ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen WS 02/03

ZOO < snack-and-more

 

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Ausgewählte Projekte:

> Herbert Berger
> Christoph Haas
> Franz Hager
> Andreas Heigl
> Andreas Klvana
> Ernst Kohlweiß
> Pit Kuffer
> Martin Kukacka
> Martin Lechner
> Florian Marszalek
> Ivo Mirkovsky
> Christine Rotter
> Dietmar Seyrlehner
> Oliver Steininger
> Oliver Vykruta
> Eva Wolleitner

The programme focuses on improving, in terms of design and functionality, the increasing number of stands selling food, ice cream and other things within the precincts of the Vienna zoo. The design programme does not call for a mere "decoration" of the existing objects, but aims at a contemporary take on modern-day consumer culture tailored to the specific environment. A particularly challenging issue is the great diversity of such facilities. The idea of developing a basic prototype facility that can be modified according to need could serve as a guideline for the design approach.


AUFGABE

Das Programm konzentriert sich auf die gestalterische und funktionelle Aufwertung bestehender Imbiss-, Eis- und Verkaufsstände, welche sich in den letzten Jahren vermehrt innerhalb des Tiergartens Schönbrunn angesiedelt haben. Da es sich im Falle des Wiener Zoos um ein wertvolles historisches Bauensemble handelt, und die Schönbrunner Schlossanlage darüber hinaus als Teil des Weltkulturerbes betrachtet wird, sollte zweifellos auch hinsichtlich der “kleinsten” Bauaufgaben innerhalb der Anlage ein verschärftes Augenmerk auf die Gestaltung solcher Baulichkeiten gerichtet werden. Das Entwurfsprogramm fordert darum nicht alleine eine “Dekoration” der bestehenden Objekte ein, sondern eine zeitgemäße Interpretation zeitgenössischer Konsumkultur innerhalb des spezifischen Umfeldes. Ein besonderer Reiz innerhalb der Aufgabenstellung ergibt sich darüber hinaus aus dem Umstand der Vielzähligkeit von derlei Einrichtungen. Die Frage nach Grundtypus und Abwandlung dient insofern als weiterführender Gestaltungsansatz.

LEISTUNGSUMFANG

Eine präzise Betrachtung vor Ort stellt den Ausgangspunkt der Übung dar, welche als Grundlage für die zu erarbeitenden Konzepte dient. Die Ausarbeitung der Entwurfsvorschläge ist in weiterer Folge im Maßstabsbereich 1:20 anzusiedeln. Raumgestalterische Belange (Details, Bemusterungen, etc.) sind ebenso in diesem Maßstab darzustellen. Die 4-stündige Übung bezieht sich auf die Entwicklung einer einzigen Standsituation, wohingegen die 8-stündige Übung auch eine Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang verschiedener Standlösungen einfordert.

RESÜMEÉ

Die entwickelten Vorschläge führen vor allem eines vor Augen. Eine scheinbar endlose Vielfalt, welche man dem Thema Verkaufsstand respektive Imbißbude wohl kaum zugedacht hätte. Eine Vielzahl der Einheiten ist auch in ihrer schlußendlichen Ausprägung an den Ort des Tierparks Schönbrunn gekoppelt und entwickelt aus dieser Lagefixierung seinen durchwegs spezifischen Reiz. Kaum eines der Projekte verzichtet dabei auf das gewisse „Mehr“, welches den Stand entweder mit einer Zusatzfunktion oder aber zumindest mit erweiterten Möglichkeiten versieht. Auf diese Weise generieren die einzelnen Einheiten ihren Mehrwertfaktor. Sie mutieren damit zu kleinräumigen Attraktoren, die mit unterschiedlichsten Bewegungsmechanismen zu punkten wissen, mit ihrer Oberfläche Interesse erwecken oder aber einfach das Erlebnis „Zoo“ entsprechend zu unterstreichen wissen.

