ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen SS 12

Fischauer Naturthermalbad

Bauliche Erweiterungen zu einem denkmalgeschützten Freibad

 

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Ausgewählte Projekte:

> Robert Duda
> Lenka Ferak / Eva Rauchmann
> Klaudia Giongo
> Matthias Goller
> Fabian Hauff
> Sonja Klehenz
> Elisabeth Kneisz
> Kathrin Koppold
> Josefine Lenhart
> Denise März
> Corinna Pavlas
> Adam Sopala
> Ferdinand Zeune

This design class focuses on the thermal spa of Bad Fischau, near Wiener Neustadt, which was established around 1900. In architectural term, this listed ensemble is dominated by long rows of changing cabanas. The sloping open-air site is framed by woodland and includes a sunbathing lawn as well as two larger outdoor pools filled with spring water at a temperature of 19°C. In recent years, the site was modernised and now includes an all-year sauna spa. The design task centres on the extension of the catering facilities and a modernisation of the restroom facilities. In addition, concepts need to be devised for the use of the site for non-spa events that are geared to the specific qualities of the place.


AUFGABE

Das um 1900 eröffnete Thermalbad in Bad Fischau, nahe Wiener Neustadt, ist Gegenstand dieses Entwerfenprogrammes. Es handelt sich dabei um ein denkmalgeschütztes Ensemble dessen Erscheinungsbild primär von einer Vielzahl an Badekabinen dominiert wird. Das ansteigende Freigelände wird von einer Waldkulisse umrahmt und beinhaltet neben Liegewiesen auch zwei größere Außenschwimmbecken mit 19 Grad warmen Quellwasser. Darüber hinaus wurde in den vergangenen Jahren auch ein Saunabereich angesiedelt, welcher auch im Winter in Betrieb ist. Die entwerferische Auseinandersetzung widmet sich zunächst den Fragen rund um den Ausbau des Gastronomiebereichs, als auch einer Erneuerung der Sanitärzonen. Weiterführend sind jedoch Konzepte zu erarbeiten, welche die Nutzung des Geländes für Veranstaltungen im Abseits des Badebetriebes behandeln und dabei den Besonderheiten des Ortes gerecht werden.

RESÜMEE

Betrachtet man die Ergebnisse, so sticht zunächst die Vielfalt an Lösungsvorschlägen für die zunächst nur grob umrissene Aufgabenstellung ins Auge, welche retrospektiv nun als Ausgangspunkt und Initialzündung für eine ganze Reihe an strukturellen, wie detailreichen Überlegungen zum gegenständlichen Thema betrachtet werden kann. Der Wunsch nach einer Optimierung der vorhandenen Gastronomie und einer qualitativen Verbesserung der sanitären Einrichtungen auf dem heutigen Badegelände geriet so zum Bestandteil der einzelnen Planungen, wurde jedoch in vielen Fällen um zahlreiche weiterführende Eingriffe erweitert. Funktionell betrachtet, galt das Augenmerk dieser programmatischen Erweiterungen dabei den Fragen rund um den generellen Zutritt, einer Erweiterung der Kabinenbereiche, einer kompletten Neupositionierung der Gastronomie mit Möglichkeiten getrennt geführter Veranstaltungen, einer Repositionierung des Volleyballplatzes und damit auch einer möglichen Neubespielung der Grünflächen, wie auch der Schaffung zusätzlicher Liege- und Aufenthaltsplätze. Gestalterisch besehen, galt es eine bauliche Antwort, respektive ein Gegenstück zur bestehenden und weithin bekannten "Kabinenkulisse" des Bades zu entwickeln und gleichzeitig einen Weg zu finden, sich innerhalb des gewachsenen Ensembles kleinteiliger Bauten mit zeitgemäßen Strukturen behaupten zu können. So verwundert es nicht, dass die hier vorgestellten Entwürfe dieses maßgebliche Spannungsfeld von Integration und Innovation widerspiegeln und von Mal zu Mal mehr auf der einen und dann wieder auf der anderen Seite dieses Bogens zu liegen kommen. In jedem Falle galt es stets vorhandene Qualitäten zunächst zu entdecken und sie in Folge zu interpretieren oder in einer zeitgemäßen Weise fortzuführen. In diesem Sinne verwandeln sich die historischen Kabinenfronten schon mal zu naturbelassenen Holzlattungen, welche ganze Baukörper zu umgarnen scheinen oder aber das feine Gitterwerk einzelner Fronten verwandelt sich in eine vorgelagerte Gebäudehaut, die durchaus großformatigen Gebäudeteilen die Anmutung von Kleinmaßstäblichkeit verleiht.

