ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen SS21

REMIX Hohenwarth / Mitten drin und doch am Rand

 

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Ausgewählte Projekte:

> Stephan Asboth
> Karl Brodl
> Rosa Diemling
> Stefanie Dobler
> Richard Maier
> Maximilian Mohr
> Dario Schmid
> Celine Stemmelen
> Axel Trathnigg
> Mona Zawosta
> Karl Zulus

In the design program in Hohenwarth, Lower Austria (approx. 450 inhabitants and 220 hectares of vineyards), the focus is on a property at a crossroads with adjacent buildings. It can be assumed that this intersection will be traffic-calmed in the future due to a planned bypass. This property, which is to be given a meaningful use, consists of a former cafe with various adjoining indoor and outdoor spaces. The immediate proximity to the community and cultural center must be treated and addressed. Questions about necessary parking spaces as well as the existing traffic situation round off the complex context and invite you to visions around a lively and open village center. As part of this design exercise, usage concepts are to be combined with architectural measures that contribute to meaningful development. The main goal is to develop a feasible overall concept as well as a specifically usable design solution.


AUFGABE

Im Fokus des ggst. Entwerfenprogrammes stand eine Liegenschaft an einer Straßenkreuzung mitsamt angrenzender Bebauung im niederösterreichischen Hohenwarth (ca. 450 Einwohner und 220 ha Weinbaufläche). Es ist davon auszugehen, dass diese Kreuzung künftig aufgrund einer anvisierten Ortsumfahrung verkehrsberuhigt sein wird. Diese mit einer sinnstiftenden Nutzung zu versehende Liegenschaft besteht aus einem ehemaligen Café mit diversen angrenzenden Innen- und Außenräumlichkeiten. Die unmittelbare Nähe zum Gemeinde- und Kulturzentrum galt es zu behandeln und zu thematisieren. Fragen bezüglich notwendiger Stellplätze sowie derbestehenden Verkehrssituation runden den komplexen Kontext ab und laden zu Visionen rund um ein lebendiges und offenes Dorfzentrum ein. Im Rahmen dieser Entwurfsübung sollten Nutzungskonzepte mit architektonischen Maßnahmen verbunden werden, welche zu einer sinnstiftenden Entwicklung beitragen. Das Hauptziel bestand darin, ein realisierungsfähiges Gesamtkonzept sowie eine konkret nutzbare Entwurfslösung zu erarbeiten.


