ao.Univ.-Prof.Dr. Bob Martens - Entwerfen SS 10

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Ausgewählte Projekte:

> Andreas Aahs
> Silvia Albrecht
> Georg Bogusch
> Kevin Bryand
> Carmen Diertl
> Maria Hipfinger
> Matthias Kastl
> Florian Leitner
> Elena Rodas
> Daniel Sautter
> Sabine Seidel
> Severin Vamos
> Michaela Weninger
> Monika Winkler

Even if the university library of TU Wien covers core information needs, three departmental libraries have already been installed as decentralised “satellites” to be readily accessible for specialised users/readers. In addition there is a historically evolved network of institute libraries which are open to all members of the institute, but not readily accessible to outside users. This design class focused on possible designs for a departmental library.


AUFGABE

Auch wenn die Universitätsbibliothek der TU-Wien den Kernbedarf hinsichtlich Informationsbereitstellung vordergründig an seinem Hauptstandort abdeckt, so lassen sich dennoch satellitenähnlich bereits drei Fachbereichsbibliotheken im unmittelbaren Nahbereich einzelner Nutzer resp. Leser antreffen. Sie wurden installiert, um dezentral den fach­spezifischen "Wissensdurst" stillen zu können. Darüber hinaus existiert ein historisch ge­wachsenes Netz an einzelnen Institutsbibliotheken. Es handelt sich dabei um Einrichtungen, welche zwar den Institutsangehörigen zu gute kommen, jedoch die Zugänglichkeit für Dritt­nutzer im Hinblick auf die Abwicklung in Frage stellen. In Rahmen dieses Entwerfens soll der Frage nachgegangen werden, wie eine Fachbereichsbibliothek programmatisch auf die "Beine gestellt" werden könnte.
Zunächst gilt es sich dem "Getreidemarkt" anzunähern, an welchem diese Bibliothek angesiedelt werden soll. In weiterer Folge soll ein räumliches Szenario entwickelt werden, das eine "lebendige" Benutzung nicht nur erlaubt, sondern vielmehr strategisch fördert! Wie also präsentiert sich ein solcher Ort der Wissensaufnahme?

RESÜMEE

Was macht eine Bibliothek, im speziellen eine Fachbereichsbibliothek von heute aus? Wie präsentiert sich eine solche Lese- und Studierwerkstatt, resp. welche konkrete Aufgabe kommt ihr zu? Vereinfacht, was tun Studierende von heute in einer solchen Räumlichkeit und wie tun sie es? Fest steht, es ist mit Sicherheit nicht mehr ausschließlich die reine Literaturrecherche, welche den Studierenden in eine Bibliothek treibt. Vielmehr gilt es zu beobachten, das universitäre Bibliotheksräumlichkeiten nicht selten aufgesucht werden, um Erfahrungen auszutauschen und zu kommunizieren. Konzentriertes, wie auch informelles Arbeiten gilt es vielerorts dort zu beobachten, wo vormals einzig das Buch und das studieren von selbigem im Vordergrund stand. Bibliotheken stellen damit freiwillig oder unfreiwillig jenen Raum zur Verfügung, an dem es nicht selten andernorts zu mangeln scheint oder aber welcher zumindest nicht als solches erkannt und akzeptiert wird. Nun mag man von einer unerwünschten Funktionsverlagerung sprechen, oder aber, wie es in jenem Entwurfsprogramm zu beobachten war: in diesem Umstand ein bearbeitungswürdiges Potential ausmachen. Wie man es auch immer sehen mag, es treffen im Rahmen solcher "hybrid“ genutzten Räumlichkeiten durchaus unterschiedliche Welten aufeinander. Einerseits gilt es der Anforderung an Räume der Stille und Konzentration gerecht zu werden, andererseits muss es als nachvollziehbares Bedürfnis begriffen werden, in einer solchen neuen veränderten Bibliothek ein entsprechend offenes und lebendiges Umfeld vorfinden zu wollen. Eines das die fachliche Kommunikation anregt und einen entsprechenden Austausch fördert. Die Bibliothek wird damit beinahe zwangsläufig zur gebauten Arbeits-, Lese- und Lernlandschaft, für die es eine ganze Vielzahl an räumlichen Anforderungen zu erfüllen gilt. Schließlich wird der Architektur oder dem jeweilig geschaffenen Raum mit Recht abverlangt einen jeweils spezifischen und als angemessen empfundenen Aufforderungscharakter einlösen zu können.

