ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen SS 11

Wein*Raum

 

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Ausgewählte Projekte:

> Eugenio Catalano
> Robert Duda
> Andrea Fabsits
> Franziska Fischer
> Lidia Haag
> Stefanie Haas
> Theresa Jelinek
> Kerstin Messner
> Julia Pfeifer
> Julia Reichart
> Verena Sander
> Michaela Weninger
> Daniel Wieser
> Nicole Zimmermann

In many places, wine cellars have lost their original function. Many a Kellergasse (Austrian expression for a lane or hollow way lined by wine cellars on one or either side) is on its way to dereliction, as most of the cellars are no longer in use. How can the abandoned premises be put to best use? How can they be filled with more daylight which might be needed for new functions? This design programme looks at the Kellergasse in Großharras near the Czech border. Looking at this site from a design perspective will also have to include issues of zoning and developing economically viable concepts of use.


AUFGABE

Weinkeller haben mancherorts ihre ursprüngliche Funktion verloren und deren Zusammenschluß in einer Kellergasse ist oftmals dem potentiellen Verfall preisgegeben. In der Tat findet die ursprüngliche Funktion in den meisten Fällen nicht mehr im Keller statt. Wie kann und soll der freigewordene Raum genutzt werden? Wie schafft man für neue Funktionen ein erhöhtes Maß an Tageslicht herbei? Gegenstand dieses Entwerfenprogrammes ist die Kellergasse in Großharras, nahe der Tschechischen Grenze. Die entwerferische Auseinandersetzung mit diesem Umfeld wird sich nicht zuletzt auch mit Fragen der Widmung und überlebensfähigen Nutzungskonzepten zu befassen haben.

RESÜMEE

Weinkeller sehen sich zunehmend dem Verfall preisgegeben. Erschienen zunächst nur vereinzelt Keller verwaist, so sind mittlerweile ganze Kellergassenabschnitte betroffen. In ihrer ursprünglichen Form nicht mehr länger genutzt, können sie jedoch für anderweitige Nutzungen zumindest offiziell nicht herangezogen werden. Das Geld zum Erhalt fehlt vielerorts und die Nutzung scheint ohnedies mit Ausnahme von gelegentlich übers Jahr hinweg stattfindenden Kellerfesten unklar. Dieses Projekt stellte sich der herausfordernden Frage, wie eine dieser Kellergassen mit neuer Funktion zu bespielen wäre, und welche Folgen dies für den baulichen Bestand hätte. Dabei hintangestellt blieb zunächst der Ensembleschutz und das derzeitig geltende Verbot zur anderweitigen Nutzung. Ebenso machte man sich in diesem Projekt frei von allzu detaillierten Finanzierungsfragen für mögliche Neu-, Zu- und Umbauten, wenngleich ein zu erarbeitendes Konzept nicht gänzlich ohne derlei überlegungen auskommen kann.
Im Vordergrund stand damit die Erarbeitung realisierungsfähiger Zukunftsszenarien für die ausgewählte Kellergasse in Großharras. Es galt dem Bestand ebenso wie der Topographie gerecht zu werden und mit gezielten Eingriffen eine neue Funktion für einzelne Teile oder den gesamten Gassenverlauf zu entwickeln. Die vorgestellten Projekte Studierender der Fakultät für Raumplanung und Architektur an der TU Wien eröffnen dabei ein überaus breites Spektrum differenzierter Visionen für einen zunächst nicht weiter spektakulär erscheinenden Standort in Niederösterreich. Jedem einzelnen Projekt liegt dabei eine konkrete Nutzungsidee zu Grunde, welche in der Regel auf den Charakteristiken der Gegend, ihrer Lage wie auch ihren Besonderheiten gründet und im Zusammenhang mit dem jeweiligen Konzept dem Kellergassenensemble neues Leben einzuhauchen beabsichtigt. Dass derlei Maßnahmen auch ihren baulichen „Tribut“ fordern, also nicht vor dem Bestand erstarren, diesen fallweise auch verändern und mitunter sogar entfernen, mag in der Natur der Sache oder auch des einzelnen Bearbeiters liegen. Fest steht jedoch, dass der Respekt der bestehenden Substanz gegenüber in jedem Falle gegeben war. Die Einzelentscheidung jedoch, wie mit dem Bestand konkret umgegangen wird, blieb im Rahmen des Projektes dem Entwerfenden überlassen.
Betrachtet man nun die Ergebnisse, so begegnen uns zurückhaltende Projekte, ebenso wie zeichenhafte Eingriffe, die der „unscheinbaren Kellergasse“ ein weithin sichtbares Signet gegenüberstellen, welches gleichsam die Besucherschaft von morgen herbeiruft. Eine Besucherschaft die sich von Mal zu Mal zu unterscheiden vermag. So sind es hier die Patienten und Besucher, einer angedachten Rehaklinik, da die Gäste eines klösterlichen Rückzugsortes und dann wieder die jugendlichen Mitglieder eines Treffpunktes für die Gemeinde. Von der Fahrradhotelnutzung über die Entwicklung einzelner Clubräumlichkeiten, bis hin zu Vinotheken, Kunsträumen, Marktplätzen und Badebereichen innerhalb der Kellerröhren bis hin zu einem angedachten neuen Gemeindezentrum spannt sich der Bogen, welcher die Projektvielfalt in ihrer Gesamtheit so interessant erscheinen lässt. Der solcherart „freie“ und unbekümmerte Umgang mit dem Bestandsensemble zeigt uns auf leichtfüßige Art und Weise auf, welches Potential in einer auf den ersten Blick nicht weiter spektakulär erscheinenden Kellergasse ruht. Er setzt durch die vorliegenden Ergebnisse aber auch eine Vielzahl an weiterführenden Gedanken frei und unterstützt uns dabei das Besondere im „Alltäglichen“ sehen zu können!