RESUMEE

Zieht man die Entwürfe rund um das zentral gelegene Areal innerhalb der Ortschaft Hohenwarth in Betracht, fällt zunächst die Vielfalt der Lösungsansätze in Bezug auf die Nutzung, darüber hinaus jedoch auch der unterschiedliche Dichtegrad an Bebauung, auf. So setzt manch ein Projekt auf das Thema vereinzelter Objekte, welche sich in einem der Allgemeinheit zugeführten Freiraum zu verorten trachten. Manch anderes Projekt wiederum schlägt einen völlig konträren Weg ein und untersucht mit seinem Entwurfsvorschlag die mögliche Dichte resp. den Grad an erzielbarer/nutzbarer Verbauung. Die Projekte widmen sich demnach folgerichtig auch unterschiedlichen - durchaus selbstgewählten - Zielsetzungen. Vom „Dorfplatz für Alle“ bis zur dominanten Seniorenresidenz finden sich nun zahlreiche Lösungsansätze, denen jedoch allgemein wiederkehrende Fragestellungen zugrunde liegen. Eine jener Fragen ist sicherlich der Integration in den Bestand geschuldet. Das Grundstück mit seinem komplexen Grenzverlauf und der herausfordernden Topografie verlangt dem Entwerfenden eine gesamtheitliche Strategie ab, die in weiterer Folge die Baukörperzusammenfügung grundlegend definiert. Eine weitere „unausgesprochene“ Frage ist jene der Öffnung. Derzeit, da die Straßenberuhigung noch nicht Platz gegriffen hat, scheint der Ort sich aus verständlichen Gründen eher abzuschotten und gegenüber den ihn durchziehenden Straßenverläufen zu verschließen. Auch wenn die angrenzenden Häuser zahlreich befenstert ist, so gibt sich die Stadtkulisse doch eher abweisend. Auf Basis dieser vorgefundenen Situation und der Hoffnung auf künftige Verkehrsberuhigung durch eine gezielte Umfahrung ist es nachvollziehbar, dass der Wunsch nach einem „offenen“ Ortszentrum laut wird: einem Dorfplatz für Alle, an dem Begegnung und Austausch groß geschrieben werden. Das wiederkehrende Bestreben nach einer Verbindung mit dem im Nahbereich angesiedelten Veranstaltungsbereich ist hierbei nur allzu offensichtlich. So verwandelt sich von Entwurf zu Entwurf das derzeit eher verborgen erscheinende Areal in eine geöffnete Dorfmitte mit Geländesprüngen und Kanten, die nicht selten in Richtung der bestehenden Räumlichkeiten des Gemeindezentrums zu greifen versuchen. Die Architektursprache, welche zum Einsatz kommt, schwankt hierbei von höchster Zurückhaltung im Sinne einer Rückbesinnung auf „vergangene Zeiten“ bis hin zu durchaus progressiv anmutenden Baugestalten, die bewusst aus dem vorgefundenen Kontext heraustreten. Es bleibt zu hoffen, dass Hohenwarth die angestrebte Verkehrsberuhigung zeitnah umzusetzen vermag und infolgedessen der Ort resp. seine Mitte eine Öffnung erfährt, die Besucher und Anwohner über seinen Nutzungszweck hinaus zum Verweilen einladen kann.

 

Stephan Asboth
Hohenwarth DOC. [booklet][factsheet]

Dieses Projekt verfolgt den Gedanken, die Eigenschaften und Charakteristiken des Ortes Hohenwarth, vergleichbar mit der Weinproduktion – daher auch der Titel -, in eine Architekturgestalt zu verwandeln. Die Öffnung des Areals soll darüber hinaus für die Entwicklung eines eindeutigen Zentrums sorgen. Gezielte Öffnungen in der bestehenden Stützmauer stellen dabei ein wesentliches Merkmal der Gestaltung dar, die sich vordergründig dem Thema Wein und seinem Konsum widmet. Gezielte Lichtführungen vermitteln dem Besucher im Zuge der Erkundung des Areals und seiner Gebäudeteile ein umfängliches Erlebnis rund um die Funktionen der Vinothek, Gastronomie und Co-Working-Spaces. Ergänzt wird das Funktionsangebot strassenseitig durch ein Ärztezentrum.

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Karl Brodl
RADHAUS [booklet][factsheet]

Vorliegendes Projekt wendet sich dem Thema „Radtourismus“ zu und schlägt vor, auf gegenständlicher Liegenschaft ein zweigeschossiges Gebäude zu errichten, welches neben einem Café zahlreiche Pensionszimmer und einige Wohnungen beheimatet. Ein großzügiger Eingangsbereich erlaubt es dem Besucher rasch in den geschützten Hofbereich vorzudringen, welcher im Wesentlichen als Erweiterungsbereich des Cafés dient. Sämtliche Verteilerfunktionen des Hauses sind zentral zusammengefasst und erlauben es, trotz einer gewissen Funktionsvielfalt, das Gebäude als überschaubar und zurückhaltend zu erleben. Der Integration des Gebäudes in den vorgefundenen Maßstaß wird damit deutlich Rechnung getragen.

