ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen WS 10

MalaStrana ... theatre and more

 

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Ausgewählte Projekte:

> Harald Stefan Bierbaumer
> Julian Blümle
> Georg Bogusch
> Pavle Jungic
> Margarethe Krall
> Julia Latzko
> Daniel Mayer
> Marvin Mühlberger
> Nadine Muhr
> Julia Schmid
> Josef Schwendinger
> Marie-Christine Stelzhammer

The former MalaStrana theatre is situated on Mittersteig 15 in Vienna. Theatrical activities were abandoned a decade ago, and the premises have been used as a fitness and boxing club. This design class is looking into possible new uses for this attractive “sublevel” location. The new use should harness the potential of the premises and be compatible with the existing building stock. From the main entrance a lobby takes the visitor to the main staircase leading down to the sublevel central hall. The hall is surrounded by galleries on three sides, with all sightlines oriented to the stage.


AUFGABE

Am Mittersteig 15 befindet sich das ehemalige Theater „MalaStrana“. Die Nutzung als Spielstätte wurde bereits vor einem Jahrzehnt aufgegeben und zwischenzeitlich wurden die Räumlichkeiten als Fitness- und Boxclub genutzt. Dieses Entwerfen-Programm wirft sich die Frage nach einem neuen Nutzungskonzept und dessen Gestaltung für die attraktiven Räumlichkeiten „unter Niveau“ auf. Es galt das Potenzial der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten auszuschöpfen und die Verwendung in eine sinnstiftende Verbindung mit der vorgefundenen Bausubstanz zu setzen. Vom Haupteingang kommend wird der Besucher über ein Foyer zur Haupttreppe geführt, welche direkt in den abgesenkten Saalraum leitet. Dieser ist an drei Seiten von Galerien umgeben und der Blick ist dabei stets auf die Bühne gerichtet.


RESÜMEE

Zieht man die Entwürfe rund um die Neubelebung des ehemaligen Theaters MalaStrana in Betracht, so kommt man nicht umhin, die ungeheure Vielfalt an möglichen Nutzungen zu bestaunen. Da verwandeln sich einerseits die ehemaligen Theaterräumlichkeiten in ein Gefüge aus unbeheizten Marktpassagen und Grünen Höfen und andererseits wird unvermittelt ein Fitnesscenter mit einem Kulturprogramm vereint und damit eine bisher völlig unbekannte Symbiose aus zunächst diametral erscheinenden Betätigungsfeldern geschlossen.

Das bis heute im Dämmerlicht verharrende ehemalige Theater unterhalb des Straßenniveaus wird somit im Rahmen des Projektes unvermittelt selbst zum Projektionsuntergrund für eine Vielzahl an zuweilen wagemutig erscheinenden Ansätzen. Der ehemalige Ort der Zurschaustellung wird selbst bloß und offen gelegt, seziert und analysiert. Er wird schlussendlich unter den Augen und Händen der einzelnen Projektbearbeiter auf seine reine Materie zurückgeworfen. Eine Substanz die es nun in weiterer Folge durch Bespielung regelrecht zu „beflügeln“ gilt. Der Raum scheint damit aufgrund seines langen Leerstandes eine Art Neutralisierung erfahren zu haben, welche nun die Tore zu Neuem öffnet.

Augenfällig wird jedenfalls, dass das wieder entdeckte Raumvolumen im Rahmen der Entwürfe mehrheitlich der Öffentlichkeit zugedacht wird. Es ist der Gedanke an einen „Raum für Alle“, den es zu folgerichtig zu öffnen und zu guter letzt auch zu erleben gilt. Die Spielregeln dieser Nutzung zu bedenken ist Teil der einzelnen Projekte und die Projektgestaltung in der Regel Manifestation dieses ersonnenen Regelwerkes.

Ein solches Vorgehen macht klarerweise nicht halt an den Wänden eines Raumes auch nicht eines Theaterraumes. Es fordert geradezu programmatisch ein, die umgebenden Räume, ja sogar den näheren Stadtteil, mit in Betracht zu ziehen und über mögliche Veränderungen nachzudenken, selbst dann, wenn vehemente vielleicht sogar unrealistisch erscheinende Veränderungen notwendig wären.