 

Eugenio Catalano
ReHa.Großharras

Der Entwurf sieht die Einbettung einer medizinischen Rehabilitationsklinik am hinteren Ende der Kellergasse vor und nutzt solcherart zum einen das Einzugsgebiet der näheren und weiteren Umgebung und zum anderen das Potential der bestehenden Gebäudekulisse. Es wird davon ausgegangen, dass das Rehaprogramm mit anderweitigen Geschäftsmodellen vernetzt werden kann und sich folglich die Kellergasse selbst zu einem von Vielfalt gekennzeichneten erweiterten Therapieareal verwandelt. über die neu geschaffenen Unterkünfte und Therapieräume hinaus, sollen halbprivate und öffentliche Funktionen dem gesamten Gassenverlauf folgend verteilt werden. Wellnessorientierte Angebote könnten hier ebenso integriert werden, wie übernachtungsmöglichkeiten für Tagesgäste. Die geplante Baulichkeit versteht sich damit nicht zuletzt als Chance, den Ort selbst zu stärken und langfristig aufzuwerten.

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Robert Duda
Treffpunkt? Kellergasse!

Das Konzept setzt zur Gänze auf die Schaffung eines Jugendzentrums. Hier sollen sowohl Nachhilfe, als auch Spiel- und Sportmöglichkeiten angeboten werden. Die strategische Einbindung von übernachtungsmöglichkeiten soll auch ortsfremde Schulklassen zu Projekt- oder Sportwochen einladen und aktiv zur Belebung der Kellergasse beitragen. Um ausreichend Tageslicht in die bestehenden Räumlichkeiten zu bringen, wird bestehendes Erdreich teilweise abgegraben und ein System abgesenkter Gärten bereitgestellt. Es entsteht eine Parklandschaft auf unterschiedlichen Niveaus, welche ihre Nutzer zum Verweilen einlädt. Die umfunktionierten Presshäuser fungieren mit ihren begrünten Dächern als Bindeglied zwischen der traditionellen Kellerarchitektur und der neu entstehenden Parklandschaft.