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Rosa Diemling
HOLLE ein Zentrum für Hohenwarth [booklet][factsheet]

Das Projekt “Holle” geht vom Gedanken aus, ein Dorfzentrum zu kreieren, welches respektvoll mit der bestehenden Struktur umgeht und die umgebende Bebauung gezielt ergänzt und aufwertet. Holle bezieht dabei nicht nur das zu beplanende Grundstück in die Konzeption ein, sondern auch das bestehende Gemeindezentrum sowie die zukünftig verkehrsberuhigten Straßenzüge im direkten Nahbereich. Auf dem ggst. Eckgrundstück wird deshalb die gegenwärtige Bebauung zum Teil wiederhergestellt und von einem optisch kontrastierenden Zubau eingerahmt. Dieser neue Teil bildet mit seinem markanten Dach das Erkennungsmerkmal des Projektes “Holle”. Die bewusst gesetzte Öffnung an der zentralen Straßenecke fungiert dabei als einladende Geste, welche sich sowohl an die Bewohner von Hohenwarth als auch Besucher wendet. Die funktionalen Fixpunkte des Projektes sind die Arztpraxis im westlichen Teil und die Greißlerei an der Straßenseite. Mit den Räumlichkeiten im Erd- und Obergeschoss, die Platz für Büros, Gewerbe, Dienstleistungen und auch zum Wohnen bieten, werden die im Ort bestehenden Einrichtungen ergänzt.

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Stefanie Dobler
connect + [booklet][factsheet]

Dieses Entwurfsprojekt manifestiert sich in Form zweier unterschiedlicher Bereiche. Ersterer stellt das „Versorgungszentrum“ dar, in welchem Betreutes Wohnen, eine Apotheke und eine Arztpraxis untergebracht sind. Der einladende und offene Eingang zum Betreuten Wohnen befindet sich nahe der Straßenecke. Neben dem Empfang ist hier auch der Gemeinschaftsraum direkt erreichbar, welcher unter anderem auch Besuchern Platz bietet. Die Arztpraxis befindet sich gleich neben dem Betreuten Wohnen und hat neben der an der Straßenseite gelegenen Haupteingangstür auch eine direkte Verbindung zum Empfang, wodurch eine besondere Betreuung gewährleistet werden kann. Die Freifläche im Innenhof ist für die Bewohner vorgesehen und soll beispielsweise durch Hochbeete und Gesellschaftsspiele zur sozialen Interaktion beitragen. Den zweiten Teilbereich bildet die ehemalige Scheune, welche durch die eingezogene Galerie und zahlreiche Sitzmöglichkeiten Platz für kleinere Veranstaltungen bieten soll. Touristen, Jugendliche und Senioren sollen hier zum Verweilen eingeladen werden und können darüber hinaus Produkte des kleinen Dorfladens konsumieren.

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Richard Maier
Treffpunkt Hohenwarth [booklet][factsheet]

Dieses Projekt soll einen Ort kreieren, an dem sich die Mitglieder der Gemeinde treffen und gemeinsame Aktivitäten ausführen können. Dabei soll diesen Aktivitäten durch die Gestalt des Gebäudes und seines Umfeldes eine räumliche Basis verliehen werden. In Bezug auf die Bestandsgebäude soll zumindest der Stadl erhalten und ausgebaut werden. Das Raumprogramm für den Bestand und seinen Neubau sieht in weiterer Folge jene Aktivitäten vor, welche in Hohenwarth derzeit fehlen und auch tatsächlich benötigt werden. Hierbei wurde eine Ordination erfasst, in welcher Ärzte wechselnd praktizieren können, ein Shop für den täglichen Bedarf als auch Weinspezialitäten sowie weiterführende Räumlichkeiten, die variabel genutzt werden können (z.B. im Sinne von Vereinstreffen, Musikschulunterricht, Yoga-Klassen, temporären Arbeitsplätzen, usw.). Im Zentrum der entworfenen Struktur findet sich ein zentraler Hof ein, welcher ebenfalls unterschiedlichen Aktivitäten Platz bieten soll – Christkindlmarkt, Ortsfeste (eine Bühne für Musik und ähnliche Auftritte ist vorhanden) oder einfach nur Platz offeriert.