Die Bibliothek von heute und möglicher Weise jene von Morgen erweist sich demnach keinesfalls als Ansammlung gleichförmiger Regale mit einigen wenigen Leseplätzen im Zwischenbereich, wenngleich dieser Umstand zu einem gewissen Maß weiterhin fixer Bestandteil einer Bibliothek sein wird. Vermehrt werden darüber hinaus zweifelsohne auch andere Medien als bloß das klassische Buch oder das Magazin zu Rate gezogen werden. Auf die Palette an Veränderungen im Rahmen einer solchen Räumlichkeit, gilt es angemessen zu reagieren und ein räumliches Szenario zu entwickeln, welches diesen Umständen entsprechend Rechnung trägt.

Darüber hinaus gilt es für die Studierenden sich den Kontext zu vergegenwärtigen: Die Lage auf dem bestehenden Audiomax sowie das umgebende Konglomerat unterschiedlicher "Baustile" an einer verhältnismäßig verkehrsreichen Erschließungszone.

Gleichsam zwangsläufig stellt sich dabei für die Mehrzahl der Studierenden der Versuch ein, der verhältnismäßig gesichtslosen umgebenden Architektur ein Gesicht zu verleihen oder aber zumindest eine merkfähige räumliche Situation zu erzeugen. Die Arbeit an diesem komplexen Standort ist aber auch eine Arbeit am Entree in eine größere Lern- und Studierumgebung, und nicht zu letzt eine an den Möglichkeiten einer aufgesetzten nicht zuletzt ein hohes Maß an Exponiertheit evozierenden Position. Für nicht wenige wird die Arbeit am Standort dann auch zur Operation am räumlich gesteigerten Ausblick und der Arbeit am Spektakel der Auskragung, welche nicht zu letzt den Vorteil einer Überdachung für den Vorbereich des Audimax mit sich führt.

 

Andreas Aahs
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Gegenständliches Projekt geht von der Prämisse aus, die beiden Funktionen "Bibliothek" und "Lernen" einer strikten Trennung zu unterziehen und daraus eine architektonische Gestalt zu entwickeln. Das Resultat ist ein auf dem Bestand zu liegen kommender Aufbau, welcher sich einfacher Weise als Erweiterung des 2. Obergeschosses begreifen lässt. Der solcherart generierte Lernbereich mit Einzellernplätzen, Gruppenarbeitsplätzen und großem Pausenbereich öffnet sich in Richtung einer begehbaren Dachterrasse oberhalb des bestehenden Audimax. Gleichsam als Abstandhalter in Richtung des bestehenden Chemiehochhauses und nicht zuletzt, um den Bestand mit ausreichend Tageslicht zu versorgen, wurde ein breiter hofartiger Grünstreifen eingeführt. Die solcherart beschaffene Lernbibliothek wird charakterisiert durch eine offene und freundliche Atmosphäre und lässt den Bestand als Stadtfragment in der Stadt begreifen.

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Silvia Albrecht
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Das gegenständliche Projekt geht vom Gedanken eines aufgesetzten Baukörpers aus, welcher sich einer Raumfaltung gleich über das bestehende Audimax stülpt. Ein Boden, Wand und Decke umfassendes räumliches Band welches hierbei vor dem Auge des Betrachters entsteht, generiert bespielbare Freiflächen im Dachbereich ebenso wie Fensterflächen an den Fassaden und Entspannungszonen im Inneren des Bibliotheksbereiches. Die anfallenden Lasten des Neubaus werden über gestalterisch wirksam werdende Stützen außerhalb des Audimax abgetragen und verleihen dem Projekt eine beinahe spielerische Note. Den größten Teil dieses baulichen Aufsatzes besiedelt ein geräumiger und weitgehend offen gehaltener Lernbereich mit integrierten Lernkojen und eigens ausgewiesenen Entspannungsbereichen. Die im vierten Obergeschoß angesiedelte Mensa erfährt im Dachterrassenbereich des geplanten Zubaues eine strategische Erweiterung und damit einen attraktiven öffentlichen Outdoor-Bereich über den Dächern der Stadt.

