ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen WS 13/14

Re*mix Purbach

 

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Ausgewählte Projekte:

> Philip Ehrenfellner
> Marlies Findenig
> Kerstin Fröch
> Simone Gembinsky
> Milena Hammel
> Barbara Karner
> Claudia Laber
> Daniela Mayer
> Lukas Meyer
> Virginia Rudics
> Anna Salzinger
> Domenic Schleinzer
> Sabrina Seemann
> Adam Sopala
> Bettina Wiedemann
> Andrea Wolf

The municipality of Purbach is situated at the western lakeshore of Lake Neusiedl. Its territory is the target of the present design class. The place features successful wine-growers, enjoys a certain extent of tourism and has sufficient catering facilities. With the new development of land at the periphery of the existing settlement, installing its centre with new life is becoming a task of growing importance. A look at the traditional building structures reveals that the predominant plot shapes are narrow, elongated rectangles. Converting or merging such Streckhof structures (a type of farmstead that has the residential building, stables and barns arranged in a straight line) might provide potential for contemporary housing needs. Assisted housing and the needs of children and young people are cases in point that should be particularly borne in mind for new uses. In this context, infrastructural improvements may also be included in the considerations. This design class aims at providing a sense of place to Purbach and to develop architectural interventions which contribute to a positive development of the village-scape. The main objective is not to implement isolated sculptures or comparable items, but to provide more comprehensive solutions of tangible utility. Students should explore tangible questions in the context of using the (semi-)public space and the Streckhof structures.


AUFGABE

Am Westufer des Neusiedler Sees befindet sich das Ortsgebiet "Purbach", welches im Rahmen des ggst. Entwerfenprogrammes bearbeitet wurde. Sowohl der Weinbau, als auch ein gewisses Maß an Tourismus, wie auch die Bereitstellung diverser kulinarischer Produkte konnte bereits erfolgreich umgesetzt werden.
Betrachtet man die traditionellen Baustrukturen, so sticht primär die lang gestreckte Parzellenform hervor. Eine Umnutzung wie auch die eventuelle Zusammenlegung einzelner Streckhöfe könnte auch für heutige Wohnbedürfnisse adaptiert werden. Im Rahmen dieser Entwerfenübung galt es, identifikationsstiftende Maßnahmen zu setzen und architektonische Interventionen zu entwickeln, welche einer positiven Ortsbildentwicklung beitragen. Das Hauptziel bestand jedoch nicht darin, losgelöste Skulpturen und dergleichen zu implementieren, sondern vielmehr konkret nutzbare und übergreifende Lösungen zu erarbeiten. Die Auseinandersetzung richtete sich daher auf die konkreten Fragen rund um die Nutzung des (halb-) öffentlichen Raumes und eben jener Streckhöfe.


RESUMEE

Betrachtet man die vorliegenden Projekte, so kommt man nicht umhin festzustellen, dass die traditionelle Streckhofparzelle ihrer Schmalheit zum Trotz ein hohes Potential hinsichtlich ihrer Nutzung und Bebau- bzw. Bespielbarkeit aufweist. Die unterschiedlichen Entwurfsansätze belegen, dass es keinesfalls ausschließlich eine landwirtschaftliche oder Wohnnutzung ist, welche anstelle der traditionellen Nutzungsform zu treten vermag. Es wird vielmehr deutlich, dass die Struktur dieser einzelnen Parzellen selbst als Ausgangspunkt einer Reihe an Fragen und Antworten auf die besondere Charakteristik und die Bedingungen rund um eine möglichen Bebaubarkeit verstanden werden muss. So gilt es von Fall zu Fall zu klären, ob beispielsweise der langgezogene Charakter unterstrichen, verstärkt oder konterkariert werden soll, ob eine Durchwegbarkeit in Summe weiterhin gegeben sein soll, oder vielmehr eine Gliederung im Vordergrund des Interesses des einzelnen Planers liegt. Es gilt aber auch Antworten auf die Orientierung zu finden und Entscheidungen zum Verbleib alter Bausubstanz zu treffen oder aber deren Abriss für sich zu entscheiden. Im Zusammentreffen dieser Fragen und der jeweils gewählten Themenstellung hinsichtlich der Nutzung entwickelt sich jenes spezifische Moment, welches jedem einzelnen Entwurf seine Ausprägung verleiht. So enwickelt sich im Rahmen ggst. Entwurfsübung von Fall zu Fall ein Kinderhotel, eine Burnoutbehandlungsstation, ein Ferienhof oder auch eine Weinerlebnis- und Konsumationswelt entlang der einzelnen begrenzenden Mauern unterschiedlicher Streckhofparzellen. Im Speziellen fällt dabei auf, dass im Hinblick auf die ausgewählte Parzelle zwar oftmals der Aspekt der Introvertiertheit im positiven Sinne für das Projekt genutzt werden kann, ja fallweise sogar noch unterstrichen wird, jedoch nicht selten auch der übergreifende räumliche Bezug gezielt gesucht wird. So werden Parzellen mitunter zusammengelegt, über bauliche Bindeglieder miteinander verbunden oder gar durch einzelne Bauteile derart überragt, dass stellenweise ein Fernbezug möglich wird, der Ausblick für den Einzelnen zelebriert oder gar stadträumliche Signifikanz erlangt. Die Parzelle verliert damit das Stigma der Unterordnung im größeren baulichen Rahmen und verwandelt sich unversehens in ein bauliches Netz, dass in Hinkunft für vielfältige Bebauungsformen und Nutzungen offen zu stehen scheint.

