ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen SS22

UNCHAINED: Transformation eines Gefangenenhauses in Kirchberg am Wagram

 

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Ausgewählte Projekte:

> Julia Ecker
> Bernarda Ehrenhöfer
> Benjamin Erhart
> Verena Fürst
> Christina Grubhofer
> Jonathan Kaserer
> Lars Ludwig
> Teresa Pühringer
> Bernadette Roth
> Mona Zawosta

The design program comprises of a prison in Kirchberg am Wagram, Lower Austria (pop. 4,000), which has not been used as such for some time. The building has a central location in the immediate vicinity of a steeply sloping edge of the terrain and is to be made accessible to a broader public. The design work will primarily deal with the listed buildings (including “movement space”). The adjoining open space - with a far-reaching view - is also up for grabs. However, the cell tract will only allow changes to a limited extent. Furthermore, it is expected to include the use of the adjacent areas in the design considerations. As part of the design exercise, it is therefore important to combine usage concepts with architectural measures that contribute to a meaningful development. The main goal is to develop an overall concept that can be implemented and a design solution that can be used in concrete terms.


AUFGABE

Im Fokus des ggst. Entwerfenprogrammes steht ein Gefangenenhaus im niederösterreichischen Kirchberg am Wagram (ca. 4.000 Einwohner), welches seit geraumer Zeit nicht mehr als solches in Verwendung steht. Die Baulichkeit verfügt über eine zentrale Lage in unmittelbarer Nähe einer steil abfallenden Geländekante und soll wieder einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Entwurfstätigkeit wird sich vor allem mit der denkmalgeschützten Baulichkeit (mitsamt „Bewegungsraum“) befassen. Ebenso steht der angrenzende Freiraum – mit weitem Fernblick - zur Disposition. Der Zellentrakt wird Veränderungen jedoch nur bedingt zulassen. Zudem muss die Nutzung der angrenzenden Bereiche in die Entwurfsüberlegungen miteinbezogen werden. Im Rahmen der Entwurfsübung gilt es demnach, Nutzungskonzepte mit architektonischen Maßnahmen zu verbinden, welche zu einer sinnstiftenden Entwicklung beitragen. Das Hauptziel besteht darin, ein realisierungsfähiges Gesamtkonzept sowie eine konkret nutzbare Entwurfslösung zu erarbeiten.


RESUMEE

Betrachtet man die vielfältigen Projektansätze zur Neuentwicklung respektive Umgestaltung des Gefangenenhauses, so wird klar, dass in nahezu in allen Fällen zunächst eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem historischen Hintergrund und seiner dunklen Geschichte die Grundlage allen Tuns bildet. Wie jedoch auf derlei Hintergrund zu reagieren ist, entscheiden die einzelnen Projektautoren auf ihre ganz eigene Weise. Ob Aufarbeitung der Vergangenheit, die strategische Öffnung des Gebäudes, des Anstreben bewussten kommunikativen Austausches, das Befrieden der Vergangenheit mittels Kunst oder das bewusste zurückgeben der Baulichkeit an die Jugend - immer wieder wird bewusst, dass das Gefangenenhaus mehr als eine bloß umzubauende Immobilie darstellt. Das Haus ist längst selbst Bestandteil der Geschichte geworden und trägt diese mehr oder minder sichtbar eingeschrieben in sich. Ihre Umgestaltung verlangt also nach einer Geschichtsfortschreibung, einem neuen Kapitel in Bezug auf die vorangegangene Historie. Gleichermaßen gilt es die in die Jahre gekommene Baulichkeit, also das physische Gerüst, in die heutige Zeit zu überführen: es zugänglich zu machen, barrierefrei - so weit möglich - auszugestalten, es zu belichten wie auch zu belüften und es mit Sanitärvorrichtungen auszustatten - kurzum, die Mauern in eine im heutigen Sinne nutzbare Baulichkeit zu verwandeln. Immer wieder begegnen einander hierbei notwendige Anforderungen und denkmalpflegerische, resp. konservatorische Ansprüche. Es gilt von Mal zu Mal zu entscheiden, ob dem Erhalt oder dem Nutzen der Vorrang zu erteilen ist. In diesem Spanungsfeld wird es für die einzelnen Projektautoren zur Aufgabe einen Kurs zu finden und in weiterer Folge zu halten, welcher an beiden Fronten denk- und gangbar ist. Es bleibt zu hoffen, dass dieses außergewöhnliche Spannungsfeld dazu beiträgt, dem ehemaligen Gefangenenhaus ein neues Kapitel abzuringen und es in eine hoffnungsvolle Zukunft zu überführen.