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Georg Bogusch
Bücherwurm

Dieses Projekt verfolgt die Idee eines Zubaues, welcher sich einer "gebauten Straße" gleich über das bestehende Audimax schiebt und sich mit einer spektakulären Auskragung in Richtung des Getreidemarktes öffnet. Um die Wirkung des weitgehend transparenten Aufbaues zu unterstreichen, wird die Außenhaut des Bestandes im 1. Obergeschoß lediglich durch kleinere öffnungen in den Außenwänden durchbrochen und ihre Charakteristik damit weitgehend erhalten. Im Bereich des Aufbaues wird entlang dreier eingeschnittener Atrien eine neue gläserne Hülle entwickelt, welche dem Projekt ihr charakteristisches Gesicht verleiht. Das Produkt dieser räumlichen Manipulation, ist jener transparente “Bücherwurm", welcher im wesentlichen als Lese- und Lernbereich fungiert. Der eigentliche Buchbestand wird hingegen in den bestehenden Bauteilen integriert. Ein die Geschoße durchdringender Zeitschriften-Leseturm erlaubt durch eine stufenlos steuerbare Hubebene einen barrierefreien Zugang und wird darüber hinaus zum räumlichen Zentrum des neuen Bibliotheksbereiches. Es wurde darüber hinaus angedacht den spektakulär vorkragenden Gebäudeteil im Sinne fakultätseigener Veranstaltungen (Konferenzen, Feiern, etc.) zu nutzen oder auch einer temporären Vermietung zuzuführen.

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Kevin Bryand
Roots Bibliothek

Gegenständliches Projekt geht von der Absicht aus, den Zugang resp. auch den Durchgang durch die bestehenden Räumlichkeiten aufzuweiten und qualitativ zu steigern und in Folge daraus eine respektvolle Erweiterung des Bestandes zu erzielen. Im Zuge dieser Umarbeitung werden Elemente des Bestandes soweit dies statisch möglich ist, entfernt und der Raum einer strategischen öffnung unterzogen. Der hierbei beabsichtigte Zugriff auf die Wurzeln des Bestandes verleiht dem Projekt seinen Namen. Begrünte Atrien sorgen in Zuge dieser Neugestaltung für lichtdurchflutete Pausen- wie auch Lernbereiche. Darüber hinaus werden unterschiedlichste Lese- und Arbeitsplätze (Einzel-, wie auch Gruppenarbeitsplätze, oder auch Seminar Räume) angeboten. Die vertikale Erweiterung folgt dem Prinzip folgend äußerst zurückhaltend und setzt einzig auf eine vertikale Erweiterung des baulichen Bestandsumrisses.

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Carmen Diertl
in_for_mO|tion

Gegenständlicher Projektansatz geht von der gänzlichen Entfernung des bestehenden Audimaxbaukörpers aus und verfolgt demnach einen äußerst radikalen Ansatz. Anstelle einer Erweiterung oder Ergänzung des Bestandes wird ein gläserner Baukörper projektiert, welcher die bestehenden Funktionen des Hörsaales mit den neu hinzukommenden Anforderungen einer Bibliothek verbindet und das gesamte Volumen unter einer neuen transparenten Hülle zusammenfasst. Die großformatige gläserne Box mit ihren zahlreichen internen Erschließungsrampen beinhaltet zwei großzügig dimensionierte Hörsäle, administrative Räumlichkeiten, Information und Empfang, sowie eine Vielzahl an einzelnen “Plattformen für Wissen und Information", welche jeweils einem Fachbereich zugewiesen wurden. Die Liftanlagen und die Stiegenhäuser bilden den Kern des Gebäudes und übernehmen nicht zuletzt die Funktion statischer Aussteifung. Darüber hinaus wurde eine Außenhülle angedacht, welche mit ihrer Strichcode ähnlichen Bedruckung und nächtlichen Lichtinszenierung eine einprägsame und merkfähige Außengestalt zu realisieren im Stande ist.

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Maria Hipfinger
Pipe of know how

Gegenständliches Projekt zieht konkreten Nutzen aus der Aufgabenstellung eine Bibliothek für zwei unterschiedliche Studienrichtungen zu entwickeln, welche in unterschiedlichen Bereichen eines größeren Gebäudeensembles situiert sind. Um diesen Zubau für die Studierenden zweier unterschiedlicher Sparten sicht- bzw. spürbar zu machen, wird quer durch das bereits bestehende Chemiehochhaus ein dominanter längsrechteckiger Baukörper geschoben. Das solcherart "verbindende" Element zieht eine imaginäre Verbindungslinie zwischen den beiden Bereichen und macht die Beziehung nicht zu letzt auch visuell nachvollziehbar. Dieser neu entwickelte Gebäudeaufsatz nimmt den eigentlichen Buchbestand auf, wohin gegen der Bauliche Bestand in seinem Umfeld weitgehend frei gehalten werden kann und in Folge in der Lage ist, großzügige Aufenthalts, Studier- und Lernbereiche zu offerieren. Die entlang der Tragstruktur des Audimax verlaufenden mobilen Trennwände erlauben eine sequenzielle Raumgliederung und lassen den Raum im Kontrast zum stringent gehaltenen Längsriegel in vielfältigen Konfigurationen erscheinen.