Der Leerstand setzt damit Visionen frei, die nicht länger in dem ihm zugedachten Auditoriumsraum verbleiben, sondern vielmehr über ihn hinauswachsen und den Ort als Ganzes neu zu formulieren gedenken.

 

Harald Stefan Bierbaumer
Nameless

Das Projekt „Nameless“ wurde als Ort der Zusammenkunft im Zeichen der Musik konzipiert. Das dabei in den Bestand eingefügte räumliche Gefüge wird als Folge eigenständiger Einbauten verstanden, welche auch als solche ablesbar sein sollen. Die räumliche Struktur umfasst dabei im südlichen Teil der Anlage ein Jugend[Musik]Zentrum mit Proberäumen, Musikschule und einem Tonstudio. Der nördliche, sprich der strassenzugewandte, Teil beheimatet einen „Indoor-Imbiss“ welcher von einer Bar eingefasst, die zeitgleich auch die Nutzer des Jugend[Musik]Zentrums bedient. Die beiden großen Funktionsbereiche erfahren ihre räumliche bzw. nutzungsbedingte Verbindung durch den bestehenden Theatersaal auf dessen Bühne die Nutzer ihre Kunst vor öffentlichem Publikum darbieten können. Überdies wurde im Rahmen dieses Entwurfes innerhalb der Kubatur des Theatersaales eine „Electro box“ für elektronische Musik integriert. Schlussendlich wurde angedacht, den Vorplatz der Baulichkeit nicht nur als Treffpunkt, sondern auch als CityBikeStation auszuführen und das Projekt auf diese Weise noch einmal mehr mit dem öffentlichen Straßenraum zu verbinden.

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Julian Blümle
Integrative Werkstätten - Social exchange underground

Das Projekt wirkt der derzeitigen Anmutung der Räumlichkeiten im Sinne eines mystisch unnahbaren Ortes gezielt entgegen und öffnet ihn mit dem Ziel einen Marktplatz der Integration und kreativen Zusammenarbeit zu schaffen. Das propagierte Ziel der Integration erfüllt sich durch den Umstand, dass sowohl geistig als auch körperlich behinderte Menschen in die Arbeitsabläufe der Werkstätten von Designern und Handwerkern, wie auch in alle anderen Bereiche aktiv eingebunden werden. Die erarbeiteten Ergebnisse in Form von Designobjekten und Auftragsarbeiten werden im Hauptraum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und in weiterer Folge auch verkauft. Die gewählten gestalterischen Maßnahmen zielen dabei auf das Erscheinungsbild einer offenen und nicht zuletzt weitgehend neutral anmutenden Plattform ab. Der ehemalige Theatersaal fungiert im Rahmen dieses Konzeptes als Verbindungsglied zwischen Café-, Shop- und Restaurantbereichen einerseits und Werkstätten und Kreativbereichen andererseits. Er wird zur inszenierten Schnittstelle exakt festgelegter Abläufe und fördert den kommunikativen Austausch unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen. Die freien Wohnungen in den oberen Stockwerken bieten darüber hinaus die Möglichkeit eines betreuten Wohnens an.

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Georg Bogusch
[sub]til - Kleinkunst – Film - Gastronomie

Ziel des Entwurfes ist eine Wiederbelebung des Theaterbetriebes und einer Erweiterung des Nutzungsspektrums im Sinne eines Kinosaales. Die ursprüngliche Struktur des Theaters wird dabei im Wesentlichen beibehalten, lediglich im Bereich des Einganges wird eine Anpassung der Niveaus vorgenommen, um dem Wunsch nach Barrierefreiheit gerecht zu werden. Eine der wesentlichsten Veränderungen im Bereich des bestehenden Theatersaales ist der Einbau einer verfahrbaren Sekundärhülle, welche im Falle von Filmvorführungen ausgefahren wird und mit dem am Ende des Saales befindlichen „Technikmonolithen“ einen Raum im Raum bildet. Im Gleichschritt mit den Maßnahmen im Inneren des Mala-Strana-Theaters erfährt auch der Vorplatz eine Reihe an Maßnahmen, welche mit einer Angleichung der Bodenniveaus von Innen- und Auusenraum einsetzt und mit der Errichtung eines gläsernen über dem Straßenniveau hängenden Volumens im Vorfeld endet. Der als Blickfang fungierende Bauteil stellt dabei eine Erweiterung des Gastronomiebereiches dar und kreiert einen deutlich sichtbaren architektonischen Akzent innerhalb der Umgebung.