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Andrea Fabsits
Junction Blocks

Ein Gourmettempel bestehend aus Restaurant, Bar, Weinverkostung und temporärer Galerie soll jenen „Magneten“ schaffen, welcher der näheren und weiteren Kellergassenumgebung neuen Schwung verleiht. Eine großzügige Außenanlage mit Terrassen, Sitzstufen und einer mobilen Bühne dient dabei nach Außen hin als sichtbares Zeichen des Wandels. Die neuartige Baulichkeit selbst erweist sich als Mittler zwischen Architektur und Landschaft und formuliert diverse Niveaus wie auch Raumsituationen, welche zum Verweilen und Lustwandeln einladen. Großzügige Glasfassaden öffnen den Raum in die Umgebung und fangen zudem das Tageslicht ein. Die bauliche Struktur wird damit als Tribüne erfahrbar, von welcher der umgebende Bestand im Sinne einer Kulisse mit Leben bespielt wird.

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Franziska Fischer
land in sich[t]

Gegenständliches Konzept stützt sich auf den Gedanken, die Kellergasse in ihrer ursprünglichen Funktion neu zu beleben, und darüber hinaus um ein neues übernachtungsquartier entsprechend zu erweitern. Die vorgeschlagene Baulichkeit gliedert sich dabei in unterschiedliche Baukörper, welche aus der Landschaft zu wachsen scheinen. Die propagierte Fassadenbegrünung soll diesen Eindruck insbesondere in der Sommerzeit stärken. Innerhalb des Bauwerkes selbst wird der Ausblick in die umgebende Landschaft zelebriert und nach allen Himmelsrichtungen geöffnet. Der Besucher schlendert dabei von mal zu mal durch die enge Kellergasse, um nach und nach innerhalb des neuen Bauwerkes zunehmend visuelle Freiheit zu erfahren.

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Lidia Haag
Aus der Region - Für die Region

Der Entwurfsansatz stützt sich auf eine Palette an unterschiedlichen Maßnahmen, welche die Kellergasse neu zu beleben beabsichtigen. So entsteht zum einen im Bereich des Ausganges der Kellergasse eine mit einem Faltwerk überdeckte Markt- und Eventhalle, welche primär die öffentlichkeit anlockt. Durch den Abbruch einer überschaubaren Anzahl an Presshäusern wird dabei der Gassenraum erweitert und ein Platzraum geschaffen. Zum anderen werden fünf weitere Presshäuser mit ihren Kellerröhren zu einem Erholungsbad transformiert. Die unterirdischen Bereiche mit ihren unterschiedlichen Wasseranwendungen werden punktuell aneinander gekoppelt und die zugehörigen Presshäuser für Garderoben, Kasse und Ruheräume funktional neu bespielt. Im rückseitigen Bereich der Kellergasse werden private Außenräume bereitgestellt. Der dritte Eingriff in die bestehende Substanz ist die Entwicklung eines Prototypen im Sinne einer Transformation eines Kellers, bzw. Presshauses zu einem Wohnatelier.

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Stefanie Haas
Keller*Bogen

Der Entwurf macht sich das Vereinswesen zu Nutze und schlägt vor, im speziellen dem Musikverein, dem Theaterverein und der Jugend, einen neuen Treffpunkt in der Kellergasse zukommen zu lassen. Um dies möglich zu machen, werden mehrere Keller zusammengefasst, die bestehenden Fassaden zum Hohlweg hin in ihrer ursprünglichen Gestalt belassen und um eine Freiluftbühne mit Portalcharakter erweitert. Der Entwurf für das signifikante Bühnen- und Tribünengebilde selbst, stützt sich auf die Form eines Weinfasses und wird folglich in einer Holz-Stahlkonstruktion konzipiert. Ein eigens entwickelter Klappmechanismus zur Erweiterung der Sitzflächen sorgt dabei temporär für jene Aufmerksamkeit, welche notwendig ist, um das Publikum wieder und wieder anzulocken.

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Theresa Jelinek
Art Symbiose

Dieses Projekt implementiert eine Folge von Kunsthandwerkstätten und Ausstellungsräumen innerhalb der bestehenden Kellergasse und öffnet seine Pforten primär den Anrainern. Auf diese Weise soll das teilweise bereits ausgestorbene Handwerk neu belebt und gefördert werden. Weiterführend wurde eine Kunstfahrradroute konzipiert, um die gegenständliche Kellergasse mit umliegenden Kellergassen und einem ähnlich lautenden Programm zu verbinden. Solcherart soll den kleineren Ortschaften der Umgebung jene neue gesamtheitliche Identität verliehen werden, welche durch den Wegfall des Weinbaus teilweise verloren gegangen ist.