 

Julia Ecker
DAS KIRCHBERGER HAUS [booklet][factsheet]

Dieses Projekt sieht es vor, das ehemalige Gefangenenhaus zu einem Ort der Freude und des Miteinanders werden zu lassen. Im Untergeschoss des Gebäudes wird hierzu ein Jugendtreff eingerichtet. Im Erdgeschoss wird eine kleine Bibliothek eingerichtet, welche durch Lernplätze ergänzt wird, die sowohl von Schülern und Schülerinnen aus dem Ort, als auch von Berufstätigen im Homeoffice genutzt werden sollen. Das Obergeschoss, so sieht die Konzeption vor, steht für Versammlungen und kleinere Veranstaltungen jeglicher Art zur Verfügung. A priori wird hier an die örtlichen Vereine als Hauptnutzer gedacht. Das Dachgeschoss soll mit zunächst geringen Eingriffen auf künftige Nutzungen vorbereitet werden. Ergänzt wird das Bestandsgebäude durch ein Café im Garten, welches zum Treffpunkt für die Bewohner des Ortes und bewusst in den parkähnlich gestalteten Garten eingebettet werden soll.

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Bernarda Ehrenhöfer
Kunsthaus / Kirchberg am Wagram [booklet][factsheet]

Im Rahmen des ggst. Projekts öffnet ein neues Kunsthaus die Türen des ehemaligen Jugendgefängnisses Kirchberg am Wagram. Durch Kunstinstallationen wird das Gebäude inklusive der angrenzenden Parklandschaft und eines offenen Foyers einer vielschichtigen Verwandlung unterzogen. Das Gebäude wird bewusst einer breiten Allgemeinheit zugänglich gemacht. Dadurch soll der Prozess einer objektiven Konfrontation und Betrachtung mit der Vergangenheit eingeleitet und gleichzeitig ein kreativer Blick in die Zukunft ermöglicht werden. Es wird im Rahmen der Kombination von Historie und Kunst beabsichtigt, dem Besucher die Schwellenangst zu nehmen und der negativen Grundstimmung des Gebäudes entgegenzuwirken. Das gesamte Gefängnisareal wird sohin zu einem Ort der Begegnung und einem offenen Kulturraum verwandelt, welcher das ganze Jahr hindurch bespielt werden kann und eine aktive Integration des Ortes herbeiführt.

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Benjamin Erhart
connecting Art [booklet][factsheet]

Vorliegendes Projekt stemmt sich mit aller Kraft gegen die Geschichte des Ortes und setzt dabei zur Gänze auf das Thema der Kunst im Sinne einer Verbindung und Kommunikation unter Besuchern und Nutzern. Das nun vorliegende Kunsthaus verfügt dabei über private, divers nutzbare Ateliers, welche angemietet werden können, als auch über einen Ausstellungsbereich für bildende Kunst. Ebenso soll dabei der ehemalige Bewegungshof als Ausstellungsort für Skulpturen genutzt werden. Die Leitparameter, um der selbstgewählten Aufgabenstellung gerecht zu werden, folgen zunächst dem Gedanken, lediglich möglichst geringe Eingriffe innerhalb des Bestandes vorzunehmen. Darüber hinaus werden sowohl der Neubau als auch sämtliche eben erwähnte Eingriffe derart gestaltet, dass sie sich denkbar klar vom Bestand absetzen und als solche deutlich erkennbar sind.

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Verena Fürst
››TO‹‹ [booklet][factsheet]

Das Projekt TOGETHER, kurz „TO“ zielt darauf ab, das bestehende Gebäude hin zu einem wichtigen Knotenpunkt der Gemeinde Kirchberg zu entwickeln. Durch das Thema Kunst soll zunächst neues Leben in das ehemalige Gefangenenhaus gebracht werden. Darüber hinaus soll sich der Ort der Gemeinde öffnen und zum Verweilen einladen. Es soll ein denkbar reger Austausch zwischen den Künstler*innen und Besucher*innen forciert werden. Dem Denkmalschutz wird dabei eine wesentliche Rolle zugedacht, weshalb generell nur einige wenige Wände und die Südfenster im Erdgeschoss einer Veränderung unterzogen werden. Um das ehemalige Gefangenenhaus barrierefrei begehen zu können, wird ein neuer Eingang im östlichen Teil geschaffen. Ebenso wurde ein separater Eingang entwickelt, um in das erdgeschossig gelegene Café zu gelangen. Im hinzugefügten Neubau befindet sich das Atelier der Künstler*innen mit direktem Zugang in das Erdgeschoss des ehemaligen Gefangenenhauses. Im Unter- und Obergeschoss wurde eine Vielzahl von Räumen unterschiedlichster Nutzungen, wie zum Beispiel eine Dunkelkammer oder Workshopräume integriert. Ausstellungsräume im Bestand als auch im Neubau runden das Raumprogramm ab.

