ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen SS19

STERNE für SPITZ - AUFENTHALTSKULTUR IM WELTKULTURERBE

 

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Ausgewählte Projekte:

> Erik Arndt
> Regina Bednar
> Michael Bruckner
> Monika Cordes
> Felix Dauer
> Christoph Frantes
> Hannah Gössl
> Maximilian Kotzian
> Josef Nezmahen
> Paul Papalecca
> Pol Wagner

As part of the present design program, two properties on the Ottenschlager road in the Lower Austrian town of Spitz on the Danube are the focus of attention. On the one hand, the former bed and breakfast "Zur Alten Mühle" and its structural expansions (including the bakery) are to be used for a meaningful change of use or for the current requirements of a modern hotel industry. On the other hand, the so-called "Punzhaus" has also been suffering from vacancy for several decades. This building was formerly used as a dwelling. This building is located within a protected ensemble - the so-called “Erla (ch) yard” - and is partially in a structurally critical state. In both cases, extensions and additions can and should be considered. In any case, these are to be subjected to a critical examination against the background of the protection of monuments and the superordinate world cultural heritage. Also of relevance is the fact that the sites of both locations border on a steeply rising terrain topography (with the "Hinterhaus" castle ruin) and point in the direction of the "Tausendeimerberg", which is so specific for Spitz. The access of direct sunlight is given due to the location in the winter season on this side of the valley only limited. Of particular interest in the course of this design exercise are considerations regarding future use in conjunction with the special framework conditions of monument and ensemble protection (World Cultural Heritage).


AUFGABE

Im Rahmen des ggst. Entwerfenprogrammes stehen im niederösterreichischen Spitz an der Donau zwei Liegenschaften an der Ottenschlager Straße im Mittelpunkt der Betrachtung. Zum einen gilt es die ehemalige Frühstückspension „Zur Alten Mühle" und ihre baulichen Erweiterungen (u.a. Bäckerei) einer sinnstiftenden Nutzungsänderung zuzuführen bzw. den heutigen Anforderungen an eine zeitgemäße Hotellerie zuzuführen. Zum anderen leidet das sog. „Punzhaus" ebenfalls bereits seit mehreren Jahrzehnten unter Leerstand. Dieses Gebäude wurde vormals als Wohnung genutzt. Diese Baulichkeit befindet sich innerhalb eines geschützten Ensembles - dem sogenannten „Erla(ch)hof“ - und ist teilweise in einem bautechnisch kritischen Zustand. In beiden Fällen kann und soll über An- / Um- und Zubauten nachgedacht werden. Diese sind jedoch in jedem Fall auch vor dem Hintergrund des Denkmalschutzes und des übergeordneten Weltkulturerbes einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Darüber hinaus von Relevanz ist der Umstand, dass die Grundstücke beider Standorte an eine steil aufsteigende Geländetopographie (mit der Burgruine „Hinterhaus“) grenzen und in Richtung des für Spitz so bestimmenden Tausendeimerberges blicken. Der Zutritt von direktem Sonnenlicht ist aufgrund der Lage in der winterlichen Jahreszeit an dieser Talseite nur eingeschränkt gegeben. Von besonderem Interesse sind im Zuge dieser Entwurfsübung Überlegungen hinsichtlich einer künftigen Nutzung im Zusammenspiel mit den speziellen Rahmenbedingungen des Denkmal- und Ensembleschutzes (Weltkulturerbe).


