ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen WS 09

Linienwall.2010

 

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Ausgewählte Projekte:

> Andreas Aahs
> Carmen Diertl
> Karin Ebner
> Cornelia Ernstbrunner
> Carla Kuhn
> Anna Neuhauser
> Julia Neuruhrer
> Daniel Scheidl
> Nadja Steinriegler
> Sergio Suchomel
> Linus Waltenberger
> Mahir Zigic

Until the 19th century, the so-called Linienwall (lit. "straight rampart") had an exclusively protective function, serving as an outer fortification wall for the city. It then slowly developed into a customs border. The name is derived from the term Linienamt which designated the gates or openings within the rampart. In the course of time, more and more suburbs were incorporated into the city and the Linienwall gradually lost significance. Most of it was removed, and only a few remnants have remained to this day. One of them can be found in a courtyard at Weyringergasse 13. This token of Viennese history will now become the focus of a design studio, addressing the question as to how one can and should approach such an architectural remnant, as well as exploring which significance this fragment can be given in a completely changed context.

AUFGABE

Bis ins 19. Jahrhundert hatte der sogenannte „Linienwall“ eine reine Verteidigungsfunktion inne. Er stellte eine die Stadt umgrenzende Befestigungsanlage dar, welche sich nun nach und nach in eine Steuergrenze für die Stadt verwandelte. Der Name leitet sich von den so genannten Linienämtern ab. Es sind dies die Tore, resp. die Öffnungen innerhalb der Wallanlage. Im Lauf der Geschichte wurden zunehmend Vororte eingemeindet und mit dem Wachsen der Stadt verlor der Linienwall Schritt um Schritt seine Bedeutung und wurde schlussendlich weitestgehend abgetragen. Bis zum heutigen Tage blieben nur wenige sichtbare Überreste vorhanden. Einer jener Überreste lässt sich innerhalb eines Innenhofes in der Weyringergasse 13 finden. Dieses Stück Wiener Baugeschichte soll nun als Ausgangs­punkt für eine entwerferische Auseinandersetzung dienen. Im Angesicht des historisch weitgehend in Vergessenheit geratenen Fragmentes stellt sich die Frage, wie mit einem solchen baulichen Relikt verfahren werden kann und soll. Es gilt die Frage zu beantworten, welcher Bedeutung dieser Überrest innerhalb des gänzlich veränderten Kontextes sinns­tiftender Weise noch zugeführt werden kann.


RESÜMEE

Der Linienwall als ehemals grenzbildendes Element innerhalb des Wiener Stadtraumes scheint heute zwar beinahe vergessen, der Umstand seiner bloßen Existenz jedoch, löste im Zuge dieses Entwurfsprogrammes eine Welle an Reaktionen aus, welche im Regelfall eine bloße bauliche Auseinandersetzung mit dem noch vorhandenen Fragment unmöglich machte. Vielmehr wurden Fragen nach der Ein- wie auch Ausgrenzung innerhalb des heutigen städtischen Umfeldes gestellt und deren jeweilige Antwort beeinflusste bzw. initiierte in vielen Fällen den tragenden Projektansatz. In Folge dieses Umstandes mag es nicht weiter verwunderlich erscheinen, dass eine Vielzahl der Projekte das vorhandene Fragment des Linienwalls in der Weyringergasse gleichsam zum Anlass nimmt, aktuelle Fragen zum Thema städtischer Grenzen zu formulieren. Der strategische Wunsch nach Entgrenzung und räumlicher Öffnung, sowohl hinsichtlich des näheren baulichen Umfeldes, sprich der umliegenden Blockrandbebauung als auch des großräumigeren städtebaulichen Kontextes, insbesondere hinsichtlich der Überwindung der städtischen Barriere „Gürtel” kann sicherlich mehrheitlich als übergreifendes Motiv herausgelesen werden.