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Christina Grubhofer
Das Kirchberg: Jugendzentrum und Gästehaus [booklet][factsheet]

Dieses Projekt sieht vor, das ehemalige Gefangenenhaus in ein selbstverwaltetes Zentrum für Kinder und Jugendliche zu verwandeln. Im Rahmen der vorliegenden Projektierung soll es nicht nur für die Mitglieder der Gemeinde als Aufenthalts- und Freizeitort dienen, sondern darüber hinaus auch eine Übernachtungsmöglichkeit für Schulklassen oder Besucher aus der Umgebung bereitstellen. Um den Charakter des Gebäudes bewusst zu erhalten, werden die Umbaumaßnahmen im Bestand auf das Nötigste beschränkt und die drei von der Straße aus sichtbaren Fassaden werden nahezu unverändert erhalten. Um dennoch großzügigere Funktionen integrieren zu können, wird das Gefangenenhaus um einen Zubau an der Stelle des Bewegungshofs bis in den Garten hinein erweitert. Dieser soll einen offenen und modernen Gegensatz zum monumental anmutenden Gefangenenhaus kreieren und sich innerhalb des bestehenden Baumbestandes einfügen. Die vorgesehenen Funktionen und Bereiche wurden derart integriert, dass sie sowohl vom Jugendzentrum als auch von den Gästen des Gästehauses aktiv genutzt werden können.

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Jonathan Kaserer
Sozialraum Kirchberg [booklet][factsheet]

Dieser Entwurfsansatz setzt sich mit der Geschichte bewusst kritisch auseinander. Die Ansiedlung eines Jugend- und Kulturzentrums soll dabei einen zielgerichteten Ausgleich zu den Strafformen des letzten Jahrhunderts herstellen. In Werk-, Spiel- und Bewegungsräumen soll die Auseinandersetzung mit Kultur und Kunst, Tanz, Theater und Handwerk geführt werden. Um auch ein Angebot für Erwachsene zu schaffen, werden Ausstellungsräume, Kurs- und Vortragsräume im Bestandsgebäude sowie in den Zubauten Einzel- und Gruppenmusikräume eingerichtet, welche die Möglichkeit für Musikunterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bieten. Das Gefangenenhaus wird insofern von zwei Erweiterungsbauten flankiert. Um die Strenge und Introvertiertheit des Bestandsgebäudes zu verändern, sind die Zubauten aus einer einsichtigen Fassade aus Polycarbonat ausgeführt. Der höhere Baukörper wird um ein Atrium ergänzt. Innenliegende farbige Wände setzen bewusst Akzente.

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Lars Ludwig
KULTURHAUS KIRCHBERG AM WAGRAM [booklet][factsheet]

Das vorliegende Projekt sieht für das ehemalige Gefangenenhaus in Kirchberg am Wagram eine Reihe an nutzungsoffenen Räumen für unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen, Kurse oder Seminare vor. Hierzu werden die Trennwände der Zellen im ersten und zweiten Geschoss, welche sich zum Garten hin orientieren, rückgebaut. Der Raum im ersten Obergeschoss erhält einen Blickbezug durch eine der Fassade vorgesetzte Verglasung zum Garten und zur Landschaft. Das denkmalgeschützte Ensemble wird darüber hinaus durch einen Gartenpavillon ergänzt. Dieser kann sowohl als Café als auch für Veranstaltungen genutzt werden. Die neue Haupterschließung des ehemaligen Gefangenenhauses erfolgt über einen neuimplementierten Zutritt im Keller, welcher vom Bewegungshof als auch über den Garten zu erreichen ist. Im hinzugefügten Gartenpavillon befinden sich zudem sanitäre Einrichtungen, welche unabhängig von den Betriebszeiten des Cafés zur Verfügung stehen. Somit kann der Garten als öffentlicher Park genutzt werden und unterstreicht sohin das Konzept eines gemeinsam genutzten Ortes.