 

Herbert Berger
GO CUBIC


Geheimnisvolle Boxen dienen als Anlaufstelle für den Kauf von Souveniers, Snacks, Maroni, Bonbons und Waffeln. Eine metallische Außenhaut läßt die „fremdartigen Erscheinungen“ im geschlossenen Zustand autonom und introvertiert erscheinen. Im Zuge der Öffnung jedoch vermitteln die eingefärbten Stirnflächen aus Glas ein neuartiges Erfahren der Zoowelt. Der schmälere Teil erweist sich nun als Schaukasten, der den Blick auf die dahinterliegende Umgebung freigibt und diese in ein ungewöhnliches Licht taucht. Blicke werden fokusiert – das Beobachten selbst wird zum Thema. Vor und hinter dem Glas; Einblicke und Ausblicke – vielleicht auf ein orangefarbenes Zebra! Die bescheidene Größe läßt den Kubus an nahezu jedem Aufstellungsort innerhalb des Tiergartens vorstellbar werden. In einer Vielzahl gesehen vermögen die Elemente darüber hinaus ein einheitliches Bild zu generieren, welches mittels Wiedererkennung zu punkten weiß.

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Christoph Haas
Skin To Cube


Mittels geschickter Transformation verwandelt sich ein räumlich gestaffelter Kubus in eine dreidimensionale Verkaufslandschaft. Die verwandlungsfähige Box gliedert sich dabei in vier Segmente, welche unterschiedlichen Funktionen übernehmen und in unterschiedlichen Richtungen ausgefahren werden. Segment I beinhaltet Ausstellungsflächen zur Präsentation der Ware. Segment II kann als externer Bauteil je nach Bedarf frei im Verkaufsraum positioniert werden und eröffnet darüber hinaus dem Zoobesucher die Möglichkeit für kurze Zeit zu Ruhen. Segment III dient als Lager, welches vertikal durch einen Motor verfahren wird. Im ausgefahrenen Zustand dient es als allseits sichtbarer Produktmonitor. Segment IIII beinhaltet die notwendige Mechanik wie auch die Verkaufstheke. Die Außenhaut des veränderlichen Gebildes erweist sich als artifizielle Replika unterschiedlicher Tierhäute, welche in Vielzahl gesehen als Leitfaden durch den Tierpark fungieren könnte. Ein darin integrierter Flat-Screen gibt Informationen über die umgebende Tierwelt preis.

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Franz Hager
Geschichtsträchtig


Quader, Rahmen und Schild bilden gleichsam die Ingredienzien zu einem System einander anverwandter Imbiss- und Verkaufsstände. Den Schilden kommt dabei die Aufgabe zu, Schutzfunktion und Raumbildung zu erfüllen, als auch als Bildträger wirksam zu werden. Personen, deren Geschichte eng mit dem Umfeld Schönbrunn verbunden ist oder aber signifikante Gestaltungen innerhalb des Areals sollen das jeweilige Schild zieren und auf diese Weise dazu anregen, sich vertieft mit der Geschichte des Schlosses auseinanderzusetzen. Der kleinere Entwurf wurde als Verkaufsstand konzipiert, welcher mit einer Ausladung von nur knapp zwei Metern lediglich ein geringes Maß an Aufstellfläche erforderlich macht. Herabgeklappte Seitenflächen geben im geöffneten Zustand eine Regalwand frei, welche bewußte Assoziationen an Puppenküche und Bauchladen heraufbeschwört. Der Schild wird als signifikantes Signet dienlich. Der größere Stand manifestiert sich als stationär installierter Imbissstand und ist darum auf die spezifische Standortposition zugeschnitten. Das Innere des Quaders nimmt die Essensausgabe auf. Der Schild, welcher seitlich verfahren werden kann, begrenzt den Platzraum und trägt die textile Überdachung, mittels derer auch ein Betrieb bei Schlechtwetter gewährleistet ist.

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Andreas Heigl
Sitting Bull & Dancing Elephant


Die zusätzlich erforderlichen Raumkubaturen werden bei vorliegendem Entwurf im wesentlichen unterirdisch geschaffen. Durch die Entwicklung einer leicht über Bodenniveau "schwebenden" Inselplattform erhebt sich einerseits ein halböffentlicher erhöhter Platz im Angesicht der Projektionskuppel, andererseits öffnet sich ein großzügiger in den Boden gegrabener Ausstellungsbereich. Die beiden bestehenden kubischen Baukörper werden in ein Kleid aus vertikalen und horizontalen Schlitzen gehüllt und erhalten eine gestalterische Neuorientierung.

