ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen SS 14

Exploratorium:Karlskirche

 

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Ausgewählte Projekte:

> Roni Abou Assi
> Melanie Aichinger
> Theresa Dvorak
> Roland Frey -Müller
> Kerstin Fröch
> Julia Gegner
> Markus Gesierich
> Milena Hammel
> Martina Homolkova
> Barbara Karner
> Semele Possel
> Werner Ringitscher
> Virginia Rudics
> Andreas Schmaderer
> Sabrina Seemann
> Christian Staudinger
> Balint Toth
> Christine Weber
> Mathias Wohlgenannt
> Judith Ziernheld

There is no doubt that students at the Vienna University of Technology are often confronted with a glimpse of the Karlskirche, since this important church building is right next to the university. Students may have already used the temporary lift to view the frescoes in the central dome from close by, and in so doing may have discovered exciting perspectives of the interior of the church. Visitors from Austria and abroad should be made aware of the numerous details, the lines of sight skilfully connecting it with surrounding buildings, as well as the political background of this central church building. The new visitors' centre, for which a site must first be found in the immediate surroundings of the church, is designed to make the public at large familiar with the content and great significance of this prominent Baroque church. Students should explore the manner in which information about the edifice and its history could best be conveyed in the context of this listed building. Particular attention should be paid to the orientation of this mighty structure and its architectural and visual-arts details. Issues to be resolved include the well-organised provision of information. Whether the aspired solution is a gallery layout where visitors are guided through or a singular information platform, any installation needs to be aware of the protection needs of a major ecclesiastical structure and listed building. The design class aims at developing architectural interventions that actively contribute to visitor education. The main objective is not to implement isolated or items, but to provide more comprehensive solutions of tangible utility.


AUFGABE

Studierende der Technischen Universität Wien werden zweifelsohne des Öfteren mit dem Blick auf die Wiener Karlskirche konfrontiert sein, ist dieser bedeutsame Kirchenbau doch im unmittelbaren Umfeld dieser Lehr- und Forschungsstätte angesiedelt. Möglicherweise ist man bereits mit dem temporären Aufzug in die unmittelbare Nähe der Malereien im Bereich der zentralen Kuppel gelangt und konnte dabei aufsehenerregende Perspektiven im Inneren des Kirchenbaues für sich entdecken.Es sind die zahlreichen Details, die gezielten Blickbezüge zu umliegenden Bauwerken, wie auch die historischen als auch politischen Hintergründe dieses zentral gelegenen Bauwerkes, welche den Besuchern aus dem In- und Ausland zu veranschaulichen sind. Ziel des geplanten Besucherzentrums, für das es zunächst eine geeignete Position im direkten Umfeld zu finden galt, war es, einem breiten Publikum Inhalt und Bedeutung einer der bedeutendsten barocken Kirchenbauten näherzubringen. Die Art und Weise in welcher im Rahmen dieses denkmalgeschützten Bauwerkes Informationen rund um das Bau-werk und seine Geschichte vermittelt werden können, galt es zu untersuchen.


RESUMEE

Zieht man die große Vielfalt an Lösungen rund um die Fragestellung nach einem Besucherzentrum im Umfeld der Karlskirche in Betracht, so spiegelt sich darin auf deutliche Weise jene Offenheit im Hinblick auf die Thematik wieder, welche zur Strategie des gesamten Projektes wurde. Schließlich galt es im Rahmen des Entwurfsprozesses nicht zwangsläufig ein Museum oder einen Ausstellungsraum im tradierten Sinne zu entwickeln, da etwaige Exponate schließlich nur in beschränkter Zahl vorhanden sind. Vielmehr richtete sich der entwerferische Fokus auf die Baulichkeit und ihre Details selbst. Dass sich die Optimierung hinsichtlich der Zugänglichkeit vereinzelter Bereiche inner- und auch außerhalb des Bauwerkes dabei in vielen Fällen in den Vordergrund schiebt, erscheint im nachhinein gesehen nur allzu klar. Den Besucher näher an die vorhandene Kuppel und deren Fresken heranzuführen, wird dabei zum zentralen Leitgedanken einer Vielzahl der Entwurfsansätze.

