbereich und bezieht damit auch Gäste aus der Ortschaft resp. näheren Umgebung ein. Er enthält einen Raum zur Verköstigung inklusive aller hierfür notwendigen Nebenräume sowie ein offenes Atelier, welches als Treffpunkt, als Ausstellungsraum oder auch als Versammlungsort genutzt werden soll. Die beiden an dieses Volumen anschließenden Trakte beinhalten die vorgesehenen Nächtigungsmöglichkeiten. Es werden darin 12 Zimmer mit separaten Sanitäreinheiten auf zwei Ebenen angeboten. Ein Zimmer bietet dabei jeweils Platz für zwei Erwachsene oder wahlweise vier Schüler. Vom Innenhof aus kann die langgestreckte Außenanlage begangen werden. Hier wurde eine Feuerstelle für Grillabende und eine Aussichtsplattform vorgesehen.

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Valentin Mayr-Harting
Living Straß

Der gegenständliche Entwurf zielt darauf ab eine Verbindung zwischen den vorgefundenen tradierten Bauformen und einer zeitgenössischen Erscheinungsform herzustellen. So wird einerseits Bezug auf die Straßenflucht genommen als auch auf die gegenüberliegende Häuseransiedlung. Dabei bildet ein langgezogenes Haus mit Satteldach gleichsam den Grundkörper des Wohnhauses, welcher durch jeweils einen eingeschobenen Quader erweitert wird. Diese Quader dienen einerseits der Gliederung des Baukörpers und erfüllen andererseits wesentliche Aufgaben im Zusammenhang mit Belichtung und Erschließung. Die vorgeschlagene Treppenanlage fungiert zudem als „Raum-Trenner“ zwischen Küche bzw. Essbereich und Wohnraum. Darüber hinaus offeriert sie notwendigen Stauraum. Im oberen Geschoß wurden die Schlafräume sowie Bad und WC angesiedelt. Vertikale Holzpaneele charakterisieren das Baukörpergefüge und sorgen für ein gewünschtes Maß an Privatheit.

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Alexander Miziolek
Wohnen aus der Mitte

Vorliegendes Projekt zieht seine Stärken aus den vorhandenen Beschränkungen des zur Verfügung stehenden Grundstückes. Um nötigen Freiraum zu schaffen, ohne zugleich die vorhandene Vorgartenzone aufzugeben, wird durch eine gezielte Baukörperverschiebung Privatheit hergestellt ohne die historische Straßenflucht maßgeblich zu verändern. Der Entwurf „Wohnen aus der Mitte“ schafft es solcherart auch im Inneren die Anordnung der Räumlichkeiten neu zu arrangieren und zugleich eine lärmtechnische Abgrenzung zum Straßenbereich zu gewährleisten. Das Projekt wendet sich an eine breitere Klientel, deren Fokus auf qualitativ hochwertigem Wohnen liegt.

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Jelena Novak
Elsarn Landscape Hotel

Gegenständliches Projekt setzt es sich zum Ziel, die vorhandenen Qualitäten des Grundstückes und seiner Lage optimal zu nutzen und solcherart ein denkbar einzigartiges Wohn- und Übernachtungserlebnis zu gewährleisten. Die gewählte Konzeption folgt dem Gedanken einzelner in die „Natur“ eingebetteter Pavillons. Um das volle Potential der Hanglage auszunutzen, sind die Pavillons so angeordnet, dass jedes Zimmer nach Süden ausgerichtet ist und über einen weitgehend ungehinderten Ausblick auf die Landschaft verfügt. Um das landschaftliche Element zu betonen, wurden einzelne Bäume hinzugefügt. Einerseits bieten sie Privatsphäre und andererseits Schatten und natürlichen Sonnenschutz im Sommer. Das Projekt besteht darüber hinaus aus einem straßenseitig gelegenen Trakt, welcher die notwendigen Dienstleistungs- und Gemeinschaftsbereiche sowie weitere zehn Zimmer beherbergt.