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Andreas Klvana
Suit-case-snack


Läßt sich ein Imbißstand einem Koffer gleich verschließen und ebenso einfach ein- und ausräumen? Ohne Zweifel erweist sich der entworfene Verkaufsstand als multifunktional nutzbares Tierparkmöbel, ausgestattet mit Infoscreen, Selbstbedienungsautomat und integrierter Werbefläche. Ein Schrank als Element einer gestalterisch betrachtet neutral erscheinenden Stadt- resp. Parkmöblierung. Im Inneren der Basiseinheit befinden sich eine Reihe an Modulelementen, welche für die jeweilige Nutzung (Imbiss, Maroni, Eis, Souvenirs, ...) justiert und in Betrieb genommen werden. Mit Betriebsschluß wird der Verkaufsstand zusammengeschoben und mittels Drehung verschlossen. Der Raumanspruch verringert sich dabei auf ein Mindestmaß.

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Ernst Kohlweiß
mono_poly


Ein trapezförmiger Grundriss und ein veränderbares Dach gestatten es, die Verkaufsstände zu reihen und je nach Kopplung und Neigungswinkel der Dächer die räumliche Anordnung dem Verlauf der Erschließungswege anzupassen. In den Zwischenräumen bieten überdachte Plätze, den Besuchern bei Regen Unterschlupf oder offerieren ein konsumieren abseits des Weges. Die äußere Hülle der Stände präsentiert sich stets ident. Die matte Edelstahloberfläche gibt die unmittelbare Umgebung als Schimmer wieder und verzichtet auf Kolorierung und vordergründiges Spektakel. Das Innere unterscheidet sich je nach Verkaufsware hinsichtlich Möblierung und Ausstattung. Eine interne Verbindung gekoppelter Einheiten bietet gar die weiterführende Möglichkeit zur Bedienung durch einen Einzelnen. Ein „leerer Stand“ könnte darüber hinaus eingeplant werden, um Klapptische –und Stühle aufzunehmen. Aber auch ein Kinderstand zum gemeinsamen Spiel wäre denkbar. Eine Konstruktion mit Leichtbaupaneelen bestehend aus Aluwabenkern und -profilen zur Verstärkung gewährleistet die notwendige Leichtigkeit als auch Stabilität hinsichtlich Transport und Montage.

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Pit Kuffer
Rhino Snackology


Die Snackbar als Bestandteil eines umfänglichen Marketingkonzeptes zum Thema „Fast Food im Tiergarten“ zu betrachten, ist Ausgangspunkt der Überlegungen zu vorliegendem Entwurf. Auf diese Weise wurde eine Corporate Identity entwickelt, welche sowohl die Gebäudekonzeption, als auch den Speiseplan, die Speisekarte und nicht zu letzt die Verpackung der Speisen umfaßt. Rhino Snackology erweist sich damit als ein Snackbarkonzept, welches sich im Gefüge etablierter Würstelstände durch das Ausfüllen einer Marktlücke zu behaupten trachtet. Rhino Snackology offeriert dem Kunden kulinarische Spezialitäten aus dem Reich der Tiere, zubereitet für den Menschen! Entwurfspriorität genießen darum Aspekte wie Wirtschaftlichkeit, Übersichtlichkeit hinsichtlich anfallender Arbeitsabläufe, gezielt gesteuerte Einblicke in die Essenszubereitung, wie auch eine „intelligente“ Außenhaut, welche je nach Sonneneinstrahlungswinkel ihre Oberfläche verändert.

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Martin Kukacka
Trans-formation


Das dominante Element bestehender eiserner Käfige innerhalb des Tierparkbereiches zu verwandeln und mit einer neuen Nutzung zu versehen, dient als Ausgangspunkt zu einer Reihe an gestalterischen Transformationen. Eine jener Gestaltverwandlungen präsentiert sich als Verkaufskiosk. Im Schaubereich dominiert die Umkehrung ehemaliger Käfigarchitektur. Aus der Gitterschale wird eine pilzförmige Tragstruktur entwickelt. Die einhüllende Membrandeckung berichtet vom temporären Charakter der neuen Nutzung. Der rückseitige Versorgungsteil wird mit transluzenten Stegplatten umschlossen und vermittelt trotz kubischem Erscheinungsbild den Anschein von Leichtigkeit. Licht- und Schattenspiele von Innen als auch von Außen sollen weiterführende visuelle Reize generieren.