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Maximilian Mohr
Zentrum Hohenwarth [booklet][factsheet]

Das vorliegende Projekt geht von der Schaffung eines „L“-förmigen Baukörpers aus, welcher dem Verlauf der Grundgrenzen folgt und sowohl eine Arztpraxis mit drei Behandlungsräumen, eine Dorfgreißlerei als auch ein Betreutes Wohnen mit 15 Wohneinheiten offeriert. Geprägt durch den prominenten Platz direkt neben der Landesstraße, öffnet sich in der Erdgeschoßzone die Greißlerei, welche mit regionalen Produkten, aber auch mit solchen, welche in Heimarbeit gefertigt werden, bestückt wird. Direkt an die Greißlerei angeschlossen wurde die Arztpraxis mit Warteraum konzipiert. Sie richtet sich in Richtung des Innenhofs aus. In den beiden Obergeschoßen finden sich die 15 Wohneinheiten (zwischen 55-80m²) ein, welche großteils in den Innenhof ausgerichtet sind. Zur Erschließung wird ein geschlossener Laubengang vorgeschlagen, der darüber hinaus als Begegnungszone angedacht wurde. Räumliche Erweiterungen in diesem Bereich erlauben es hierbei den Senioren, sich zu treffen und auszutauschen. Eine weitere Begegnungszone wurde in Form einer Dachterrasse eingerichtet.

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Dario Schmid
Dorfmitte Hohenwarth [booklet][factsheet]

Ausgehend von den Bedürfnissen der Gemeinde wird eine neue Dorfmitte entwickelt, welche für die Einwohner Hohenwarths einen entsprechenden Mehrwert erzeugen soll. Entstanden ist hierbei ein Gebäudeensemble, das sich feinfühlig in die bestehende Bebauung einfügt und gleichzeitig seinen eigenständigen Charakter durch die klare Formen- und Materialsprache betont. Die drei sorgfältig proportionierten Neubauten bilden dabei mit den zwei bestehenden Gebäuden einen länglichen Raum mit dörflich gewachsenem Charakter aus. Durch die Einbindung der Topografie wird der Raum in drei gleichwertige Bereiche gegliedert, welche die verschiedenen Anforderungen sowohl durch die Setzung der Gebäude als auch durch eine gezielte Bepflanzung erfüllen. Die neue Dorfmitte wird durch kurzzeitige Nutzungen, wie Einkaufen, Post, Kleingewerbe und Arzt, zur Begegnungszone. Gleichzeitig laden Sitz-, Spiel- und Verpflegungsmöglichkeiten zum Verweilen ein. Durch diese Nutzungsverteilung werden weiterführend zwei attraktive, zentrumsnahe Wohnungen eingebracht. Den umliegenden Weinproduzenten wird die Möglichkeit geboten, ihre Produkte sowohl im Gastronomiebetrieb als auch in der eigens geschaffenen Vinothek anzubieten. Abgerundet wird das Nutzungskonzept durch einen grossen Saal, welcher auch zu festlichen oder gemeinschaftlichen Anlässen gemietet werden kann.

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Celine Stemmelen
Urgut Greißler, Workshop, Treffpunkt [booklet][factsheet]

Dieses Projekt stützt sich auf den Gedanken zur Schaffung eines urbanen Marktplatzes mit zahlreichen Angeboten für jede Altersklassengruppe. Ziel ist es, die Bewohner von Hohenwarth und Umgebung zusammenrücken zu lassen, den Austausch von Wissen zu fördern und eine neue Mitte zu generieren. Zwischen den Neu- und Bestandsbauten laden gezielte Terrassierungen zum Verweilen ein und ermöglichen zugleich bewußte Einblicke ins Innere der jeweiligen Gebäude. Sowohl das ursprüngliche Material der Ziegel wird - fassadentechnisch interpretiert - aufgegriffen als auch der Stadl am höchstgelegenen Teil des Grundstückes in eine Seminar- und Workshophalle umfunktioniert. Die beiden Neubauten „Urgut Greißler“ und „Urgut Bäckerei“ schirmen den Platz zu der derzeit stark befahrenen Straße hin ab. Hohenwarth bekommt im Zuge des Projektes die Möglichkeit, den Austausch innerhalb des Dorfes zu verstärken als auch an Repräsentationscharakter zu gewinnen.