 

Philip Ehrenfellner
pur.DAYs

Ziel des gegenständlichen Projektes ist es, eine Reihe an Ferienappartements im Rahmen eines Streckhofes bereit zu stellen, welche sich gänzlich eigenständig im Rahmen des vorgefundenen ländlichen Rahmens zu behaupten wissen. Der Entwurf setzt dabei auf ein modular koppelbares System, welches je nach Ausprägung unterschiedliche Raum- und Nutzungskonfigurationen zulässt. Solcherart offerieren die unterschiedlichen Einheiten von Fall zu Fall entweder privat gehaltene Balkone, offene Spabereiche, Familienunterkünfte oder aber luxuriöse Unterkünfte mit durchwegs hotelzimmerähnlicher Anmutung. Die geschaffenen Einheiten werden unter Titeln wie "luxury.DAYs", "family.DAYs"oder "private-spa.DAYs" geführt und deuten damit bereits deutlich in Richtung der künftigen urbanen Klientel.

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Marlies Findenig
Hofquadrat

Das Projekt "Hofquadrat" nimmt die Hoftypologie der Umgebung bewusst auf und entwickelt diese in ganz eigenständiger Weise weiter. Eine Reihe an kleinformatigen Hofhäusern wird dabei auf dem langgezogenen Grundstück eines ausgewählten Streckhofes, gezielt positioniert und die sich ergebenden Zwischenräume werden zu Flächen der Begegnung und Kommunikation deklariert. Die eingeschoßigen Bauten fungieren dabei als Ferienappartements bzw. im Sinne barrierefreier Altersitze. Unterschiedliche Formate hinsichtlich der Bebauung erlauben dabei einerseits Einheiten für jeweils vier Personen oder aber lediglich für zwei Personen. Die einzelnen Baukörper setzen sich jeweils aus einem Wohntrakt, einem Schlaftrakt und einem privaten Innenhof zusammen. Im Rahmen der dazwischen liegenden Freiräume gelangen Wasserbecken diverse Sitzlandschaften und begrünteRaumzonierungen zum Einsatz und verwandeln den Erschließungsbereich in eine erleb- und nutzbare halböffentliche Zone.

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Kerstin Fröch
pur.dorf.51

Das "beleben" und gezielte räumliche "verdichten" wird in ggst. Projekt zum Thema. Es wird dabei ein Wohnmodell vorgeschlagen, das im Rahmen von kleineren zweigeschoßigen Einheiten eine Art kleines Dorf innerhalb eines einzelnen Streckhofes entwickelt. Darin finden sich sowohl Ferienappartements, als auch Bereiche des temporären Wohnens, wie auch Ateliers für Künstler ein. Die Bestandsbauwerke "Wohnhaus" und "Stadl" werden dabei im Sinne zweier Pole interpretiert, die den Raum neuartiger baulicher Verdichtung aufspannen. Durch die gezielte räumliche Verschiebung diverser einzelner Raumeinheiten wird bewusst Interaktion und Kommunikation gefördert und solcherart beinahe Urbanität generiert. Innerhalb des neugenutzten Stadls entsteht demzufolge ein Treffpunkt welcher ganz unter dem Thema der Kunst und Kultur steht.