RESUMEE

Betrachtet man die vorgestellten Entwurfsansätze, fällt zunächst die breite Vielfalt an Lösungsvorschlägen für die beiden Standorte „Punzhaus“ und „Alte Mühle“ auf. Der Umgang mit der historischen Substanz wird in jedem Falle zur Herausforderung für die Studierenden. Eine Herausforderung innerhalb derer es nicht zuletzt auch darum geht, ein gewisses Maß an zeitgemäßem, heutigem Architekturverständnis einzubringen und auch sichtbar werden zu lassen. Obschon der Bestand dabei respektvollen Umgang erfährt, schlägt das Zeitgenössische doch immer wieder durch. Sei es nun durch Interieurmaßnahmen, Zu- und Anbauten oder durch Einschnitte und Baukörperreduktionen. In jedem Falle wird dem Bestand etwas entgegengesetzt, das Spannung im Zusammenhang mit der Historie herzustellen weiß. In beiden Fällen werden Fragen zur heutigen Wohn- und Aufenthaltsqualität gestellt und diese im Zusammenhang mit den jeweils vorhandenen Objekten diskutiert. Ist es im Falle des Punzhauses a priori die Frage nach dem heutigen Lebens- und Wohnanspruch, welchem das Augenmerk geschenkt wird, so ist es im Falle der „Alten Mühle“ oftmals nicht zuletzt aus Gründen der großen Kubatur die Frage nach der Verbindung unterschiedlicher Nutzungsmöglichkeiten, welche die einzelnen Entwürfe anzutreiben scheint. Es werden hierbei Verwendungszwecke in den Raum gestellt, die nicht nur den künftigen Bewohnern zu Gute kommen sollen, sondern auch der näheren und weiteren Gemeinschaft. In jedem Falle aber gilt es den beiden Liegenschaften neues Leben einzuhauchen; so werden Treffpunkte und Begegnungszonen kreiert, die eine neue Form von öffentlichem Leben zu erschaffen im Stande sein sollen. Die einzelnen Entwürfe scheinen dabei oftmals absichtlich Interesse und Aufmerksamkeit erregen zu wollen. Wohl nicht zuletzt, um Neugier aufkommen zu lassen, welche der Vorbote zu einem neuen Leben in alten Mauern sein könnte.

 

Erik Arndt
Das Tafelspitz

Das gegenständliche Projekt verfolgt die Absicht ein Restaurant namens „das Tafelspitz“ zu entwickeln, welches sich als Treffpunkt für Freunde der gehobenen Kulinarik und des Weins etablieren soll. Das projektierte Restaurant im oberen Geschoß des ehemaligen „Punzhauses“ verbindet Elemente des Bestandes, wie die Fassade und die Gebäudestruktur, gezielt mit zeitgenössischen Details. Allseitig präsent: ein umlaufendes Lichtband, welches das begrünte Walmdach optisch vom Bestand distanziert. Die tragende Funktion übernimmt ein autark agierendes Stahltragwerk bestehend aus Stützen und Unterzügen. Insgesamt bietet das Restaurant 50 Gästen Platz, wovon 24 Plätze auf den Außenbereich fallen. Der Außenbereich gliedert sich dabei in zwei Terrassen, welche in ihrem Charakter bewusst unterschiedlich gehalten sind. Das Untergeschoss teilt sich in einen Gewölbekeller, sowie eine davor zu liegen kommende Lounge plus Weinshop auf. Hier können bei Bedarf Weinverkostungen und Seminare abgehalten werden. Im daneben befindlichen Lager finden ca. 10.000 Weinflaschen Platz. Grundsätzlich bleibt das Volumen des oberirdischen Baukörpers weitestgehend unverändert.

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Regina Bednar
Mühlentreiben

Dieses Projekt widmet sich der Liegenschaft „Alte Mühle“, welche mehrfach baulich erweitert und um eine Bäckerei ergänzt wurde. Um die Anforderungen neuer Nutzungsformen und zeitgemäßer Wohnbedürfnisse erfüllen zu können, wird eine Verbesserung der Belichtungssituation notwendig. Das Grundkonzept einer Maximierung der belichteten Fläche zeigt sich durch den gezielten Einschnitt in den Baukörper. Gleichzeitig tritt anstelle der Hotelerweiterung ein Neubau, welcher sich an den Konturen des Bestandsgebäudes orientiert, sich jedoch in alle Richtungen öffnet. Einen wesentlichen Bestandteil des Projekts bildet das Kellergeschoß der alten Mühle, welches als verbindendes Bauelement zwischen Alt und Neu erhalten bleibt und eine gemeinsame Mitte in Form einer Terrasse bildet. Die Sockelzone soll mithilfe von Gemeinschafts- und Geschäftsflächen anschließend neu belebt werden. Durch die Kombination mit kleinen temporären und dauerhaften Wohneinheiten soll eine ausgewogene Mischnutzung entstehen.