 

Robert Duda
SunDeck

Der Fokus des gegenständlichen Entwurfes liegt auf der Schaffung eines gestreckten hölzernen Einbaues welcher an seiner Oberseite eine Erweiterung der Liegebereiche offeriert und darunter eine vergrößerte Gastronomiezone vorsieht. Der Ausgangspunkt dieses "Einbautenbandes" findet sich an der Straßenfront ein. Es spannt sich quer über das Gelände und mündet schließlich in das durchgrünte Gelände hinter dem heutigen Cafebereich. Das hochgelagerte Sonnendeck fungiert dabei als Liegezone mit fix installierter Möblierung und Beschattungselementen und wird durch eine Reihe an gärtnerischen Maßnahmen attraktiv zoniert. Zwischen den beiden bestehenden Badebecken öffnet sich dem Badegast unterhalb des Decks eine witterungsgeschützte Veranstaltungsfläche, die es in Hinkunft zu bespielen gilt. Ein vergrößerter Kinderbereich schlussendlich wird im Bereich des ehemaligen Baches angesiedelt und erweist sich bei näherem Hinsehen als Spielplatz, der sich folgerichtig ganz dem Thema Wasser verschreibt.

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Lenka Ferak / Eva Rauchmann
Bad Chillout

Das vorliegende Projekt setzt im wesentlichen auf den temporär anmutenden Einbau zweier zunächst gewagt erscheinender Strukturen. Die eine erweist sich als weich anmutende textile Haut auf einer stählernen Dreibeinkonstruktion, welche im Rahmen einzelner Events einen wettergeschützten Bereich für Konzerte, Filmvorführungen und ähnliches offeriert. Die andere wiederum, ein hölzernes Faltwerk das primär Schatten spendet, präsentiert sich bei näherer Betrachtung als Chill-Out-Zone, die neben zahlreichen Sitz- und Liegemöglichkeiten, auch ein aufregendes Licht- und Schattenspiel zu bieten hat. Zur Erweiterung der Gastronomie wurde ganz im Sinne der Fortführung dieser Projektgedanken eine openair.bar entwickelt, die sich bis in den neugeschaffenen Grünraum erstreckt.

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Klaudia Giongo
BadImplantat

Im Fokus dieses Projektes steht die Schaffung eines baulichen Bindegliedes für die stellenweise in loser Reihung stehenden Bestandsgebäude. Dieses Bindeglied greift die Proportionen und Dimensionen der existenten Bebauungsformen auf und interpretiert sie hinsichtlich Materialität und Erscheinungsbild. Eine einheitliche Dachlandschaft überspannt dabei die diversen Funktionen und verbindet den bestehenden Eingang an der Südseite des Geländes mit dem bereits vorhandenen Restaurant. Ein neu geschaffener Sanitärbereich wird hierin ebenso angesiedelt, wie zusätzliche Kabinen und andere Nebenfunktionen. Darüber hinaus, wird eine Tribüne mit Blick auf die historische Kulisse und die Badefläche davor im Vorfeld des hölzernen Bindegliedes situiert. Das bestehende Restaurant wird in Folge erweitert und der Saunabereich verlegt.

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Matthias Goller
Fi_SCHAU_bad

Das Projekt richtet sein Augenmerk auf das spannungsgeladene Spiel von Sehen und Gesehen werden. Die Ausblicke auf die einzelnen Architekturelemente des Ensembles stehen darum nicht zuletzt im Zentrum der Betrachtung. Neugeschaffene Gebäude sollen, einmal betreten, den Blick nach außen lenken und solcherart gerahmte Ausblicke gezielt in Szene setzen. So wird die Bewegung innerhalb des Bades zu einer gezielten Folge von Blicken. Sei es beim Duschen oder in der Sauna. Baden und Sehen gehen damit im Rahmen des Projektes eine gewollte Allianz ein. Die drei Entwicklungsstufen des Konzeptes erlauben darüber hinaus die sukzessive Entwicklung des Maßnahmenpaketes über die kommenden Jahre hinweg.

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Fabian Hauff
(Zurück-zur-) Naturbad

Im Mittelpunkt der Betrachtung dieses Projektes liegt die Entwicklung eines großzügigen Restaurants und seiner vorgelagerten Freibereiche. Die innerhalb des Geländes vorgefundene Fachwerkarchitektur wird neu interpretiert und spannt sich nun im Rahmen des gegenständlichen Projektes als Fachwerknetz über die gesamte neu geschaffene Struktur. Stampflehmwände, Holzelemente und unterschiedlich gefärbte Gläser schaffen eine spannunsgvolle Verbindung von Altem und Neuem und bringen gezielt das Thema Natur in das Innere des Gebäudes.
Im Rahmen einer zweiten Bauphase wird ein neuer, zentraler Sanitärblock mit angeschlossener Sauna im Rahmen des bestehenden Cafegebäudes vorgesehen. In einer dritten Bauphase kann die bestehende Sauna durch einen kleinen Seminarbereich ersetzt werden.