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Simone Gembinsky
Schwebehof

Gegenständlicher Entwurf zeigt die Idee einer Ferienhaussiedlung auf dem Terrain eines einzelnen Streckhofes auf. Die einzelnen Baulichkeiten scheinen jedoch wie vom Untergrund gelöste Dächer über das Grundstück hinweg zu gleiten und erlauben solcherart den steten Durchblick entlang der Erschließungsachse, welche zum Spiel- und Erholungsraum für die Gäste wird. Die exponierte Lage der einzelnen Baukörper erlaubt an ihrer höchsten Stelle gezielte Ausblicke in die umgebende Landschaft und vermittelt in ihrem Inneren ein unkonventionelles Raumgefühl innerhalb eines neuinterpretierten Steildaches. Ein Teil des zur Kirchengasse orientierten Bestandsgebäudes fungiert im Rahmen dieses Projektes als Foyer. Wohingegen das Gartenhaus in der Mitte des Grundstücks im Sinne eines Frühstücksbereiches und einer Wellnesszone genutzt wird.

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Milena Hammel
Winzerhof Purbach

Dieses Projekt trachtet danach, den Bestand des als Weingut genutzten Streckhofes weitestgehend zu erhalten und lediglich durch ein signifikantes Einzelbauwerk zu erweitern, welches der Anlage ein weithin sichtbares Zeichen verleiht. Der zur Straße hin gerichtete Altbestand soll innerhalb dieses Konzeptes im Sinne eines Feinkostladens umgenutzt werden. Eine räumlich daran anschließende Bar wird dem Projekt zufolge die Verkostung einzelner ausgewählter Spezialitäten ermöglichen. Es wird solcherart ein Ort der Zusammenkunft und des Austausches propagiert, welcher nicht nur den Besuchern alleine vorbehalten sein soll. Das Zusammenspiel von Alt und Neu verleiht dem neugeschaffenen Ort einen herausragenden Charakter, welcher sich in einem dunkelgehaltenen Solitär widerspiegelt. Dieser beinhaltet zwei Seminarräume, sowie eine Küche mit Terrasse, welche für Verkostungen angedacht ist, als auch eine Dachterrasse,welche den Besuchern einen weitreichenden Blick über die Landschaft ermöglicht.

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Barbara Karner
Kurzzeitwohnen in Gemeinschaft

Gegenständiches Projekt widmet sein Augenmerk der Schaffung einer Vielzahl an kleineren Wohneinheiten für diverse Zielgruppen und Altersklassen. Hierbei wird das Grundstück in Längsrichtung bebaut und die im Vorfeld der einzelnen Baulichkeiten verbleibende Freifläche im Sinne eines gemeinschaftlich nutzbaren Freiraumes interpretiert. Das Leben miteinander sowie die gegenseitige Unterstützung der einzelnen Bewohnerstehen im Zentrum des vorliegenden Konzepts und verleihen der "kleinen Welt" im Rahmen eines einzelnen Streckhofes sein Gesicht. Einzelne Wohneinheiten verfügen im Obergeschoß über eine private Dachterrasse.

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Claudia Laber
two in one

Das vorliegende Projekt sieht die Schaffung einer großformatigen Räumlichkeit im Inneren eines Streckhofes vor, welche sich zur Gänze dem Thema der Kinderbetreuung widmet. So dient die Baulichkeit unter der Woche als Kinderkrippe und während des Wochenendes als Kinderhotel. Die notwendigen Räumlichkeiten, Gerätschaften und Spielsachen können somit für beide Nutzungen zum Einsatz gebracht werden. Ein raffiniertes Lichtspiel durch gezielte Tageslichtöffnungen im Bereich des Daches erlaubt es, das Gebäude ganzjährig nutzen und bespielen zu können, ohne sich dominant in den Kleinstadtraum zu drängen.