So zeigen die nun vorliegenden Projekte auf deutliche Weise auf, dass eine Annäherung an die Karlskirche selbst auf durchaus vielfältige Weise erfolgen kann. Ob es sich nun um die Implementierung eines spektakulären Skywalks oder um zurückhaltendere Balkonaustritte im Inneren des Kirchenraumes handelt, welche den Besucher in luftiger Höhe den Deckenmalereien regelrecht aussetzen, oder ob die Gemälde selbst in einem separaten Bauwerk in bereits aufgearbeiteter Weise dem Betrachter näher gebracht werden, immer wieder gilt es den Besucher zunächst für die Thematik gefangen zu nehmen und ihm schlussendlich die Inhalte dramaturgisch aufzubereiten. So wird der Besucher mitunter tief in den Untergrund geführt, um anschließend wieder in den lichtdurchfluteten Kirchenraum entlassen zu werden oder aber er durchschreitet enge Pfade und schmale bis dato dem Besucher verschlossen gebliebene Zugangstreppen, um danach umso eindrucksvoller die Weite des Kirchen und Kuppelraumes ermessen zu können.

Sichtbar, gleichsam auf Augenhöhe, an das barocke Kirchenbauwerk herantreten zu können erscheint nicht zuletzt aufgrund der Größe und der Bedeutung des ggst. Sakralbauwerkes als besondere Herausforderung. Stets wird dabei im Rahmen des Entwurfsprozesses um die notwendige Distanz gerungen, jenen Respektsabstand der gleichsam zwangsläufig eingehalten werden will, und andererseits wiederum nach Wegen gesucht, diese Distanz zu überwinden, um einen Eintritt, eine Zugänglichkeit oder eine Berührbarkeit überhaupt ermöglichen zu können.

Dieser Diskrepanz zu Folge taucht so manch projektierte Baulichkeit fallweise auch nur Ansatzweise aus dem Untergrund empor und verbleibt beinahe in der Dimension einer Stadtmöblierung. Andere Ansätze wiederum schrecken nicht vor jener Sichtbarkeit zurück und legen teils mutige Zeugnisse zeitgenössischen Architekturschaffens im direkten Umfeld eines der bedeutendsten Sakralbauwerke des Barock vor. Wie auch immer man über den Umgang mit historisch bedeutsamer Bausubstanz denken mag, die breite Palette an Ansätzen zeigt klar und deutlich auf, dass es mehr als eine Lösung im Zusammenhang mit einem Besucherzentrum im Anschluss an die Karlskirche zu geben scheint.

 

Roni Abou Assi
Cryptic Motion

Das Konzept des ggst. Projektesfolgt dem Gedanken, den künftigen Besucher entlang eines unterirdischen "verborgen" erscheinenden Pfades zu leiten und diesen nachfolgend mittels eines neu zu errichtenden Aufzuges in den Kirchenraum zuführen. Der Autor des Entwurfes lässt den Besucher damit zunächst aus dramaturgischen Gründen in die Tiefe einer Ausstellungswelt hinabsteigen um ihn anschließend in luftiger Höhe der real erlebbaren Sakralarchitektur auszusetzen. Das neu geschaffene Entree nimmt den Besucher im Vorfeld der Frontfassade auf und bildet nach außen hin das einzig sichtbare Zeichen dieses neu konzipierten Erlebnisweges.

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Melanie Aichinger
Karls Mise en abyme

Das Projekt manifestiert sich als eigenständige kleinere Ausstellungsbaulichkeit vis-à-vis der Karlskirche. Der steinerne Kubus, welcher sich über einer gläsernen Basis erhebt,erregt in Position und Ausführung bewusst die Neugier der Passanten. Im Inneren der Baulichkeit findet sich eine verkleinerte Nachbildung der Kuppel ein, welche es im Rahmen der Ausstellung zu studieren und zu erleben gilt. Ergänzend wird Information über eine Reihe an Touch-screens dargebracht. Den Bereich des Erdgeschoßes nimmt eine gastronomische Einrichtung ein, welche die privilegierte Position innerhalb des Areales zu nutzen weiß.