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Sonja Klehenz
Spiel der Elemente

Das vorliegende Projekt setzt ein thematisches Schwergewicht auf den Umgang mit den vier Elementen. In jeweiligen Bereichen können Wasser, Feuer, Erde und Luft aktiv erlebt und erforscht werden. Im Badebereich selbst ist es das Wasser, das zum Thema wird. Das Feuer hingegen wird in der Sauna und in dem neu dazugekommenen Restaurant thematisiert. Die Elemente Erde und Luft werden auf den Liegewiesen spür- und nachvollziehbar gemacht. Darüber hinaus wird durch das neu geschaffene Restaurant die vorhandene Baulücke und damit der umgebende Rahmen geschlossen. Eine schwimmende Bühne im Herrenbecken verwandelt sich in Folge zum Zentrum geplanter Vorführungen als da wären Feuer und Lasershows, als auch diverse Konzerte und Theateraufführungen.

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Elisabeth Kneisz
in-between

Gegenstand des Entwurfs ist es, die Bestandsgebäude zur Gänze für Besucher zugänglich zu machen. Das Café, welches an der Hauptstraße liegt, wird dabei beibehalten. Ein Restaurant für Abendbesuche wird im Bestandsgebäude, welches bisher die Küche beherbergte, eingeplant. Das Pumpenhaus behält seine Funktion als Ausstellungsgalerie bzw. Veranstaltungsraum. Um Pumpenhaus und Restaurant miteinander verbinden zu können, entsteht zwischen den beiden ein neuartiger Baukörper. Dieser beherbergt eine Bar und kann bei Bedarf auch das Restaurant erweitern. Der Außenbereich vor dem Restaurant und der Bar wird durch eine Terrasse gefasst. Um wettergeschützte Veranstaltungen abhalten zu können, werden vier Doppelschirmständer eingesetzt. An der Straßenfront wird die Baulücke geschlossen und ein Bewegungszentrum geschaffen. Die Sauna erhält somit einen weiteren Ruheraum im Obergeschoß und die Bewegungskurse können auch unabhängig vom Saunabetrieb abgehalten werden. Um den Jugendlichen einen großzügigeren Bereich zur Verfügung stellen zu können, siedelt der Volleyball-Platz ans hintere Ende der Birkenwiese. Die so entstandene Liegewiese wird dem Kinderspielplatz zugeordnet.

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Kathrin Koppold
Kippende Kulisse

Das vorliegende Projekt, welches primär als Gastronomiebereich fungiert, versteht sich als Pendant zur bestehenden Kabinenkulisse im Hintergrund des Herrenbades. Der neu geschaffene Raum erweist sich als strukturelles Gefüge aus verschiedensten Wandneigungen und Raumhöhen, welches ein Wechselspiel an Ausblicken und Lichtformationen entstehen lässt. Die Struktur schließt dabei die vorhandene Baulücke an der Hauptstraße und macht das Restaurant nun auch von der Straße aus zugänglich. Die "kippende Kulisse" soll für den täglichen Freibadbetrieb ebenso zur Verfügung stehen, wie für größere Veranstaltungen. Seminarräume sollen im derzeitigen Saunabereich angesiedelt werden, um den Ort Bad Fischau auch in der Nebensaison zunehmend attraktivieren zu können. Die Sauna selbst wird zu guter Letzt im bestehenden Cafegebäude integriert.

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Josefine Lenhart
join it / enjoy it

Gegenständliches Projekt schafft ein neues bauliches Bindeglied im Vorfeld der Erholungswiese und trennt diese gleichsam von den Badebecken ab. Im Rahmen der Gestaltung dieses verbindenden Bauteiles wird der Baulichkeit eine Gitterstruktur vorgehängt, welche der bestehenden unmittelbar benachbarten Kabinenstruktur beabsichtigter weise trotz aller Unterschiede erstaunlich nahe kommt. Es entsteht das Bild einer neuartigen Fortsetzung des Kabinenbandes. Darunter angelagerte alte Kabineneinheiten verstärken den beabsichtigten Eindruck darüber hinaus. Der Restaurantbereich wird im Rahmen des Projektes straßenseitig orientiert, um einen eigenen Zugang zu gewährleisten, ohne den Badebetrieb zu stören. Zu guter Letzt erhalten der Veranstaltungsraum und der Restaurantbereich einen offenbaren durchgrünten Wintergarten, welcher noch einmal die entwickelte Gitterstruktur aufleben lässt.