Entsprechend den persönlichen Charakteristiken widmen sich die einzelnen Projekte entweder einem Vorgehen in kleinteiligen Einzelmaßnahmen in Bezug auf eine strategische Verbesserung und Aufwertung existenter räumlicher Situationen, oder aber sie greifen auf großräumige bauliche Maßnahmen zurück um einen städtischen Wandel fallweise auch “auf einen Schlag” erwirken zu können. So werden im fallweise brückenähnliche Gebilde entwickelt, welche den Gürtel örtlich oder über weite Strecken hinweg überbauen und solcherart “neues Leben” oberhalb dieses Verkehrsstranges vorstellbar werden lassen. Es werden aber auch brachliegende Grünflächen entlang des ehemaligen Wallverlaufes in Augenschein genommen und in Folge mit vielfältigen Nutzungen bespielt. Das vordergründige Ziel liegt dabei immer im konkreten “Zugänglichmachen” der einzelnen Areale, sprich ihrer realen Erleb- und Nutzbarkeit. Die Benutzung dieser baulichen Strukturen erfolgt nicht selten auf mehreren Ebenen, wobei auch die Dachfläche mitunter zur “einsatzfähigen” Oberfläche verwandelt wird.

Kleinteiligere Vorgehensweisen hingegen greifen auf das sensible Aufspüren spezifischer Gegebenheiten vor Ort zurück und trachten danach einen konkreten Bedarf für den jeweiligen Ort herauszufiltern und diesen gleichsam als bauliches Angebot in die städtische Oberfläche zu schreiben. So entsteht mitunter im Hinterhof schon mal eine lokale Kinderbetreuungstätte, eine jugendherbergsartige Hotelerweiterung, eine Freifläche für Restaurationsbetriebe oder auch ein unterirdisch angelegter Boxring mit weitreichenden Einblicken aus der Hofperspektive. Räumliche Bänder erwecken Neugier und Aufsehen, geleiten den Besucher wie auch den Anwohner durch die engmaschigen Wegenetze und verknüpfen ihn mit dem Ort und dem vielerorts verschlossen erscheinenden Beziehungs- und Sozialgeflecht.

Intergration im weiteren als auch im engeren Sinne schält sich wie von selbst als Leitmotiv heraus. Dass eine im engeren Sinne gefasste Integration auch im Bereich des Gürtels stattfinden könnte führt das innerstädtische Integrationsprojekt “Mizi” vor Augen. Das Projekt schlägt eine Reihe an kleinteiligen Maßnahmen vor, welche einem Strategieplan gleich, Zug um Zug einen gezielten Integrationsversuch innerhalb des Bestandes anstrebt. Die auf Wachstum setzende Idee verändert nach und nach das Aussehen der Umgebung und generiert letztlich ein lebendiges und veränderliches Stadtbild.

Ob große städtische Geste oder kleinteilige Baumaßnahme, die Entwürfe bemühen sich allesamt darum eine konkrete Verbesserung hinsichtlich des Nutzungsangebotes innerhalb des Stadtraumes zu erwirken. Das Fragment des Linienwalles in der Weyringergasse verwandelt sich dabei zum Auslöser für diese anstehenden Veränderungen und regt nicht zuletzt zu einem Denkprozess an, welcher die Überwindung ehemaliger und heutiger Grenzen zum Ziel hat.

 

Andreas Aahs
IN.tegra-IN.forma-Center

Der Leitgedanke dieses Projektes gründet sich auf die neu entstehende Bahnhofssituation im Bereich des Gürtels und trachtet danach, diese im Sinne eines Verbindungsgliedes mit der Stadt zu vernetzen. Eine brückenähnliche Struktur welches als Markt fungieren soll, schließt dabei unmittelbar an den Ausgang des Bahnhofes an und verbindet den Ankunftsbereich mit einem eigens für dieses Projekt entwickelten Migrationszentrum. Der erhöht liegende Marktplatz wird damit zum neuen Tor zur Stadt, dessen baulicher Begleiter Besuchern und künftigen Einwohnern der Metropole entsprechende Starthilfe bieten soll. Darüber hinaus aber soll die Baulichkeit in ihrer Gesamtheit nicht zuletzt vielfältige Wege eröffnen "unterscheidliche" Kulturen und Traditionen kennen und schätzen zu lernen.