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Matthias Kastl
Bibliotheks_Campus Getreidemarkt

Dieses Projekt lässt die neue Fachbereichsbibliothek als Verbindungsglied zwischen den unterschiedlichen Gebäuden und Einrichtungen am vorgegebenen Standort verständlich werden. Durch die Integration des neuen Gebäudeteiles im Untergrund des benachbarten Innenhofes, wird die Idee eines Campus umschrieben, welcher der Schaffung eines weiteren Solitärs resp. Aufbaues entgegenwirkt. Der Baukörper des Audimax bleibt damit unberührt und die anfallende Kubatur wird zur Gänze im Untergrund des angrenzenden Hofraumes integriert. Die bestehende Freiraumoberfläche erfährt hierbei eine Perforierung durch eine kleinere Zahl an kreisrunden Atrien. Solcherart wird die Hofzone räumlich strukturiert und gleichzeitig die Belichtung und der Zugang zur darunter zu liegen kommenden Bibliothek sichergestellt. Das Bibliotheksdach selbst wird zur Schnittstelle zwischen halböffentlichem Stadtraum und studentischer Kommunikation.

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Florian Leitner
Lesezeichen

Das Projekt "Lesezeichen" geht von der Idee einer räumlichen Klammer aus, welche den bestehenden Baukörper umfasst, den anschließenden Hofraum bespielt und nicht zuletzt eine räumlich-funktionelle öffnung im Bereich des Bestandes in Gang setzt. Die etwa 5m Meter breite Klammer erstreckt sich über eine Länge von rund 70m und tritt stellenweise geschlossen, oder auch durch vertikal wie auch horizontal gegliederte Lamellenfelder in Erscheinung. Der auf diese Art sichtbar werdende Zubau wird zum wieder erkennbaren Zeichen für die neuen Lese- und Lernräumlichkeiten. Im Inneren des Bestandes eröffnet eine verschiebbare Hängeregalkonstruktion die Möglichkeit zur Verwandlung des Bibliotheksbereiches in zwei Seminarbereiche mit je ca. 100 Sitzplätzen unter zu Hilfenahme einer ausgeklügelten Bewegungsmaschinerie. Auf diese Weise wird der Bibliotheksraum zum überdimensionalen Apparat, welcher je nach gewünschter Nutzung die eine oder andere Bespielung ermöglicht. Das äußerste Ende der Klammer mündet in den angrenzenden Innenhof und eröffnet eine geschützte Freiluftlese- und Studierzone.

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Elena Rodas
Tablar

Dieses Projekt versteht sich als räumliche Erweiterung des Bestandes im Sinne eines überdimensionalen Regales. Großzügig zugeschnittene öffentliche Bereiche, natürliche Belichtung und signifikante Lufträume charakterisieren die dabei sich entwickelnde Raumfolge, welche sich vordringlich in Richtung des seitlich des Audimax angesiedelten Hofraumes orientiert. Eine Inszenierung mit Wasser und Licht erzeugt dabei sowohl bei Tag als auch bei Nacht ein attraktives Umfeld. Die eigentliche Bibliothek und der daran angegliederte Lesebereich werden einem "eingeschobenen Buch" gleich, vom Rest der Struktur abgekapselt und ansatzweise in das Regal eingeschoben. Diese räumliche Manipulation erzeugt jene Dachterrassenplattform, welche von einer darüber zu liegen kommenden Cafeteria attraktiv in Szene gesetzt wird.

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Daniel Sautter
Connect

Das gegenständliche Projekt zieht es vor, den baulichen Bestand des Audimax unangetastet zu lassen und an Stelle dessen das unmittelbar benachbarte Chemiehochhaus einer elementaren Restrukturierung zu unterziehen. Eine Rolltreppe in Richtung des Getreidemarktes eröffnet dabei einen spektakulären Zutritt und verwandelt den mehrgeschossigen Bibliotheksraum in ein transparentes "Studierzimmer" mit Aussicht. Die einzelnen Funktionsbereiche der Bibliothek werden jeweils um neunzig Grad zueinander verdreht und räumlich übereinander gestapelt. Auf diese Weise eröffnen sich dem Besucher rund um einen zentralen Luftraum vielfältige Lese und Studierterrassen. Um diese Raumvision zu ermöglichen werden im Mittelbereich des so genannten Chemiehochhauses Wände und Decken großteils entfernt. Damit einhergehend erfahren auch die Fassaden ein "Face-Lifting", welches der Bibliothek nicht zuletzt eine öffentlichere Charakteristik und eine transparentere Anmutung verleiht.