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Denise März
Blickwert

Gegenständliches Projekt greift im Rahmen seiner Gestaltung die hölzerne und stets bewegte Front der bestehenden Kabinen auf. Aus dem "Auf" und "Zu" der Kabinen wird eine sich zu Schauzwecken öffnende und dann wieder verschlossen anmutende Fassadenfront, welche das neue großzügig dimensionierte Restaurant umgibt. Der Badzutritt in der Nähe des Parkplatzes selbst, wird neu definiert und solcherart nur noch als Zugang für Veranstaltungen, Restaurant und Barbereich genutzt werden. Der offen gehaltene Restaurantbetrieb mit seiner bereits erörterten veränderlichen Außenhaut wird im Zuge diverser Veranstaltungen mit Hilfe der motorisch betriebenen Faltwerkfassade, Blickbezüge erlauben oder eben auch verwehren. Das Pumpenhaus verwandelt sich darüber hinaus in einen Ausstellungsbereich, welcher von Fall zu Fall auch im Sinne einer Caféerweiterung herangezogen werden kann.

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Corinna Pavlas
Reflection

Dieses Projekt verfolgt einen äußerst pragmatischen Zugang in Bezug auf die gestellte Thematik. Die Funktionsverlagerung steht dabei im Vordergrund. Aus diesem Grunde wird das Restaurant an den Standort der Sauna verlegt und durch einen neuen Baukörper erweitert. Innerhalb dieses neuartigen Baukörpers wird das Restaurant und die Küche untergebracht. Seine gänzlich verglaste und verspiegelte Außenhaut trachtet danach sich beinahe unbemerkt in das bestehende Ensemble einzufügen. Innerhalb der bestehenden Räumlichkeiten werden die Sanitärräume und ein Veranstaltungsraum platziert. Der Haupteingang wird an den ehemaligen Standort im Bereich des Parkplatzes verlegt, wodurch der Eingang an der Hauptstrasse dem Restaurant vorbehalten bleibt. Das derzeitige Restaurant wird zur Sauna bzw. den Sanitärräumen umgebaut und das Pumpenhaus wird in eine Bar bzw. eine Eistheke verwandelt. Zu guter Letzt wird der Beachvolleyballplatz auf die Zwetschgenwiese verlegt und um eine geplante Tribüne erweitert.

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Adam Sopala
UPLIFT | SUBMERGE

Gegenständliches Projekt sticht nicht zuletzt durch seine Andersartigkeit und Komplexität heraus. Es begreift sich selbst als begehbare Skulptur und erweitert das historisch gewachsene Naturthermalbad um zwei weitere Baukörper. Einer verfolgt den Gedanken der Schwere, wohingegen der andere sich ganz der Leichtigkeit verschreibt. Die Baulichkeiten setzen dabei zur Gänze auf die Inszenierung des Weges und gehen insofern den Versuch ein, die Anlage auch innenräumlich aufzuwerten. Innerhalb des Eingangsbauwerkes gilt es eine höhlenartigen Steinskulptur zu erforschen, in welche man eintaucht, um letzen Endes unter Niveau bis an den Bach heranzutreten, welcher für das Naturthermalbad das so wichtige Quellwasser führt. Der andere präsentiert sich als in Lamellen aufgelöster Körper, der angehoben wird, um darunter vor Sonne und Regen geschützt zu sein. Das Objekt kann nach Badeschluss als Biergarten genutzt werden. Im Winter, wenn das Damenbecken den Eislaufbetrieb aufnimmt, dient das gedeckte Plateau dieses Baukörpers als Stellplatz für Glühweinstände, wie auch für Sitzmöglichkeiten. Darüber findet sich ganzjährlich das Sonnendeck ein.

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Ferdinand Zeune
Restauranterweiterung Steckerlfisch

Im Mittelpunkt dieses Projektes steht die Restauranterweiterung, welche zugleich das restliche Badegelände verständlich zonieren soll. Im Zuge der Maßnahmen wird der Eingang an der Straße zum Winter- bzw. Restaurantbereich verwandelt, wohingegen der Sommer-badebetrieb einen eigenen Zugang erhält, der zentral zwischen Parkplatz und Straße platziert wurde. Im Zuge dieser Restrukturierung ist es nun möglich, zwischen Männer- und Frauenbad einzutreten. Dem neuartigen Restaurantbereich mit seiner markanten vertikalen Rahmenstruktur wurde ein Veranstaltungssaal zugeordnet und der Ruhebereich der Sauna durch eine Dachterrasse, welche sich auf dem Flachdach des Speisesaals einfindet, erweitert. Das frühere Imbissgebäude wurde somit von seinen Funktionen befreit und kann solcherart zu einer Umkleide bzw. kann das Pumpenhaus zu den Sanitäranlagen verwandelt werden.

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   Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Aufnahmen: Markus Ziegelwanger, Kontakt: photographer@blax.at
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.at