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Axel Trathnigg
FENSTER – Hohenwarth [booklet][factsheet]

Das Projekt widmet sich den beiden Themen des Nahversorgens und Wohnens in Hohenwarth, wenngleich der Schwerpunkt auf neuem Wohnraum liegt. Im Bereich Wohnen sollen sowohl Einheiten für junge Menschen in der Phase des ersten Eigenheims entstehen, sowie Einheiten für älteren Menschen, welche vom Eigenheim zurück in kleinere Wohnungen wechseln. Auf der Liegenschaft „Weinviertler Straße 1“ sollen anstelle des ehemaligen Sammer-Hauses entlang der Weinviertler Straße sowie der Mühlbacher Straße zwei neue Gebäude entstehen. Bei dem ersten handelt es sich um einen dreistöckigen Flachdachkubus mit fünf Wohneinheiten zwischen 60 und 70m² und einem Gemeinschaftsbereich mit Küche und Sitzmöglichkeiten im Erdgeschoss entlang der Weinviertler Straße. Das zweite ist ein parallel zur Mühlbacher Straße gelegenes, ca. 27 Meter langes Gebäude mit Satteldach, in welchem zwei Wohneinheiten mit ca. 55m² für junges Wohnen im Dachgeschoss angedacht wurden als auch ein Greißler im Erdgeschoss, welcher über eine Treppe in den bestehenden Stadel mit der Vinothek verbunden ist. Der Garten im Innenhof wird im Zuge dessen sowohl von den Bewohnern als auch der Vinothek bewirtschaftet.

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Mona Zawosta
Dorfkern [booklet][factsheet]

Im Rahmen dieses Projektes entsteht für die Gemeinde Hohenwarth ein neues und zeitgerechtes Ortszentrum. Nicht nur die Ortsraumbelebung dient hierbei als wesentliche Aufgabenstellung, sondern auch die Verknüpfung der Örtlichkeit mit der näheren Umgebung, der Erhalt des Dorfcharakters, die Verkehrsberuhigung und die Schaffung eines begrünten öffentlichen Verweilbereiches. Für einen zeitgerechten Nutzungsmix sorgen ein digitaler Selbstbedienungs- und Postladen mit dem Verkauf von regionalen Produkten, ein multifunktionaler Raum, eine kleine Arztpraxis und eine gewisse Menge an barrierefreiem Wohnen. Für die Zukunft wurde die Möglichkeit angedacht, den Dorfplatz und das barrierefreie Wohnen in Richtung Norden zu erweitern und mit dem Freiraum des Gemeinde- und Kulturzentrums zu verbinden. Um die Belebung des Ortes zu stärken, wurde ein öffentlicher Laubengang mit Nischen im Sinne eines Kommunikations- und Aufenthaltsbereiches entwickelt. Der Laubengang verknüpft sich damit mit dem Dorfplatz und lässt einen erweiterten Dorfkern entstehen.

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Karl Zulus
VELO & VINO [booklet][factsheet]

Das vorliegende Projekt sieht die Schaffung eines Bauteiles entlang der Weinviertler Straße vor, welcher im Erdgeschoß eine Arztpraxis und darüber eine Reihe an Fremdenzimmern, sowohl für Fahrradtouristen als auch für Weinliebhaber, beherbergt. In Richtung der Ortsmitte präsentiert sich das Bauwerk mit Walmdachabschluss im Sinne der vorherrschenden Bautypologie, zum Hof- bzw. Gartenbereich hin jedoch ergänzt ein hölzerner Flachdachbaukörper den Reigen an bestehenden Bauwerken um einen bewusst zeitgemäßen Beitrag. Daran anschließend eröffnet sich hinter einer Stampflehmwand eine ausgedehnte Grünzone, welche schließlich auf den bestehenden Stadel trifft, welcher lediglich durch kleinere Einbauten Neunutzungen im Sinne einer Fahrradreparaturwerkstätte und Abstellplätzen zugeführt wird.

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   Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.com