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Theresa Dvorak
Gateway to Heaven

Gegenständliches Projekt legt seinen Fokus auf die Entwicklung eines spektakulären Skywalks, welcher den Besucher in schwindelerregende Höhe dem ovalen Kuppelraum und damit den bedeutenden Deckenfresken des Michael Rottmayr nahebringt. Zuvor jedoch finden sich die Besucher innerhalb eines verglasten Eingangsbereiches ein, welcher Sie über einen Fahrsteig ins Innere eines unterirdischen Besucherzentrums führt. Eine interaktive Tour durch die Räumlichkeiten der Karlskirche eröffnet gezielte Einblicke in die Geschichte des vorgefundenen Sakralbaues. Via Lift gelangt der Besucher schlussendlich an den in Stahl und Aluminium ausgeführten Skywalk, welcher ins Innere der Kuppel führt und die Karlskirche aus ungewohntem Blickwinkel zeigt.

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Roland Frey -Müller
KARL der Ring

Gegenständliches Projekt ermöglicht es dem Besucher in den Bereich des Tambours vorzudringen und gestattet ihm einen Rundgang entlang selbigem, welcher spektakuläre Einblicke in die Kuppel des Sakralbaues freigibt. Um den Besucher in derart schwindelerregende Höhe zu befördern, wurde im Bereich der Längsfront der Karlskirche ein in Beton ausgeführtes Replika der Seitenfassade dem Bauwerk in sicherer Distanz vorgestellt, welches ein großzügiges Stiegenhaus, wie auch einen Lift beherbergt. Der schlanke Zubau reicht bis in das Untergeschoß, innerhalb dessen ein multifunktional nutzbarer Bereich die Raumfolge programmatisch erweitert.

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Kerstin Fröch
Triangulatorium

Das vorliegende Konzept des sogenannten Triangulatoriums setzt zur Gänze auf den Gedanken eines ergänzenden Bauwerkes unmittelbar neben der Hauptfront der Karlskirche. Eine Baulichkeit, die zunächst als Treppenanlage in Erscheinung tritt und dem Besucher einen Blick aus erhöhter Perspektive erlaubt. Folgt der Besucher diesem Treppenlauf gelangt er weiter ins Innere der Kirche um selbige zu erkunden. Betritt er jedoch seitlich das Bauwerkgelangt er in ein Besucherzentrum, welches teilweise unter Niveaus angelegt zahlreiche Interaktivexponate, Infoscreens, und vieles mehr bereithält, um dem Besucher die Karlskirche mitsamt ihrer Geschichte und Architektur näher zu bringen.

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Julia Gegner
p°K - panorama°KARLSKIRCHE

Vorliegender Entwurf setzt sich zum Ziel das geplante Besucherzentrum in sicherer Distanz zur Kirche selbst zu errichten und Berührungsstellen gar nicht erst herbeizuführen. Wie der Titel des Projektes bereits andeutet, erweist sich die Baulichkeit als eine Art Manifestation eines Spazierweges, welcher den Besucher zunächst hinab in den Untergrund und in weiterer Folge wieder nach oben führt, wo er sich auf einer Dachterrasse dem gezielten Blick auf die Kirchenfront widmen kann. Entlang dieses Weges werden dem Besucher zahlreiche Inhalte rund um das historische Kirchenbauwerk vermittelt. Darüber hinaus wird im Rahmen dieses Projektes vorgeschlagen die Ausstellungsflächen auch für anderweitige Ausstellungen und Veranstaltungen nutzen zu könnenund sohin durch die Vermietung weitere Einnahmen zu lukrieren.