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Pavle Jungic
Akkerman

Der Projektansatz setzt auf eine kulturelle Wiederbelebung des Bestandes und schlägt die Errichtung eines Ton Studios und eines Jazz Clubs innerhalb der bestehenden Räumlichkeiten vor. Ein zusätzlich eingebrachtes Cafe stellt darüber hinaus die Verbindung zwischen den Clubräumlichkeiten selbst und dem öffentlichen Platz her. Die wesentlichste Veränderung im inneren des Bestandes ist dabei die partielle Verbreiterung der Galeriezone und die damit verbunden Herausbildung eines neuen Auditoriumsbereiches, als dessen wieder erkennbares Gestaltungselement ein umlaufender roter Vorhang fungiert. Um eine eigenständige gestalterische Identität für das neue Gesamtensemble zu entwickeln, wurden die Räumlichkeiten dem Jazzmusiker Jan Akkerman gewidmet. Der Name des Musikers wird dabei zum Ausgangspunkt einer Reihe an gestalterischen Transformationen, welche letztendlich die Gestaltung der Außenfassade, wie auch der dahinter liegenden Foyerräumlichkeiten maßgeblich beeinflusst.

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Margarethe Krall
licht_blick

Die Wiederbelebung des Bestandes wird im Rahmen dieses Projektes mit einer Reihe so genannter „Lichtblicke“ gleichgesetzt. Ein System eigens entwickelter Lichtboxen leitet dabei gezielt Tageslicht in die unterirdischen Bestandsräumlichkeiten. Transparente begrünte Balkonbrücken beleben den oberirdischen Hofraum und in den Hauptbereich des bestehenden Theatersaales ragende „Dining-Boxen“ laden zum Candlelight dinner ein. Kulinarische Angebote rund um einen Tanzschulbetrieb bilden die wesentlichen Funktionen des solcherart wieder belebten Bestandes. Die Eingriffe in die historische Bausubstanz werden dabei auf das notwendigste beschränkt, um die Vielzahl an Spuren aus vergangener Zeit sichtbar zu belassen und stellenweise auch bewusst zu inszenieren. Solcherart wird eine Symbiose aus Gastronomie und Tanz, wie auch offen und geschlossen und nicht zuletzt Alt und Neu angestrebt und im Rahmen des Projektes umgesetzt.

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Julia Latzko
Zwischenraum MalaStrana

Der öffentliche Raum erweist sich im Rahmen dieses Projektes als neue Durchwegung innerhalb des Altbestandes. Die entwickelte räumliche Struktur ermöglicht dem Besucher ein Durchwandern des bestehenden Gebäudes, sorgt für eine Verbindung der einzelnen Innenhöfe und bewirkt eine gezielte Öffnung des Altbestandes in Richtung des städtischen Umfeldes. Bezogen auf ihre räumliche Nutzung erweist sich der plastisch durchgebildete Einbau als Ansammlung aus Künstlerwerkstätten und Aufenthaltsräumen bzw. deren Verbindungspassagen. Wegbereiche sind mit zahlreichen Sitznischen ausgestattet und erlauben eine Vielzahl an Durch- und Einblicken in die Substanz. Darüber hinaus fungieren einzelne Teilstrecken mitunter selbst als Ausstellungsfläche. Im Eingangsbereich der Passage wurde ein "Take-Away" Lokal situiert, welches für eine erhöhte Besucherfrequenz sorgen soll. Eine Stiegenanlage leitet die Besucher schlussendlich auf das Dach der neuen Struktur weiter, von welcher aus man einzelne Dachterrassen erschließt, welche als Ruhebereiche oder Gemeinschaftszonen der Bewohner ausgebildet wurden.