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Martin Lechner
Metamorph


Als Einheit aus Plattform, Schrank und Segel präsentiert sich der Entwurf zu einem minmalen Verkaufskiosk. Im geschlossenen Zustand bietet sich die Möglichkeit zum Erwerb von Speisen und Getränk via rückseitig angebrachtem Automaten. Der Zustand der Öffnung zieht jenen Entfaltungsprozeß nach sich, welcher dem Projekt seinen Namen verleiht. Gleich einem großen Bauchladen ist die Einheit in Folge bespielbar. Die Subkonstruktion aus Stahl und Holz erlaubt eine auf das Umfeld reagierende Texturierung, und damit ein differenziertes Erscheinungsbild. Eine Beplankung mit hölzernen Platten ist dabei ebenso vorstellbar, wie eine Verkleidung mit patiniertem Kupferblech. In Folge kann auch das Membrandach hinsichtlich seines Farbtones auf die Umhüllung der Versorgungseinheit abgestimmt werden.

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Florian Marszalek
evolution


Der vorliegende Entwurf trachtet danach, morphologische und gestische Charakteristika ausgewählter Tiergattungen in Architekturgestalten zu verwandeln. Die zum Einsatz gelangenden Themata von Leicht und Schwer, Offen und Geschlossen initieren dabei jeweils einen weiterführenden Verwandlungsprozess, welcher die einzelnen Objekte für Augenblicke zum Attraktor werden läßt. Exemplarisch wurden zwei Stände nach diesem System entworfen: Nummer I fungiert als Imbißstand im Bereich des Elefantengeheges und des Vogelhauses. Der Stand wird charakterisiert durch das Spiel von „Leicht“ und „Schwer“, gleichsam ein Sinnbild für Vögel und Elefanten. Im geschlossenen Zustand erweist sich das Gebäude als öffnungsloser massiver Quader mit rauher metallischer Oberfläche, schwer, erdverbunden und statisch. Im Zuge der Öffnung jedoch, gibt der Körper sein Geheimnis preis. Ausgeklügelte Schiebe- und Faltmechanismen lassen einen zweiten, vorgelagerten Bauteil entstehen. Selbiger erweist sich als transparent und scheint beinahe zu schweben. Imbißstand Nummer II ist im Bereich des Löwengeheges angesiedelt. Der Wunsch einen Thron, resp. einen Tempel zu entwickeln, ließ einen gleichfalls öffnungslosen Quader entstehen, welcher lediglich von Schauvitrinen durchbrochen auf einer „schwebenden“ Plattform ruht. Im Zuge der Öffnung, gleiten die Seitenwände vertikal nach oben. Die Frontwände schwingen zur Seite. Nun kann im Zuge des Verkaufes der „König“ von seinem Tempel aus betrachtet werden.

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Ivo Mirkovsky
DIY_Haus


In vorliegendem Projekt wird ein Verkaufskiosk in Gestalt eines tragbaren Hauses entwickelt. Die gestalterische Nähe zur archetypischen Form eines Hauses ist hierbei durchaus beabsichtigt und gewollt. Im geschlossenen Zustand als Tafelobjekt tragbar, verwandelt es sich im Zuge seiner Aufstellung mittels geschickter Faltmanöver zur stabilen Verkaufseinheit. Die Wahl des Aufstellungsortes wird nicht vorab bestimmt. Das DIY_Haus (do it your self) bleibt auch in einer Vielzahl platzsparend zu lagern und ließe sich gegen Gebühr vermieten.

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Christine Rotter
Snack-Train


Der Entwurf zu einem stationär betriebenen Imbißzug in Gestalt einer die Versorgung aufnehmenden Lok und angehängten Speisewagen setzt ganz auf die Zielgruppe: Kind. Das im urbanen Raum beinahe in Vergessenheit geratene Material der Holzschindeln soll in diesem Umfeld Nähe und den Eindruck der Natürlichkeit vermitteln. In vorderster Front des Snack-Train raucht ein aus Stein gefertigter Ofen, in welchem beispielsweise Brot gebacken werden kann. Die Lok wird als Verkaufskiosk dienlich und die angehängten Waggons fungieren als Speise- wie auch Kinderspielwagen. Die verbindenen Stege wurden überdies als Spielfläche ausgebildet.