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Michael Bruckner
stay & work @ Alte Mühle

Vorliegendes Projekt setzt sich unter dem Titel „stay & work @ Alte Mühle“ die Schaffung eines Gesamtensembles zum Ziel, welches zum überwiegenden Teil als kleines privat geführtes Hotel betrieben werden soll und einen kleineren Co-Working-Bereich integriert. Der Abbruch des 1970 errichteten Zubaus ermöglicht die Errichtung eines Baukörpers, der in seiner Ausformulierung die für Spitz typische Geländetopographie aufgreift. Unter Einbeziehung bzw. Adaptierung des bestehenden Mühlengebäudes, des Vorplatzes sowie des Gartens soll ein zum Verweilen und Arbeiten einladendes Hotel entstehen. Die beiden Baukörper verbindet ein gemeinsamer Erschließungskern, der ebenfalls der Barrierefreiheit dient. In der Erdgeschosszone des Neubaus befindet sich neben der Rezeption des Hotels und eines Buffet-/ Frühstücks- & Loungebereiches eine direkt angeschlossene ostseitige Terrasse. Ebenso im Erdgeschoss des bestehenden Gebäudeteiles ist der vom Hotel betriebene Co-Working-Bereich situiert. Ab dem ersten Obergeschoss bis hin zum dritten Obergeschoss sind über beide Gebäudeteile verteilt insgesamt 20 Zimmer und sechs Suiten angeordnet. Den kopfseitigen Gebäudeabschluss des Neubaus bildet eine Panoramadachterrasse mit Dachpool und Blick über Spitz hin zur Donau sowie dem Tausendeimerberg. Ergänzt wird diese Dachterrasse um einen kleinen, im Dachgeschoss des Bestandes situierten, Wellnessbereich.

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Monika Cordes
KulturMühle

Dieses Projekt beabsichtigt die „Alte Mühle“ in ein Kulturzentrum zu verwandeln. Hierbei soll das bereits vorhandene Angebot im Ort durch die Schaffung von Räumen zur kulturellen, musikalischen und sozialen Entwicklung aktiv beitragen. Neben Übungs- und Veranstaltungsräumen für Musik und Tanz in der Mühle ist ein Literaturcafé zum Lesen, Bücher tauschen und als kommunikativer Treffpunkt vorgesehen. Durch den Abriss der alten Pension entsteht ein Innenhof, der sich mit Sitzstufen zur Landschaft öffnet und damit eine Verbindung zur Burgruine „Hinterhaus“ kreiert. Ein geometrisch klarer Anbau an die bestehende Bäckerei verleiht dem Literaturcafé Raum und gliedert den Lichthof, der die Baukörper miteinander verbindet und darüber hinaus zur Erschließung dient. Präzise gesetzte Öffnungen und ein Spiel mit Lufträumen im Inneren bringen zudem Licht in die bestehenden Räumlichkeiten.

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Felix Dauer
Weiterbauen - ein wandelbares Wohnraumkonzept

Vorliegender Entwurf widmet sich dem „Punzhaus“ und steht ganz unter dem Thema des Weiterbauens. Dabei wurde darauf Wert gelegt, den denkmalgeschützten Bestand vor weiterem Verfall zu schützen, nutzbar zu machen und zu ergänzen. Die Wände des Hauses, die zurzeit durch Feuchtigkeit gefährdet sind, sollen durch gezieltes Abgraben des Hauses gesichert werden. Das Untergeschoss wird freigestellt und so als offener Sockelbau natürlich durchlüftet. Das Obergeschoss und das Dach werden jeweils zu Wohnraum ausgebaut. Darüberhinaus soll der Bestand durch einen eingeschossigen Anbau ergänzt werden. Dieser erweitert das Raumangebot im Obergeschoss und fügt der Dachwohnung einen Außenbereich hinzu. Durch die neu gewonnenen Räume sind diverse Nutzungskombinationen möglich. Damit wird Wohnen bis hin zum Einpersonenhaushalt, vom Langzeit- bis zum Kurzzeitbewohner den Bedürfnissen entsprechend gestaltbar. Die Dachwohnung könnte entweder als Wohnung genutzt werden oder als Ferienwohnung vermietet werden. Das Obergeschoss kann als Pension, Einraumapartment für temporäres Wohnen, als Großfamilienwohnung oder Ferienhaus zum Einsatz gelangen.