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Carmen Diertl
Glass Cabinet

Das gegenständliche Projekt setzt auf die vertikale Erweiterung des historischen Bestandes um ein Museum in Gestalt einer schwebend anmutenden begehbaren Glasvitrine. Durch die Integration des Bauwerkes soll der Innenhof mit "neuem Leben" bespielt werden und der Bereich eine strategische Öffnung in Richtung der Stadt erfahren. Der dazu im Innenhof vorgesehene Baukörper zeichnet sich durch eine weitgehend transparente Erscheinungsform aus und differenziert sich damit klar und einprägsam vom Erscheinungsbild der grob strukturierten und mittlerweile überwachsenen Ziegelmauer des ehemaligen Walls. Der gläserne Museumsbaukörper dient dabei als Informationsstelle für Touristen in Bezug auf die Thematik des ehemaligen Linienwalls. Über das Stiegenhaus bzw. den Lift werden nach und nach die einzelnen Geschosse erschlossen. Eine umlaufende Rampe führt nach einer Möglichkeit des gezielten Ausblickes vom Dach des Gebäudes entlang eines erweiterten Ausstellungsbereiches wieder zum Ausgang unmittelbar am Wall.

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Karin Ebner
Hansl am Weg

Die Projektidee trachtet danach, an den Positionen der ehemaligen Linienkapellen eine mobile Station zur Errichtung zu bringen, welche die ursprüngliche Funktion interpretiert und an heutige Bedürfnisse anpasst. Der Auftrag der mobilen Station wird mit drei Kernbegriffen umrissen, dem „Besinnen“, dem „Informieren“ und dem „Standort erleben“. Hierzu finden sich ein Entspannungsraum, ein Ausstellungsraum und eine minimal gehaltene Gastronomiezone im Bereich der ehemaligen Linienkapellen ein, welche in unmittelbarer Nähe der ehemaligen neun Toren des Linienwalls angesiedelt waren. Durch die Aufstellung im heutigen städtebaulichen Kontext ergeben sich neuartige Bezüge, welche thematisch innerhalb des Ausstellungsbereiches aufgearbeitet werden sollen.

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Cornelia Ernstbrunner
Der belebte Innenhof

Das Projekt zielt darauf ab, den gegenständlichen Häuserblock im Umfeld des Linienwalles strategisch wieder zu beleben. Im Fokus stehen dabei die halböffentlichen Bereiche, welche von den unterschiedlichsten Funktionen in Besitz genommen werden sollen und eine neue Gemeinschaft herbeiführen sollen. Um diesem Gedanken gerecht werden zu können, werden trennende Elemente teilweise entfernt und eine verbindende Dach- und Wege-Elementik implementiert. Einzelne bereits vorhandene Funktionen wie ein Gastgarten, ein Eisgeschäft, ein Mode- und Friseurshop wie auch eine Bar werden bewusst integriert und bilden das funktionelle Grundgerüst heraus. Darüber hinaus entsteht ein kleinerer Ausstellungsraum zum Thema "Stadtmauern" und es wird ein von oben einsehbarer unterirdischer Boxring, sowie Informationstafeln zum Thema des „Linienwalls“ eingebracht bzw. ein verbindendes Wegsystem, entwickelt.