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Sabine Seidel
LernWelt

Das Projekt "Lernwelt" geht von einer strikten Trennung von "kontrolliertem" und "unkontrolliertem" Bereich der Bibliothek aus und schlägt einen zeltähnlichen Dachaufbau oberhalb des bestehenden Audimax vor. Dieser freigeformt anmutende Bereich spiegelt den unkontrollierten Bereich wieder und eröffnet einen weitgehend stützenfreien und tageslichterfüllten Studier- und Arbeitsbereich. Die Lagerung der Zeitschriften und Bücher wird in den unangetasteten Zonen unterhalb der namensgebenden "Lernwelt" vorgenommen. Die eigens konzipierte Dachhaut aus wärmegedämmten Kunststoffpaneelen erlaubt darüber hinaus eine spektakuläre nächtliche Lichtgestalt und eine merkfähige Gebäudesilhouette.

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Severin Vamos
LayerCake

Dieses Projekt setzt sich zum Ziel das bestehende Audimax auf eine Weise zu verändern, die wohl eher einem Anwachsen gleichzusetzen ist, als einer Aufstockung. Die bestehende Aussenhaut wird darum auch über die vertikale Aufweitung hinaus weitergezogen und lediglich durch einige gezielte in die Tiefe des Raumes führende Einschnitte durchbrochen. Um die vorhandene Grundfläche zweier Vollgeschoße optimal nützen zu können wurde der Bereich der Bücherregale einer vertikalen Verdichtung unterzogen. Gezielt gesetzte "Leseinseln" und "Studierecken" schaffen dennoch im Rahmen dieser von zwei unterschiedlichen Fachbereichen intensiv genutzten Bibliothek entsprechende Rückzugsbereiche.

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Michaela Weninger
LEARN_IN[G] THE BO[O]X

Das Projekt "learning in the box" operiert mit dem Gedanken einer Vielzahl an kleineren Volumen, welche über- und aneinander gestapelt ein Raumgefüge bilden, welches gleichsam aus dem Bestand herauswächst. Einem Stapel Bücher gleich formiert sich die Gestaltung auf dem Dach des bestehenden Audimax. Der dabei generierte Raum punktet mit zahlreichen Richtungswechseln, überraschenden Raumsequenzen und vielfältigen Ausblicken. Intime Innenbereiche wechseln sich mit großzügig dimensionierten Lufträumen ab und finden ein Gegenstück in differenziert gestalteten Freibereichen. Die gewählte Konzeption erlaubt damit eine Atmosphäre konzentrierten Lernens ebenso wie lustvolle Umtriebigkeit im Inneren des geplanten Zubaues.

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Monika Winkler
L-Space

Dieses Projekt setzt zur Gänze auf eine plastisch komponierte Erweiterung des bestehenden Audimax. Eine Vielzahl an gänzlich geschlossenen wie auch vollständig verglasten Wandflächen tritt dabei in einen spannungsreichen Kontrast zum Bestand und offeriert neben diversen unterschiedlichen Raumhöhen ein räumlich vielfältiges Lese- und Lernszenario am Dach des Audimax. Zwei Terrassen erweitern das Raumangebot im Sinne akustisch abgeschirmter Freibereiche und ein Gruppenarbeitsbereich in Richtung Getreidemarkt gibt attraktive Ausblicke auf die umliegende Umgebung frei. Hinsichtlich Material und Einrichtung gibt sich der projektierte Aufbau ebenso zurückhaltend und zeichnet sich durch hohe weiß gehaltene Innenräume und helles Ahornparkett aus. Dunkel gehaltenes Mobiliar sorgt für einen spannungsreichen Kontrast und setzt sich wirkungsvoll vor den vom Tageslicht bespielten Räumlichkeiten in Szene.

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   Beratung: Dr. Wolf-Michael Tschuppik, Kontakt: www.rohtangarchitects.com
   Aufnahmen: Markus Ziegelwanger, Kontakt: photographer@blax.at
   Webdesign: multivitamedia Markus Piribauer, Kontakt: www.multivitamedia.com