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Christoph Frantes
Zu ebener Erde und zweiter Stock

Dieser Entwurf widmet sich dem „Punzhaus“ im Sinne der Nutzung eines Wohnhauses. Durch präzise gesetzte Veränderungen und Eingriffe soll es vor dem Verfall und somit vor dem Abriss gerettet werden. Um zeitgenössisches Wohnen in jahrhundertealtem Bestand zu ermöglichen, werden präzise Eingriffe und Adaptierungen notwendig, um den niedrigen Raumhöhen und der schwierigen Lage entgegenzuwirken. Die Lichtführung und die Erweiterung des Wohnraumes in die Erdgeschossebene sind Hauptbestandteile des Konzepts. Eine komplette Entkernung des Bestands ist die Basis der Umsetzung. Durch eine Neuanordnung der Innenräume und das förmliche Schlagen einer Schneise innerhalb des Punzhauses wird gezielt natürliches Licht in das Innere des Hauses gebracht. Ein Ausbau des Daches in Form einer eingeschnittenen Loggia bietet zusätzlichen Außenraum und großzügige Glasflächen. Durch den Einsatz von Materialien wie Sperrholz, Sichtbeton und Stahl wird ein harmonisches Zusammenwirken von Alt und Neu, sowie eine wohnliche Atmosphäre angestrebt.

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Hannah Gössl
[WOHNraum.SpITZ

Dieses Projekt verfolgt den Gedanken, im Bereich der Liegenschaft „Alte Mühle“ hochwertigen Wohnbau mit integrierter Nachmittagsbetreuung für Kinder- und Jugendliche zu verbinden. Dabei gleicht keine der zwölf Wohnungen einer anderen. Die vorgesehenen Zwei- bis Vierzimmerwohnungen variieren zwischen 46m² und 124m² und sind jeweils mit Balkon und/oder Terrasse ausgestattet. Auf den natürlichen Kontext reagierend wurden die Terrassen an die Konturen des direkt angrenzenden Berges angepasst. Mit zwei Lichthöfen im Wohngebäude werden zusätzliche natürliche Lichtquellen für die Wohnungen erzeugt. Diese bilden einen im Erdgeschoß begehbaren und begrünten Innenhof. Die Umsetzung einer Nachmittagsbetreuung für Kinder und Jugendliche von 1-14 Jahren folgt dem Bedarf und den Möglichkeiten der Örtlichkeit. Durch die Nähe zum Kindergarten kann dieser bei einer steigender Kinderanzahl in der Nachmittagsbetreuung unterstützt werden. Ein zusätzliches Angebot bietet eine Nachmittagsbetreuung für Kinder- und Jugendliche im Schulalter von 6-14 Jahren, um berufstätige Eltern zeitlich zu entlasten.

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Maximilian Kotzian
SPITZenWIRT

Vorliegender Entwurf widmet sich der „Alten Mühle“ und setzt dabei zur Gänze auf das Hinzufügen eines neuen Baukörpers, welcher bewusst eine Hofsituation generiert. Der Neubau bleibt hierbei ebenerdig, um weiterhin das Hauptaugenmerk auf den Altbestand zu lenken. Das durch die Dachform erzeugte Atrium bietet nicht nur die Möglichkeit eines Gastgartens, es wird auch eine Optimierung der Belichtungssituation im Allgemeinen herbeigeführt. Durch die Erweiterung der Flussüberquerung wird die Freifläche - und damit auch der Haupteingang - bewusst in den Mittelpunkt gerückt. Die Erweiterung der Dachlandschaft über den öffentlichen Weg ermöglicht eine halbtransparente Außenfassade, welche diverse Sichtbeziehungen fördert. Die Altbestände werden in ihrer ursprünglichen Funktion modernisiert sowie reaktiviert und der Neubau fungiert als Restaurant. Das Erdgeschoss der Alten Mühle wird zur Vinothek, bzw. als Veranstaltungsräumlichkeit adaptiert, die restlichen Geschosse werden dem heutigen Wohnstandard entsprechend zu Mietwohnungen umgestaltet. Ein separater Lieferantenzugang an der Hinterseite des Objektes ermöglicht einen An- bzw. Abtransport im Hintergrund.