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Daniel Mayer
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Das leerstehende Objekt am Mittersteig 15 fungiert im Rahmen dieses Projektes als räumliche Basis, welche Zug um Zug in einen Club verwandelt wird. Der vorgesehene ganztägig betriebene Gastronomiebetrieb stützt sich dabei auf vier, sich über den Tagesablauf hinweg verteilende Nutzungen. Einem Cafè (8:00-17:00 Uhr), einer Chill-out Lounge mit Cocktailbar (17:00 – 22:00 Uhr) und einem Nacht-Club (22:00 - 04:00 Uhr). Der ganztägige Betrieb soll dazu führen, dass der umliegende Stadtteil belebt wird und der Vorplatz als Treffpunkt Akzeptanz findet. Darüber hinaus soll durch das Cafè und die Chill-out Lounge, die sich auf der Platz zugewandten Seite des Objekts befinden, im Sommer der Vorplatz strategisch aufgewertet und bespielt werden. Der ehemalige Theatersaal, wie auch die Bühne und Galerie sollen als Nacht- Club betrieben werden. Die unterschiedlichen Nutzungen eröffnen dabei interessante räumliche Übergänge und ermöglichen den Besuchern die Möglichkeit zwischen den einzelnen Bereichen zu wechseln ohne das Gebäude verlassen zu müssen. Für die Projektumsetzung soll ein Großteil der nichttragenden Wände entfernt werden und eine Vielzahl an neuen, hinsichtlich des Materials klar differenzierten Raumteilern implementiert werden.

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Marvin Mühlberger
Die Traumfabrik

Dem in Wien zu beobachtenden kontinuierlichen Aussterben der kleinen Stadtkinos setzt dieser Entwurf eine Alternative entgegen. Das Projekt greift den Wunsch nach dem Mehrwert im Rahmen des Kinobesuches auf, und lenkt das Augenmerk einerseits auf den „Betrieb“ (Gastronomie, Club, Werkstatt) und andererseits auf die „Betrachtung“. Die innerhalb des Projektes konzipierte Werkstätte bietet einzelnen Filminteressierten und Filmschaffenden eine Plattform, sich auszutauschen, zu lernen oder zu präsentieren, da hauptsächlich Eigenproduktionen auf die umgebenden Leinwände projiziert werden. In Kinobereich selbst befinden sich neben einer großen Leinwand auch kleinere „Kinoboxen“, innerhalb derer man einzeln oder auch in kleineren Gruppen Filme betrachten kann. Durch den via iPod, MP3-Player, oder Handy empfangenen Ton, wird die neuartige Traumfabrik im Rahmen des ehemaligen Theaters MalaStrana zu einem neuartigen Kinoerlebnis.

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Nadine Muhr
Salon. MalaStrana

Im Mittersteig quartiert sich Theater ein. Der so genannte Salon MalaStrana agiert als Theaterlabor für Ideenentwicklung, Interaktion und Partizipation. Er lässt Prozesse sichtbar werden und erlaubt es den Raum stets neu zu inszenieren und zu verändern. Das Spiel mit dem bestehenden Raum setzt sich dabei den räumliche Erwartungen entgegen, wie auch neue Strukturen sich über bestehende Räumlichkeiten legen. Durch Verschiebung des Raummittelpunktes, Bespielung der Kleinstruktur und Vervielfachung der Blickpunkte entsteht ein Mehrraumtheater mit mobiler Bestuhlung und wechselnden Szeneflächen. Der rechte Winkel löst sich in Schiefwinkligkeit und Asymmetrie auf. Die bewusst inszenierte architektonische Variabilität hebt in Folge die Trennung von Bühne, Zuschauerraum und Werkstatt auf. Die Bühne funktioniert damit als Untersuchungsraum, Materiallager und Schauplatz. Das Theatergebäude wird folgerichtig als Arbeitsplatz betrachtet und aus dem Arbeitsprozess ein lebender Organismus entwickelt. Neben dem „Sehsalon“ beherbergt das neue MalaStrana beispielsweise einen Kochklub und Werkstätten für die Quartiersentwicklung.