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Daniela Mayer
Puriosität

Der geschaffene Begriff der "Pur¦io¦si¦tät" läßt sich unter der Begriffsfolge "flexible Peripherie im Ortskern" deuten und verwandelt einen mittlerweile kaum noch genutzten Streckhof in eine zukunftsorientierte Wohnform. Die Bespielung der Grundstücksparzelle erfolgt dabei mit einzelnen Einfamilienwohneinheiten, welche auf dem Grundstück solcherart angeordnet werden, dass jedem Haus ein privater Freibereich zugeordnet werden kann. Rückzugsmöglichkeiten als auch Kommmunikation stehen im Vordergund der entwerferischen Bestrebungen. Eine eigens konzipierte Konstruktionsweise erlaubt den nachträglichen Aus- wie auch Rückbau der Dachgeschoßzone und erlaubt es somit, die Baulichkeit an sich verändernde Lebensumstände anzupassen.

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Lukas Meyer
Two-Phase

Dieses Projekt widmet sich einem ausgewählten Streckhof und dessen konkreter heute bereits vorliegender Nutzung. In zwei Bauphasen wird eine Erneuerung als auch Erweiterung des Ferienwohnhofes vorgeschlagen. So werden in einer ersten Phase an Stelle des Scheunengebäudes vier Mietwohnungen angedacht und in einer - aus wirtschaftlichen Gründen - zeitlich versetzten zweiten Bauphase wird die vorhandene Pension auf vier Gästezimmer erweitert, um langfristig die privaten Bereiche vom Mietobjekt trennen zu können. Das Projekt verfolgt dabei gestalterisch den Versuch einer Verbindung von Tradition und Innovation und setzt zeitgleich auf die Spannung, welche sich aus diesem Umstand heraus ergibt.

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Virginia Rudics
kultur.PUR

Gegenständlicher Entwurf reagiert primär auf die Anfrage nach weiteren Unterkunftsmöglichkeiten innerhalb des Ortskernes von Purbach. Aus diesem Grunde werden im prototypisch gewählten Streckhof zweigeschoßige Appartementhäuser für 2-4 Personen eingeplant. Die vorgesehenen Unterkünfte verfügen über eine Grundfläche von rund 50 m2 und sind überdies mit privaten Freiräumen ausgestattet. Die gartenseitig orientierte Gebäudeseite wird großflächig verglast. Als Sonnenschutz dient eine Holzlamellenstruktur, die gleichzeitig als gestaltbildendes Fassadenelement wirksam wird.

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Anna Salzinger
hof(f)nung

Dieses Projekt sieht die Schaffung eines Fahrradzentrums vor, von welchem aus die Besucher der Region die vorhandenen Radwege und Siedlungen rund um den Neusiedler See stets von neuem entdecken können. Die bauliche Struktur bietet die Möglichkeit, Fahrräder zu mieten, als auch einige Tage in eigens dafür geschaffenen Appartements zu verbringen. Im Zuge der Planung wird das Grundstück durch den Einbau diverser Gebäudeteile zoniert und einer Reihe kleinerer Hofräume geschaffen. Hinsichtlich der Materialwahl wird ein hohes Maß an Integration in das bestehende Siedlungsgefüge angestrebt.

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Domenic Schleinzer
Pur Mente Reha

Das vorliegende Projekt geht den Versuch ein, eine keine Niederlassung des in Rust befindlichen Burn-out Zentrums "Pro Mente Reha" im Bereich vorhandener Streckhöfe einzuplanen. Der vorgesehene Neubau in Purbach wird dem Konzept zufolge gezielt im kleineren und privateren Rahmen inszeniert. Zugleich wird mit dem Neubau auf eine identifikationsstiftende Maßnahme gesetzt, mit welcher zu einer positiven Ortsbildentwicklung beigetragen werden soll. Die ortsbildprägenden Erscheinungsformen werden bewusst aufgegriffen und neu interpretiert. Die Therapieräume werden in Form einzelner Boxen räumlich zueinander gefügt. Licht und Materialwahl folgen der Funktion des Gebäudes. Zwischen den öffentlichen und privaten Bereichen wird eine Begegnungszone angelegt, welche den Patienten im Sinne eines Austausches an Erfahrungen dienlich wird.