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Samuel Pircher
Unvergessliche Momente

Dieses Projekt sieht ergänzend zu den beiden Kellerröhren einen Neubau vor, welcher eine Vielzahl an Flächen mit unterschiedlichen Qualitäten für ein vielseitiges Angebot an Veranstaltungen offeriert. Dabei wird von einem zentralen hohen Raum ausgegangen, welcher die beiden Röhren bedient. Dieser stützenfreie Saal soll für Präsentationen wie auch Vorführungen, aber auch als Tanzfläche genutzt werden. Darüber hinaus wurde eine Galerie geschaffen, die hinsichtlich ihrer Nutzung zahlreiche weitere Nutzungsmöglichkeiten offeriert. Für den Bereich der Kellerröhren wurde ein Holzboden in Erwägung gezogen. Das Röhrengewölbe soll durch eine indirekte Beleuchtung dramaturgisch in Szene gesetzt werden. Solcherart wird dieser Standort zu einem stimmungsvollen Rückzugsort für Gespräche und geselliges Beisammensein.

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Georg Benedikt Pitschmann
[hapfn in der leidn] [=Bett im Hang]

Dieses Projekt begegnet dem anvisierten Raumprogramm zunächst auf pragmatische Art und Weise. Die geforderten Zimmer werden hierzu zu jeweils 4 bis 5 Einheiten zuzüglich sanitärer Einrichtungen zusammengefasst und im Sinne größerer längsgestreckter Pavillons auf dem leicht ansteigenden Gelände hintereinander gestaffelt platziert. Unmittelbar an der Straße wurde ein begrenzender Bauteil geschaffen, welcher einen kleineren Empfang, ein Büro sowie Räumlichkeiten der Haustechnik beherbergt. Um die gastronomische Versorgung durch das bestehende Museumslokal gewährleisten zu können, werden die Verkehrsflächen zwischen Museum und Herberge fußgängerfreundlich umgestaltet.

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Benedikt Scherzer
Micro Mall

Vorliegendes Projekt reagiert auf die Folgen der Globalisierung und die wachsende Anzahl an Supermärkten mit der Entwicklung einer sogenannten „Micro Mall“. Hier sollen Interessierte „Hand Made“-Produkte und regionale Erzeugnisse im kleinen Maßstab offerieren können. Die Micro Mall bietet damit Erzeugern die Möglichkeit ihre Produkte saisonal oder regelmäßig, in der Mall produziert oder von zu Hause mitgebracht, anzubieten und zu verkaufen. Auf rund 65 m2 wird es den Anbietern ermöglicht, zu produzieren, auszustellen, Workshops abzuhalten und vielleicht sogar zu wohnen. Jeder Shop verfügt dabei über sanitäre Einrichtungen und die Option auf eine Küche. Ein Obergeschoß kann zum Programm hinzugezogen werden. Auch besteht die Möglichkeit zwei Shops zusammen zu legen. Des Weiteren verfügt die Micro Mall über eine Mehrzweckhalle, welche sowohl als Werkstatt, Raum für Workshops, Lager oder als überdachte Veranstaltungsfläche genutzt werden kann. Der großzügige Außenraum kann als zusätzliche Verkaufsfläche als auch für Veranstaltungen (Ostermarkt, Weihnachtsmarkt ...) verwendet werden.

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Svenja Schulmeister
The Rock - Harte Schale, weicher Kern

Das gegenständliche Projekt reagiert auf die Aufgabenstellung „Jugendherberge“ auf dem schmalen, langgezogenen Grundstück mit der Entwicklung eines markanten Baukörpers mit hohem Wiedererkennungswert, welcher sehr spezifisch auf die Hanglage reagiert. Das Gebäude schiebt sich dabei bildlich betrachtet wie ein Felsblock aus dem Hang heraus und formt einen Monolithen, der trotz aller Eigenständigkeit in einen Dialog mit der umliegenden Nachbarbebauung tritt. Über die gezielte „Zerklüftung“ des massiven Volumens und die daraus resultierende Fragmentierung wird Licht ins Innere gebracht und gleichzeitig werden Ausblicke ins Freie gewährt. Das Gebäude wird insofern als Bestandteil der Landschaft verstanden. Das Durchschreiten des Gebäudes folgt der Steigung des Hanges. Es entspinnt sich ein spannungsvolles Spiel aus Kanten, Stufen und Nischen innerhalb dessen sich immer neue Sichtbezüge entdecken lassen.