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Julia Schmid
Mind the gap - MalaStrana

Innerhalb dieses Projektes wird das bestehende Raumvolumen des ehemaligen Theaters in einen „gedeckten Außenraum“ verwandelt, welcher für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und im Sinne einer Markthalle resp. eines Marktplatz umgestaltet wird. Ein offener Handelsplatz für ökologische, nachhaltige und regionale Produkte und ein Angebot aus Cafe´s und Bars, besiedeln die frei gewordenen Flächen. Es wird eine räumlich spannende und öffentlich zugänglicher Marktpassage mit einer Vielzahl an angegliederten Bereichen entwickelt, innerhalb derer sich Urbanität gezielt Platz zu schaffen vermag. Die einzelnen Höfe erfahren durch die gesetzten Maßnahmen der Neustrukturierung eine gezielte An- und Verbindung. Schlussendlich gilt es für die Nutzer und Besucher, die geöffneten Bereiche auch in Besitz zu nehmen und aktiv zu „bespielen“.

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Josef Schwendinger
sportUNDkultur

Das Theater am Mittersteig weist in seiner bewegten Vergangenheit ein weites Spektrum an Nutzungen auf. Das Projekt geht den Versuch ein, die in der Vergangenheit wohl erfolgreichsten beiden Nutzungen zu kombinieren: Jene des Fitnesscenters und jene des Theaters. Beide waren ganztägige Nutzungen und konnten auf ihre Art das umliegende Grätzel beleben. Das Projekt „sportUNDkultur“ versucht die beiden Einrichtungen erneut zu aktivieren, indem es die beiden so oft getrennt betrachteten Betätigungsfelder zusammenführt. Dieses Aufeinandertreffen geschieht innerhalb des Bestandsgebäudes einerseits im auf Straßenniveau gelegenen Bereich von Bar und Restaurant - es dient, vollständig in den Stadtraum orientiert, als Ankunfts- und Drehpunkt, sowie als kleiner Veranstaltungsraum und andererseits im Bereich des Saales, welcher, im Abseits der Außenwelt, Sport und Kultur visuell verbindet. Die Galerie beherbergt standardmäßig ein Fitnesscenter, die Flächen darunter offerieren einen Bereich, der sowohl als Ausstellungsfläche, als auch als Zuschauerraum mit angeschlossener Gastronomie dient. Bühne und Saalfläche selbst bieten Platz für Veranstaltungen beiderlei Bereiche.

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Marie-Christine Stelzhammer
Reflexion

Das Projekt sieht vor, innerhalb des Bestandes ein Schwimmbad anzusiedeln und diese Funktion um eine kleine Bücherei mit Lern- und Studierplätzen im 1. Stock des Hauses zu erweitern. Innerhalb des einstigen Theatersaales im untersten Geschoss bildet ein Schwimmbecken das neue Zentrum der Gesamtanlage. Dieses ist an drei Seiten umgeben von einer Galerie. Das ehemalige Bühnenpodest wird dabei zum Erholungsbereich und offeriert den neuen Nutzern jenen inszenierten Blick in den Raum, welcher bislang nur den Bühnendarstellern vorbehalten war. Durch die raumgestalterisch bewusst im Dämmerlicht gehaltene Atmosphäre und die indirekt geführte künstliche Beleuchtung wird eine „interne Welt“ kreiert welcher die Besucher gezielt zur Ruhe kommen lässt und eine kontemplative Ausstrahlung vermittelt. Die Koppelung der beiden unterschiedlichen Nutzungen soll dazu beitragen, einerseits im Bad entspannt zu reflektieren, und andererseits auch konzentriertes Studieren zu ermöglichen. Ein kleinerer Freihandbereich, wie auch eine Zone für Lerngruppen und Einzelstudierplätze platzieren sich rundum den höher gelegenen Innenhof. Sein begehbares Dach ist begrünt und offeriert den Besuchern in den Sommermonaten die Möglichkeit auch den Außenbereich zum Lesen und Lernen aktiv zu nutzen.

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   Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Aufnahmen: Markus Ziegelwanger, Kontakt: photographer@blax.at
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.com