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Kerstin Messner
Weinkunst * Kunstraum

Gegenständliches Konzept belässt die Kellergasse weitestgehend in ihrer ursprünglichen Form und entwickelt gleichsam als Ergänzung eine Folge an Neubauten mit hohem Glasanteil, welche primär die Aufgabe haben, die einzelnen Presshäuser miteinander zu verbinden und für ein vermehrtes Maß an Tageslicht in den Räumen des Bestandes zu sorgen. Die dabei forcierte Kombination aus Alt und Neu soll gezielt „Platz für Ideen“ freimachen und die Besucher der Kellergasse einladen, in den diversen neu adaptierten Atelier- und Werkräumen schöpferisch tätig zu werden. Durch professionelle Betreuung soll der einzelne Besucher näher an die unterschiedlichsten Kunsthandwerke herangeführt werden. Darüber hinaus soll aber auch ausgestellt, gekauft und verkauft werden können. Eine hölzerne Bandstruktur verbindet dabei die unterschiedlichen Bauteile auch nach Außen hin und wird zum sichtbaren und wiedererkennbaren Zeichen, im Sinne einer Identitätsstiftung.

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Julia Pfeifer
Kloster - Klosterbibliothek

Die gegenständliche kleinräumige Klosterbibliothek stellt einen sanften Eingriff in die rurale Struktur der Kellergasse dar und versteht sich als einzelner Baustein eines größeren Leitkonzeptes im Sinne eines Rückzugsortes aus dem Alltag, um entweder zu sich selbst zu finden oder „zur Ruhe“ zu kommen. Die Eingliederung der Besucherschaft in den Ortsverband erfolgt durch eine bewusste Einbindung in die Aktivitäten umliegender Landwirtschaftsbetriebe. Der Arbeitserlös wird in Form von Nahrung erbracht. Es wird angedacht kleinere Umbauten und Renovierungen der Presshäuser zu Schlafstätten, Sanitäreinrichtungen u.ä.m. vorzunehmen, wohingegen einzelne Neubauten für Geschäfte und Gemeinschaftsräume notwendig werden. Die Klosterbibliothek stellt eine dieser Neubauten dar. Es handelt sich dabei um eine räumliche Manipulation der vorgefundenen Bestandsgeometrie eines Presshauses. Das Innere des Gebäudes erweist sich dabei als räumlich vielfältige Gebäudelandschaft, welche sich entlang einer Bücherwand dreidimensional zu entfalten scheint.

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Julia Reichart
GV.zentrum - Gemeinde- und Veranstaltungszentrum

Das Konzept verfolgt die Idee der Schaffung eines neuen Gemeinde- und Veranstaltungszentrums im Bereich der Kellergasse. Die solcherart konzipierte Baulichkeit offeriert Raum für ein neues Gemeindeamt (Verwalter des Veranstaltungszentrums), sowie Seminar-, Probe- und Veranstaltungsräume für örtliche Vereine und externe Veranstalter. Der neuartige Baukörper beherbergt dabei unter anderem einen großen Veranstaltungssaal und die zugehörige Infrastruktur. Durch die Konfiguration des vorgesehenen Baukörpers entlang der Rückseite der Weinkeller soll der bauliche Bestand in das neue Raumgefüge und -programm integriert werden und es wird ermöglicht, das Erscheinungsbild des Ensembles entsprechend zu erhalten. Die hinzugefügten Bauteile und deren Fassade leiten sich aus der Formensprache der Kellergasse ab, interpretieren diese und ermöglichen solcherart trotz des verhältnismäßig großen Volumens eine weitgehende Integration der Bausubstanz innerhalb der bestehenden Kellergasse.