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Josef Nezmahen
Ein Dritter Ort für Spitz

Dieses Projekt verfolgt den Ansatz die „Alte Mühle“ in einen sogenannten dritten Ort zu verwandeln; also somit neben dem ersten Ort "Zuhause" und dem zweiten Ort "Arbeit" einen Platz zu generieren, an dem sich die Bewohner von Spitz ohne Konsumzwang aufhalten können. Diesem Gedanken folgend wird das gesamte Erdgeschoss des neuen Komplexes rund um die „Alte Mühle“ öffentlich zugänglich gestaltet. Ein neu errichteter, großer Veranstaltungsraum lädt dazu ein, Theateraufführungen, Feste, Kinovorführungen, Workshops, Ausstellungen und Vieles mehr abzuhalten. Nach Außen öffnet sich dieser Raum hin zu einem neuen Amphitheater, um die genannten Veranstaltungen bei Schönwetter auch draußen abhalten zu können. In den ehemaligen Räumlichkeiten der „Alten Mühle“ befinden sich Aufenthaltsräume, die unterschiedliche Funktionen, wie Bibliothek, Mediathek, Computerraum und Küche, übernehmen. In den oberen Geschossen befinden sich neu renovierte Ferienwohnungen, mit deren Einnahmen diverse Veranstaltungen finanziert werden sollen. Nach Außen hin tritt ein Vordach auf schlanken Stahlstützen in Erscheinung, um die neue Nutzung der „Alten Mühle“ auch nach Außen hin sichtbar zu machen.

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Paul Papalecca
Herzensangelegenheit

Vorliegendes Projekt rund um das „Punzhaus“ setzt auf eine deutlich sichtbare Ergänzung des bestehenden Bauwerkes, welche auf den Ort zu reagieren trachtet. Durch die dabei zum Einsatz gelangenden Materialien wird die Wertigkeit des Objektes gezielt unterstrichen und der Kontrast aus Alt und Neu, welcher sich auch in den Nutzungen wiederspiegelt, verstärkt. In der Erdgeschoßzone werden die Bestandsräume durch gezielte Eingriffe so umgebaut, dass eine Arztpraxis darin Platz findet und auch barrierefrei zugänglich ist. Das Dach wird als neues Wohngeschoß ausgebaut und fungiert als privater, abgetrennter Wohnraum. Dieser Wohnbereich selbst wird als „Wohnloft“ mit großzügigem Wohnbereich verstanden. Durch die Hanglage wird es ermöglicht das Wohngeschoß „barrierefrei“ über die Terrasse zu betreten.

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Pol Wagner
Weinkeller am Bach

Dieses Projekt widmet sich der Liegenschaft „Alte Mühle“ und geht den Versuch ein, den Bestand mittels der Integration einer Vinothek aufzuwerten. Um die Sichtbarkeit und Wiedererkennbarkeit des Ortes zu unterstreichen, wurde ein geschwungen anmutendes Vordach aus Holz und Glas entwickelt, welches zum Verweilen einlädt. In den oberen Stockwerken wurden weiterführend Ein- oder Zweizimmerwohnungen integriert, wobei hierbei insbesondere auf den Erhalt des Bestandes geachtet wurde. Lediglich zielgerichtete Maßnahmen, wie beispielsweise zusätzliche Öffnungen im Dachstuhl, um eine verbesserte natürliche Belichtung der Räumlichkeiten sicherzustellen, wurden vorgenommen.

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   Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.com