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Markus Gesierich
about:karlskirche?

Ziel des gegenständlichen Entwurfes ist es, einen freistehenden Baukörper in unmittelbarer Nähe zur Karlskirche zu entwickeln, welcher das Ergebnis einer Überlagerung des Achsensystems der Karlskirche mit den Achsen des umgebenden Stadtraums darstellt. Die Baulichkeit, welche sowohl einen Ausstellungsraum als auch ein Café beherbergt wurde hierzu geringfügig abgesenkt, um die Sicht auf die Kirche weitestgehend zu bewahren und hält zudem einen angemessenen Abstand zum barocken Kirchenbau. Das Bauwerk tritt nicht zuletzt auf Basis seiner hochwertigen Materialien bewusst in die historischen "Fußstapfen" der Nachbarbauten, und interpretiert gezielt das Vokabular angrenzender Architektursprachen.

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Milena Hammel
Lightbox Inn

Das gegenständliche Bauwerk welches sich im wesentlichen unter Niveau einfindet, versteht sich als Schlussstein eines Besucherrundgangs innerhalb dessen Souvenirs erworben werden können, als auch Information zur Karlskirche selbst eingeholt werden kann. Der vorgesehene Ausstellungbereich, welcher nach Bedarf erweitert werden kann, soll Künstlern dabei die Möglichkeit bieten, ihre Werke zu präsentieren und einen adäquaten Rahmen im Nahbereich des Sakralbaues vorzufinden. Ein System mobiler Trennwände gestattet es zudem die vorgesehene Baulichkeit auch im Rahmen von Veranstaltungen zu nutzen. Das signifikante Glasdach wie auch die eingeschnittenen Lichthöfe nehmen den vorgesehenen Räumlichkeiten unter Niveaudabei gezielt jegliches Gefühl der Beengung.

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Martina Homolkova
Die horizontale Säule

Der gegenständliche Entwurf sieht eine Reihe an Corten-Rahmenelementen vor, welche bereits im weiteren Umfeld der Kirche das Besucherzentrum vorankündigen und die Neugier des Besuchers wecken. Je näher der Besucher der Karlskirche kommt, desto mehr verdichten sich diese Rahmenelemente und wachsen schlussendlich zu einer Baulichkeit zusammen, welche die geplante Ausstellung beherbergt. Die gewählten Materialien Cortenstahl versus Glas erzeugen einen dialektischen Kontrast, der sich deutlich vom benachbarten Sakralbau abzuheben weiß.

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Barbara Karner
Kirchenblick

Das Projekt "Kirchenblick" sieht eine separate Baulichkeit vor, deren Grundkonzeption dem Gedanken des Fokussierens auf die sakrale Kirchenfront folgt. Im Rahmen der Durchwegung der Baulichkeit wird der Besucher entlang einer Ausstellung an das Seitenentree der Karlskirche herangeführt, welche anschließend besichtigt werden kann. Im Bereich des Daches wurde darüber hinaus eine Plattform angedacht, welche nicht nur gastronomisch bespielt wird sondern zudem gezielte Ausblicke auf den Resselpark freigibt. Fixer Bestandteil der Konzeption ist die Nutzung des Gebäudes während der Abendstunden für unterschiedliche Veranstaltungen. Zu diesem Zwecke wurde im Inneren der Baulichkeit eine Reihe an mobilen Trennwänden und ausreichend Stauraum vorgesehen.

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Semele Possel
von KOPF bis FUSS Karlskirche

Gegenständliches Projekt positioniert sich bewusst im Hintergrund der berühmten Frontfassade und sieht die Schaffung eines turmartigen Bauwerkes vor, welches sich aus drei Elementen zusammenfügt. Dem eigentlichen Erschließungsturm, welcher Zugang zur Terrasse und zur Kuppel ermöglicht, einer Ausstellungsfläche und einem rahmenähnlich erscheinendem Quader, welcher den bewussten Fernblick über die Wiener Innenstadt zelebriert. Gestalterisches Merkmal der Fassadenkonzeption ist eine Reihe an vertikalen Stahlelementen, welche einerseits konstruktiver Natur sind, andererseits aber auch ein bewusstes Spiel von Geschlossenheit und Offenheit generieren.