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Verena Sander
Kloster – Vinothek/Weinband

Die kleine Baulichkeit, welche sich als Konstrukt eines komplexen Faltungsprozesses erweist, dient dem Verkauf von regionalem, selbsterzeugtem aber auch überregionalem Wein, bietet Raum für Verkostung und lädt zum kurzen Verweilen ein. Der formale Akt der Faltung eines raumbildenden Bandes leitet sich vom gedanklichen Weg der Rebe von der Erzeugung bis hin zum letztlichen Weinkonsum ab. Aus dem Weingarten erwachsend sucht das „Band“ seinen Weg in den Keller. Durch die gezielt eingesetzten Manipulationen an der Basisgeometrie werden die Innenräume, Böden und Dachflächen räumlich eingegrenzt und die einzelnen Bereiche im Sinne unterschiedlicher Raumzonen ausgewiesen. Die signifikante Form spiegelt dabei die Bedeutung von Wein für die Region wider, indem sich die bauliche Intervention in aller Deutlichkeit von der Architektur der umgebenden Presshäuser unterscheidet.

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Michaela Weninger
grean*trifft*...

Dieses Projekt erweist sich bereits auf den ersten Blick als signifikante bauliche Landmarke, welche auf der Kellergasse „gelandet“ zu sein scheint. Hier wird darüber informiert, wie Wein gemacht und wie er schlussendlich verkostet und genossen wird. In Folge wird hier aber auch gefeiert und übernachtet. Die entwickelte Baulichkeit präsentiert sich dem Besucher dabei mit ihrer glänzend schimmernden Oberfläche bereits von weitem und offeriert letztendlich den Besuchern sowohl ein System von Promenaden, welche zu Fuß als auch mit dem Rad beschritten werden können, wie auch ein Netz an Freiflächen, die zur Rast einladen. In der Kellerebene selbst werden Schaukeller, Vinothek, Verkostungsräume, Radabstellplätze und Nebenräume angesiedelt. Erst darüber findet sich der eigentliche Empfang mit Café und Seminarräumen ein. Auf der höchstgelegenen Ebene wird genächtigt und gefrühstückt.

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Daniel Wieser
Kulturarium

Gegenständliche Projektidee legt ihren Fokus darauf, dem Image von Großharras, und im speziellen der Kellergasse, gezielt auf die „Sprünge“ zu helfen und dabei die kulturellen als auch kulinarischen Qualitäten bewusst zu vereinen und entsprechend herauszustreichen. Das vorgeschlagene Gebäudeensemble setzt sich dabei aus einer Vinothek, einer Galerie (mit anliegender Werkstätte) und einem Restaurant zusammen und scheint beinahe wie eine archäologische Ausgrabungsstätte mit dem Untergrund verbunden zu sein. Lage, Ausrichtung und gezielt gesetzte Blickbeziehungen verleihen den einzelnen Bauteilen den Aspekt der Zusammengehörigkeit und lassen sie als Wegstationen eines größeren Systems begreifen. Das gestaltbildende Rampenerschließungssystem geht dabei über den Zweck der reinen Erschließung hinaus und verleiht dem Projekt die notwendige Merkfähigkeit. Im Zuge dessen werden Rampen zu Ausstellungsflächen, Gastgartenzonen oder einfach zur Sitztribüne.

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Nicole Zimmermann
Wine – Open Choice

Gegenständliches Projekt sieht vor, entlang der Kellergasse unterschiedliche Stationen des Verweilens mittels einzelner Architekturinterventionen zu formulieren und zeitgleich einen Eindruck der Zusammengehörigkeit bereitzustellen. Der Altbestand wird dabei sofern möglich umgenutzt und durch einzelnen Zubauten aufgewertet. Im Bereich freibleibender Plätze werden unterschiedliche Themen wie Wein-produktion, -anbau, -ernte, -pressen, eine Schauküche mit Essen, und Raum zum Erholen oder auch Feiern integriert. Weiterführende Stationen erlauben auch das Selbermachen, wie z.B.: Weinverkostung, Herstellen von Traubensaft oder Weins sowie Kochkurse oder Kochinseln welche selber bedient werden können. Den Eingang des Weinerlebnispfads bildet ein Informationszentrum mit einem Aussichtsturm, welcher die strategische Sichtbeziehung zum Umraum herstellt.

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   Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Aufnahmen: Markus Ziegelwanger, Kontakt: photographer@blax.at
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.at