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Sabrina Seemann
tradition(er)leben

Das Projekt "tradition(er)leben" geht den Versuch ein, das ortsansässige Weingut der Familie Braunstein einer Erweiterung über das Nachbargrundstück zu unterziehen. Im Rahmen der geplanten Maßnahmen wird beabsichtigt, zwei historische Streckhöfe durch eine zeitgemäß artikulierte bauliche Klammer sowohl funktional als auch gestalterisch miteinander zu verbinden. Der baulichen Novität steht jedoch auch die konsequente Beibehaltung des Charakter der bestehenden Streckhöfe gegenüber. Innerhalb der bestehenden Bausubstanz finden sich so nun ein Empfangsbereich, Seminarräume, ein Weinverkostungs- als auch ein Weinpräsentationsraum und einige Gästezimmer ein. Gleichsam als Brücke artikuliert, fügt sich über den beiden aneinander angrenzenden Streckhöfen ein hoch gelegener Besprechungs- und Veranstaltungssaal ein, der nicht nur Aussicht offeriert, sondern auch durchwegs zeichenhaften Charakter besitzt.

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Adam Sopala
BB Vinotech Center

Der Entwurf sieht vor, eine neue Präsentations- und Verkaufsfläche für das Weingut Braunstein zu entwickeln. Darin findet sich ein gastronomischer Bereich, Zonen der Ausstellung im Sinne von Kunst, Wein und themenbezogenen Objekten, als auch eine Weinlagerung ein. Grundtenor des Entwurfes ist es, die einzelnen vorgesehenen Bereiche ineinander fließen zu lassen und einen offenen Erlebnisraum zu gestalten. Solcherart wird eine künstliche Landschaft generiert, die sich entlang einzelner Atrien aufspannt. Im Untergeschoß findet sich der Weineinlagerungsraum ein. Die Fässer gelangen dabei über einen Lastaufzug von seiten des bestehenden Weingutes in den dramaturgisch inszenierten Kellerbereich.

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Bettina Wiedemann
PUR

Das Projekt "Pur" verfolgt den Gedanken, Teile des Bestandes eines bestehenden Streckhofes als Gästezimmer umzufunktionieren und um zwei weitere Gebäude für unterschiedliche Ferienappartements zu ergänzen. Die Funktion des Wohnhauses bleibt dabei bestehen, wohingegen der lange Schuppen sowie das Obergeschoß der alten Scheune in Form von Gästezimmern genutzt wird. Die beiden Neubauten sind mit einer Traufhöhe von 4m niedrig gehalten und beinhalten zehn weitere unterschiedlich große Wohnungen im Erd- als auch Obergeschoß. Um die Atmosphäre der Kulturlandschaft greifbar zu machen, verfügt jedes der Appartements über seinen eigenen Außenbereich. Der Projekttitel "Pur" steht im Rahmen des Entwurfes für das Unverfälschte, auf alte Traditionen Setzende. Im Rahmen des Projektes soll dieses Ziel nicht zuletzt durch die selbstangebauten biologischen Lebensmittel, den Erhalt des Bestandes und eine reduzierte Materialpalette widergespiegelt werden.

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Andrea Wolf
WOHN GUT

Dieses Projekt widmet sich einer schmalen Parzelle, dessen Hauptgebäude unter Denkmalschutz steht. Als Leitbild in ggst. Entwurf diente die klassische Typologie des Streckhofes, im Rahmen dessen sich Wohn-, Wirtschafts- und Stallgebäude quasi unter einem gemeinsamen Dach einfinden. Das bauliche Konzept besteht aus vier Wohngebäuden, welche sich als abgeschlossene Einheit mit je zwei Wohneinheiten präsentieren. Die Struktur der Appartements gliedert sich in die schmale Parzelle ein und es werden gezielt traditionelle Streckhofelemente integriert. Durch gemeinsame Freibereiche werden nachbarschaftliche Begegnungen unterstützt. Die Integration einzelner Innenhöfe erlaubt den Bewohnern offene Blickbezüge zur umliegenden Natur. Die Themen Wasser und Wein werden in der Freiflächengestaltung aufgegriffen und durch gestaltete Wasserbecken und Weinlauben reflektiert.

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   Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.com