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Werner Ringitscher
verKUPPELt

Dieser Entwurf greift die imposante Kuppelarchitektur der Karlskirche auf und sieht vier ineinander verschnittene unterschiedlich große Kuppelrundschalen, die sich aus benachbarten Grünfläche erheben, vor. Diese bilden die Hülle des neuen Besucherzentrums heraus und scheinen in den drei gewählten Materialien Sichtbeton, Stahl (poliert oder matt) und Glas - den Baukörper zusätzlich zu rhythmisieren. Der Innenraum dieser Baulichkeit erweist sich als Plattform mit kreisförmigen Auslegern, die von Schaukästen des Untergeschoßes getragen werden. Von dieser gleichsam schwebend erscheinenden Plattform aus kann der Besucher die an der Innenseite der Kuppelsegmente angebrachten Replikas des Hauptkuppelgemäldes in diversen Maßstäben betrachten. Die Anbindung an das Kirchenbauwerk selbst erfolgt dagegen im Untergeschoß über die neu gestaltete Verbindung zur bestehenden Krypta.

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Virginia Rudics
von KOPF bis FUSS Karlskirche

Dieses Projekt lagert sich gleichsam als großer offen gehaltener Raum zu Ausstellungs- und Veranstaltungszwecken seitlich an die Karlskirche an. Im Rahmen von Führungen, Vorträgen, visuellen und auditiven Medien wird das Wissen auf zeitgemäße Art und Weise den Besuchern vermittelt. Die Gebäudehülle greift dabei das bereits im Rahmen des Kirchenbauwerks vorhandene Material Kupfer auf und setzt dieses auf eigenständige Weise um. Die Gebäudehülle wird in Folge gezielt perforiert um ein lebendiges Tageslichtspiel im Inneren des Raumes zu kreieren. Diametral dazu präsentiert der dominant anmutende Kubus, welcher das Auditorium aufnimmt, durchaus introvertiert.

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Andreas Schmaderer
Add On +

Ziel des Entwurfes ist es, optische Eingriffe im Kontext mit der Karlskirche so gering als möglich zu halten. Über eine zurückhaltend gestaltete Stiegenanlage, im Vorfeld der Frontfassade, gelangt der Besucher in das abgesenkte Besucherzentrum. Lediglich ein großflächiger Sockel in Verlängerung dieses Abganges, welcher sich in Höhe und Material dem bestehenden Kirchensockel annähert, wird im Stadtraum sichtbar. Anfang und Ende der gedachten Führung durch die Kirche münden in das als Bindeglied gedachte Besucherzentrum, welches durch bandartige Oberlichten den Bezug zur Kuppel sicherstellt und mit ausreichend Tageslicht versorgt wird.

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Sabrina Seemann
Karlskirche hautnah

"Karlskirche hautnah" erweist sich als ein Besucherzentrum welches nahezu unter der Erdoberfläche verschwindet. An der Längsseite der Kirche werden lediglich drei gläserne Zylindersichtbar, wovon der mittlere zur Erschließung und die beiden anderen ausschließlich zur Belichtung dienen. Im Zentrum angelangt, erwarten den Besucher ein großzügiger Empfangsbereich, eine Kassa, Zonen zum Ausruhen und Relaxen, ein Medienraum, ein Shop und ein Display mit Informationen über die Karlskirche. Die gläsernen Laternenleiten die Blicke der Besucher gezielt Richtung Karlskirche und deren Kuppel. Über eine Rampe resp. Treppenanlage gelangt man auf eine höher gelegene Ebene, welche einen Shop beherbergt und den Antritt zur Besichtigung bereithält.