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Dietmar Seyrlehner
Viewpoint


Ein Rahmen mitsamt darunter gespannter Membran wird in vorliegendem Projekt zu einer überdimenisonalen optischen Einrichtung verwandelt. Auf diese Weise werden gezielte Ein- und Ausblicke auf Fütterungsplätze innerhalb eines Tiergeheges oder historische Architekturen ins rechte Licht gerückt. Durch die funktionale wie gestalterische Trennung der beiden Elemente – Blickrahmen und Verkaufsstand – wird die Snackbar zum Nukleus der Architekturgestalt, welcher je nach Aufstellungsort unterschiedlichste Erscheinungsformen annimmt. Eine Beplankung mit Gitter resp. Rankgitter oder aber mit Alupaneelen stellt hier lediglich einen Ausschnitt denkbarer Ausprägungen dar. Eine weiterführende Eliminierung der Außenhaut ließe auch an den Einsatz von Präsentations- bzw. Hinweistafeln denken.

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Oliver Steininger
Turn Around


Unterschiedlichste Konfigurationen unter einem Dach zu ermöglichen, galt als Zielvorstellung zur Entwicklung eines leichtgewichtigen Membrandaches über einem tragenden Regalsockel. Die primäre Tragstruktur fügt sich aus vier im Quadrat angeordneten Rundprofil-Stützen zusammen, welche durch eine Fixierung in einer zugehörigen Bodenplatte die notwendige Stabilisierung erfahren. An den Rohrkonstruktionen werden drehbar gelagerte, viertelkreisförmige Schrankmodule befestigt, welche ihrerseits wiederum mit dreh- bzw. klappbaren Wandpaneelen verbunden sind. Selbige gestatten ein gezieltes Verschließen, Abtrennen oder Teilen des Standes. Innerhalb der drehbaren Schrankmodule werden die Waren präsentiert bzw. notwendige Gerätschaften zur Speisenzubereitung und -kühlung untergebracht.

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Oliver Vykruta
SAM: Souvenir and more


Die Entwicklung eines Systembauwerkes mit besonderem Augenmerk auf Verfahrbarkeit und Koppelungsfähigkeit mündet im gegenständlichen Projekt in der Explorierung unterschiedlichster Möglichkeiten auf Basis eines sechseckigen Grundrisses. Die letztlich entwickelte Gestalt des multifunktionalen Kiosks SAM wird dominiert von den außenliegenden Wetterschutzklappen, welche in unterschiedlichen Stellwinkeln fixiert dem funktionsorientierten Bauwerk ein originäres Gesicht verleihen. Errichtet aus Profilrohrrahmen, geschraubten und verklebten Mehrschicht - Leichtbauplatten mit Alu- bzw. Edelstahloberfläche präsentieren sich die Einheiten in einem hygienebetonten und witterungsfesten Erscheinungbild. Im Bereich des Souvenir und Plüschtierverkaufes gelangen auf erhöhte Transparenz setzende Plexiglaselemente zum Einsatz.

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Eva Wolleitner
Auf der Fährte


Eine als erweiterter Informationsstand entwickelte Glasröhre erlaubt mehr als das bloße Blättern in Broschüren. Über interaktive Medien wie auch in Form 1:1 dargelegter Tierspuren und tast- und riechbarer Futterproben können Zooerfahrungen gleichsam im Freien und doch wettergeschützt gemacht werden. Eine filigrane Stahlkonstruktion mit schuppenförmiger Verglasung sorgt dabei für einen Schutz vor Wind und Wetter. Technische Einrichtungen werden darüber hinaus über Nacht verschlossen. Der kontrastierende Verkaufsstand setzt auf die Gestalt einer gläsernen Box, die einer Vitrine gleich im Gelände positioniert wird. Im Zusammenspiel der gläsernen Verkaufsboxen und den glasüberdeckten Röhren entwickelt sich ein sekundäres System baulicher Interventionen.

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      Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Aufnahmen: Markus Ziegelwanger, Kontakt: photographer@blax.at
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.at