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Carla Kuhn
Boxenstopp

Der historische Linienwall erhält in diesem Entwurfsansatz ein neues Nachbargebäude. Das Projekt sieht dabei vor, die an den Linienwall angrenzende Gartenfläche im Sinne einer Erweiterung des Prinz Eugen Hotels zu nutzen und dennoch die bauliche Nachbarschaft weitgehend unangetastet zu lassen. Durch die gezielte Anhebung des strukturell durchlässig erscheinenden Bauwerkes auf das Niveau der Oberkante des Linienwalls wird eine deutliche Distanzierung zwischen der weiterhin nutzbaren Grünfläche und dem Hotel erreicht. Der bewusst schmal gehaltene Baukörper fügt sich gezielt in den Altbaumbestand ein und ein Hotelerschliessungssteg fungiert als Verbindungsglied zwischen „Alt und Neu“. Die vorgesehenen Schlafbereiche werden in ggst. Projektansatz auf ein Minimum reduziert um den Kommunikationsflächen dieses sich mehrheitlich an ein jugendliches Publikum wendenden Hotels ein entsprechendes „Mehr“ an Raum geben zu können.

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Anna Neuhauser
Spielschachtel

Der Leitgedanke dieses Projektes ist es, die Thematik des Linienwalls einer breiteren Bevölkerungschichte auf spielerische Weise näher zu bringen. Zu diesem Zwecke wird der bestehenden Kubatur des ehemaligen Linienwalls ein öffentlich zugängliches und nutzbares mobiles Stadtraummöbel entgegen gestellt. Der reduzierte vom Boden abgehobene Baukörper fungiert hierbei als „Spielschachtel“ welche zwar als Basis für einen Kindergarten im öffentlichen Raum konzipiert ist, jedoch darüber hinaus eine Vielzahl an unterschiedlichsten Einrichtungen beherbergt und diese durch gezielte Manipulation an der Außenhaut freigibt.

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Julia Neuruhrer
Functional Wall

Gegenständliches Projekt greift die bereits vorhandene Schallschutzwand im Bereich des Bruno-Kreisky-Parks auf und verwandelt sie im Sinne eines neu erlebbaren „Linienwalls“ zu einer öffentlich nutzbaren Einrichtung. Diesem Grundsatz folgend wird die Tiefe der Wand um ein Vielfaches verstärkt um einerseits einen wirksameren Schutz in Richtung des Gürtels zu erlangen, und andererseits eine notwendige Raumbildung ermöglichen zu können. Das strategische Ende dieser Spiel-, Sitz-, und Kletterwand bildet die Hundsturmer Linienkapelle. Solcherart wird die „alten Schönbrunner Linie“ zu einem öffentlich zugänglichen Treffpunkt für die nähere und weitere Umgebung.

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Daniel Scheidl
"Netz"-Werk

Dieses Projekt greift in seiner Sprache sowohl auf die ehemals existente Grenze „Linienwall“ als auch auf deren stellenweise Unterbrechung in Form einzelner Tore zurück. Die Überlagerung unterschiedlicher Ebenen und Architekturelemente im Grenzbereich des „Gürtels“, dem oberen Belvedere und dem Schweizer Garten lässt dabei ein Bauwerk entstehen, welches in diesem bewussten Spannungsfeld nicht nur zu operieren weiß, sondern vielmehr danach trachtet, aus dieser Positionierung entsprechende Mehrwerte und nicht zuletzt einen eigenen Charakter zu generieren. Das formulierte Raumprogramm bestehend aus Seminarräumen, Bar, einem Restaurant und einem multifunktionalen Raum für Ausstellungen, Schulungen und Ähnlichem scheint dies in seiner Heterogenität entsprechend zu untermauern. Die Überlagerung selbst wird zum architektonischen Thema und nicht zuletzt zur konstruktiven Herausforderung.