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Sebastian Siebenhandl
Wodans Wachaugrüße - Eine Gemeinde geht alte Wege

Dieses Projekt nutzt die vorhandene Topografie (Hanglage) und entwickelt daraus ein spannungsvolles Gefüge aus Freiraum und Gebäude. Das straßenseitig gelegene Hauptgebäude versteht sich im vorgefundenen Kontext als zeitgenössische Hommage an das nahe gelegene „germanische Dorf“. Der signifikante Baukörper soll dabei als Treffpunkt und Versammlungs- wie auch Veranstaltungsort für die Gemeinde genutzt oder bei Bedarf auch vermietet werden. Zwischen diesem straßenseitigen Bauwerk und dem im bzw. am Hang positionierten Gebäudetrakt wird ein Freiraum aufgespannt, der nicht nur der Erschließung sondern vielmehr auch der Nutzung dienen soll, welche etwa im Rahmen von Festlichkeiten und Workshops ihren Niederschlag findet. Die Sitztribüne wird hierbei Verweil- und Aufenthaltsraum dienlich. Die hangseitig gelegenen Bauteile erfüllen die eigentliche Funktion der Jugendherberge. In den tiefer gelegenen Bereichen, welche nicht oder nur eingeschränkt mit Tageslicht versorgt werden können, wurden Seminar- und Arbeitsräumlichkeiten zur Verfügung gestellt.

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Florian Spießberger
Drive In

Das vorliegende Projekt setzt zur Gänze auf eine Nutzung des Grundstückes im Sinne des Wohnens. Vier einfamilienhausartige Wohneinheiten mit unterschiedlichen Größen reihen sich hierbei aneinander. Durch die gewählte offene Bebauung entstehen unterschiedliche Begegnungszonen für die Anwohner. Die Größe der Wohneinheiten reicht dabei von einer Singlewohnung, bis hin zur Familienwohnung mit bis zu zwei Kindern. Die Garagenplätze befinden sich innerhalb der geschaffenen Baukörper und werden als integraler Bestandteil der einzelnen Baukörper verstanden. Soweit möglich wurden auch Terrassen und Gärten vorgesehen.

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Bogdana Vukobrat
Pilze vom Weinfass

Dieses Projekt geht von dem Gedanken aus, die vorhandene Gebäudestruktur im Sinne einer Pilzfarm mitsamt Pilzverarbeitung, Verkauf und Erlebnisführung zu nutzen. Solcherart werden die Nachteile des Kellers (die Luftfeuchtigkeit, die Dunkelheit und die niedrige Raumtemperatur) zu Vorteilen eines neuen Nutzungskonzeptes verwandelt. Bis auf wenige Adaptionen im Innenraum wird die Bausubstanz folgerichtig nur geringfügig verändert. Im eigentlichen Kellerröhrentrakt wird die Pilzzucht teilweise in den adaptierten Weinfässern weitergeführt. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoß des Straßentrakts werden zu einer Eingangszone umfunktioniert und um ein Stiegenhaus, Garderoben, einen Verkaufsbereich und ein Lager ergänzt. Die Fassadengestaltung bleibt in ihrer bisherigen Form bestehen, lediglich der Eingangsbereich wird einer Veränderung zugeführt. Ziel ist es, die vorhandene Atmosphäre wie auch die Bausubstanz weitgehend zu bewahren. Kontrastierend dazu werden Materialien wie Holz, Estrich Beton, Ziegel und Stahl hinzugefügt.

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   Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.com