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Christian Staudinger
PanoramaSteg

Gegenständliches Projekt positioniert sich bewusst im Hintergrund der berühmten Frontfassade und sieht die Schaffung eines turmartigen Bauwerkes vor, welches sich aus drei Elementen zusammenfügt. Dem eigentlichen Erschließungsturm, welcher Zugang zur Terrasse und zur Kuppel ermöglicht, einer Ausstellungsfläche und einem rahmenähnlich erscheinendem Quader, welcher den bewussten Fernblick über die Wiener Innenstadt zelebriert. Gestalterisches Merkmal der Fassadenkonzeption ist eine Reihe an vertikalen Stahlelementen, welche einerseits konstruktiver Natur sind, andererseits aber auch ein bewusstes Spiel von Geschlossenheit und Offenheit generieren.

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Balint Toth
Cripta Borromeo

Leitmotiv des vorliegenden Projekts ist es, die schon bestehenden Krypta zugänglich zu machen und um eine angemessene Ausstellungsfläche zu erweitern. Im Rahmen des Bestandes werden die Stücke der Borromeo-Ausstellung in beleuchteten Vitrinen eingebracht. Der Neubauteil schließt westlich an den Bestand an und setzt sich aus drei größeren Räumlichkeiten zusammen. Diesen werden unterschiedliche Funktionen zugewiesen, wie Musikraum, Panoramaraum und Projektionsraum. An der Erdoberfläche werden lediglich drei skulpturale Oberlichtelemente sichtbar.

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Christine Weber
Design for all - Karlskirche for all

Ziel der freistehenden Baulichkeit im Vorfeld der Karlskirche ist es, einen barrierefrei begehbaren "Ausstellungsrundgang" zu ermöglichen, welcher den Besucher an den wesentlichen Elementen des Kirchenbaues vorbeiführt und ihm diese anhand von Modellen und Grafiken vor Augen führt. Darüber hinaus gehende Adaptionen an der bestehenden Karlskirche, wie z.B. der Einbau eines Aufzuges, ermöglichen auch hier einen barrierefreien Zugang bis hin zur Aussichtsterrasse hinter der Frontfassade.

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Mathias Wohlgenannt
INF more MATION KARLSKIRCHE

Das gegenständliche Projekt wurde im Seitenbereich der Karlskirche positioniert. Es präsentiert sich als eine Schleife aus vorpatiniertem Kupferblech, die sich von der Ebene des Karlplatzes über die Aussichtsplattform bis hinauf zur Kuppel erstreckt. Der sich nach vorne hin verjüngende Ausleger "schiebt" sich dabei durch den Glockenturm, leitet den Besucher in das Gebäude und bildet zugleich eine Aussichtsplattform an seiner Oberseite. Im hinteren Eingangsbereich wurde ein Besuchercafé eingerichtet, welches sich bis auf die höher gelegene Aussichtsplattform erstreckt. Über das Foyer gelangt der Besucher in den Bereich der vertikalen Erschließung und in weiterer Folge an den Kuppelaussichtssteg. Dieser ermöglicht es, die Fresken der Kuppel aus unmittelbarer Nähe zu betrachten.

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Judith Ziernheld
Galerie K.K.

Gegenständlicher Entwurf sieht ein turmartiges Galeriengebäude vor, welches rückseitig hinter dem linken Glockenturm platziert werden soll. Eine Wandscheibe fängt den Besucher im Bereich des Platzes ein und leitet ihn in das Innere der sich vertikal nach oben hin entwickelnden Struktur. Als Zentrum der weitgehend transparent gehaltenen Baulichkeit erweisen sich zwei gegenüberliegende, höhenversetzte und konkav gebogene Wände, welche mit dem Kuppelgemälde der Karlskirche bespielt werden sollen. Das räumliche Erleben dieser Ausstellungsgalerie wird auf einer Höhe von 22m übergeleitet in eine dramatische Panorama-Aussicht.

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   Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Aufnahmen: Markus Ziegelwanger, Kontakt: photographer@blax.at
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.com