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Nadja Steinriegler
MIZI

Das Hauptaugenmerk des Entwurfes liegt in der Schaffung eines „Migrationszentrums“, welches sich bewusst in eine bestehende Gründerzeitstruktur entlang der Gürtelfront einnistet und ebendort vielfältige bauliche als auch soziale Veränderungen provoziert.  Zu diesem Zwecke wird zunächst ein Funktionsnetz generiert, welches weiterführend durch diverse bauliche Implantate entsprechende räumliche Erweiterungen erfährt. Hölzernen Kuben durchbrechen dabei gezielt die vorgefundene Struktur und verleihen dem Bestand ein neues Erscheinungsbild. Sie erweitern bestehende Wohneinheiten, bilden neue Bereiche des Wohnens heraus und schaffen Raum um miteinander in Interaktion treten zu können. Die im Zuge dieser räumlichen Manipulation vorgenommenen Volumensadditionen als auch Subtraktionen zum Zwecke der Schaffung von Gemeinschaftsterrassen lassen die bauliche Struktur letztlich in einem völlig neunen Licht erscheinen und verleihen dem Gesamtensemble ein lebendiges Gesicht.

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Sergio Suchomel
Underline

Das gegenständliche Projekt setzt der ehemaligen Grenze „Linienwall“ ein kleines Veranstaltungszentrum im Sinne der Toleranz und Völkerverständigung entgegen. Die ausgewählte Lage markiert eine bis dato brach liegende Grünfläche im Bereich der Kreuzung Linke Wienzeile und Margarentengürtel entlang der ehemaligen Hundsturmer Linie. Das ca. 55 m lange und bis zu 8 m breite Bauwerk erweist sich dabei im Zuge seiner Durchschreitung als räumlich spannungsvolle Aufeinanderfolge ex- und introvertierter Volumina unter als auch oberhalb des vorhandenen Niveaus. Eine konstruktiv wirksam werdende Holzkonstruktion dient darüber hinaus als schützende Hülle und verleiht dem Gebäude seine „in Bau befindliche“ Charakteristik.

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Linus Waltenberger
Die Prinzenwelle

Das als „Prinzenwelle“ bezeichnete Projekt zieht eine außenräumliche Erweiterung der Terrasse des benachbarten Hotels Prinz Eugen in Betracht. Hierbei wird eine Dach- resp. Bodenkonstruktion in Gestalt einer Reihe unterschiedlich transformierter Trägerelemente parallel zum Linienwall eingebracht. Diese markiert eine sowohl darunter als auch darüber nutzbare Freifläche. Die Amplituden der auf Basis einer Kosinuskurve entwickelten gekrümmten Fläche folgen den Eigenheiten und Charakteristiken des spezifischen Ortes. Im Sinne einer nutzungsorientierten Bespielung der Hotelterrassenebene wurden drei unterschiedliche Aufsatzelemente entwickelt, welche, durch eine verhältnismäßig einfache Montagetechnik vom Hotelpersonal, an den gewünschten Stellen zur Aufstellung gebracht werden können. Jene Elementik erlaubt dabei sowohl das bewußte „Sitzen“, als auch eine raumbildende Begrünung wie auch zu guter letzt eine entsprechende Ausleuchtung der Fläche.

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Mahir Zigic
WALL_IN

Dieses Projekt greift unmittelbar oberhalb des bestehenden Linienwalls Platz und schafft eine gezielte Raumfolge bestehend aus Ausstellungs- und Atelierbereichen zum Zwecke der künstlerischen Auseinandersetzung. Das architektonische Prinzip der Einhüllung und Verwebung in Gestalt umlaufender und zusammenhängender Dach- und Wandschalen lässt den im Vordergrund stehenden Gedanken des Verbindens und Zusammenschürens auf nachdrückliche Weise innerhalb als auch außerhalb des Gebäudes sichtbar werden. Das Café als integraler Bestandteil des Bauwerkes verwandelt den Ort darüber hinaus in einen öffentlichen Bereich der zur aktiven Auseinandersetzung mit der Thematik einlädt.

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   Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Aufnahmen: Markus Ziegelwanger, Kontakt: photographer@blax.at
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.com