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Teresa Pühringer
HAVN [booklet][factsheet]


Häfn [Mundart Österreich] = Gefängnis

haven [Englisch] = Zufluchtsort, Oase

Der Titel des Projektes “Havn” versteht sich als Kunstbergiff, der sich aus dem deutschsprachigen/umgangssprachlichen „Häfn“ und dem englisch sprachigen „Haven“ - ein Zufluchts- und Rückzugsort für junge Menschen - zusammensetzt. Als Gegenreaktion auf die dunkle Vergangenheit der Erziehungsanstalt soll das Gefängnis nun in ein Jugendzentrum verwandelt werden. Es wird ein Ort angedacht, an welchen sich Jugendliche zurückziehen, sich treffen, austauschen, weiterbilden und entwickeln können. Ziel ist es somit, das Bestandsgebäude zu aktivieren und neu zu beleben. Um zu vermeiden, dass sich neues Leben lediglich in einem “Anbau” entwickelt, werden einzelne Zubauten gezielt platziert, sodass eine Durchwegung innerhalb des gesamten Gebäudes entsteht. Als Zeichen der Veränderung werden die Gitter buchstäblich aufgebrochen und manch vergitterte Fenster durch Glaskuben ersetzt. Die einzelnen Räume des Gefängnisses werden dabei grundsätzlich in ihrer baulichen Struktur belassen und mit diversen Nutzungen bespielt. Das Neuhinzugefügte erweist sich dabei als Gegenpol zu jenem dunklen, engen Gefängnis der Vergangenheit. Hier herrschen Helligkeit, Leichtigkeit, Geräumigkeit und Ausblick vor.


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Bernadette Roth
TreffKultur [booklet][factsheet]

Das Projekt mit dem Titel “TreffKultur”, kurz “Treff” genannt, wird als Jugend- und Kulturzentrum im Sinne einer neuen Mitte Kirchbergs interpretiert. Die Besucher des Hauses werden hierbei durch ein großes Maß an Transparenz dazu eingeladen, das Angebot eines offenen Hauses anzunehmen und inhaltlich etwas in einem gemeinschaftlichen Umfeld beizutragen. Im neuen barrierefreien Eingangsbereich befindet sich das Foyer mit Ausschank und einer Verweilzone, die auch für Stammtischrunden geeignet ist. Der neue Mehrzwecksaal ist für die Anforderungen eines Dorflebens konzipiert. Die Möglichkeiten reichen von privaten Veranstaltungen über Vorträge, Bürgerversammlungen bis hin zu Kabarettabenden oder Musikveranstaltungen, etc.. Der zentrale Erschließungskern ermöglicht einen barrierefreien Zugang zum Bestandsgebäude und sorgt für kurze Wege über alle Geschosse hinweg. Das Bestandsgebäude wird mit neuen Funktionen ausgestaltet. Im Erdgeschoss befinden sich die Verwaltung, eine kleine Bibliothek und das Jugendzentrum, welches ebenso über einen separaten Eingang verfügt. Das Obergeschoss wird zur Ausstellungsebene, das Untergeschoss wird als Lager und für die Haustechnik genutzt. Das multifunktionale Konzept des Zentrums findet sich auch in der Außengestaltung wieder.

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Mona Zawosta
KUNSTHAUS - Kunst gemeinsam erleben [booklet][factsheet]

Im Rahmen dieses Projekts entsteht für die Gemeinde Kirchberg am Wagram eine neue und zeitgerechte Nutzung im ehemaligen Gefangenenhaus. Künstler:innen, Kunstinteressierte sowie Bürger:innen dürfen an diesem Ort zusammenkommen und Kunst gemeinsam erleben. Die neue und offene Zugangssituation mit Vorplatzcharakter verbindet sich mit dem bestehenden Ortskern und wird im Zuge der Situierung des neuen eingeschoßigen Zubaus weithin sichtbar. Für einen zeitgerechten Nutzungsmix sorgen ein Multifunktionsraum für diverse Veranstaltungen, ein Selbstbedienungscafé mit Außenbereich, eine Kunstbücherei, Gemeinschaftsräumen sowie unterschiedliche Appartements für Künstler:innen und Gäste auf Zeit. Künstler:innen stehen verschiedenen Räumlichkeiten, wie zum Beispiel eine Werkstatt oder ein Fotostudio, zur Verfügung, um dort ihre Arbeit ausüben und leben zu können. Im ehemaligen Gefangenen-Bewegungsraum wird eine dauerhafte Ausstellung des Gefangenenhauses, um die Erinnerungen von diesem Ort zu erhalten, eingerichtet. Ebenso bleiben der Garten und die Bäume weitestmöglich bestehen. Im Gangbereich des Bestandsbaus werden Sitz- und Kunstnischen eingefügt, um den Gang in einen Aufenthalts- und Kommunikationsbereich umzuwandeln. Kirchberg am Wagram erhält im Zuge dieses Projekts die Möglichkeit, den Austausch von Künstler:innen, Kunstinteressierten und Bürger:innen zu verstärken.

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   Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.com